8. Mai 2012

Rockhampton

Heute haben wir wieder viel Zeit mit Fahren verbracht, gegen 9 Uhr sind wir gestartet. Auf dem Weg nach Rockhampton waren wir noch einkaufen und als wir auf dem Campingplatz eingecheckt haben, war es auch schon wieder fast dunkel. Es hört sich an als wären wir durch halb Europa gereist, aber es war wieder nur ein Bruchstück auf Australiens Highway A1, der einmal um den ganzen Kontinent geht. Auf allen Highways wird man binnen weniger Kilometer gewarnt, dass Sekundenschlaf tödlich ist. Deswegen gibt es viele Restareas und heute wurden wir mit Knobelfragen über Queensland auf der langen Fahrt beschäftigt. Ja, es stehen tatsächlich große Schilder am Straßenrand, wo drauf steht: was ist der höchste Berg in Queensland?  Nach einem weiteren Kilometer kam die Auflösung...

Morgen gehen wir hier zum Beef-Festival, was aller 3 Jahre stattfindet. Year Fleisch!  :) Mal sehen was uns erwartet.

Eungella National Park (07.05.2012)

Heute Morgen haben wir mit viel Wehmut Airlie Beach und somit den schönen Norden Australiens verlassen. Es ging weitere 160km in den Süden. Nach über 2 Stunden Autofahrt sind wir im Pioneer Valley angekommen. Es ging vorbei an satten grünen Zuckerrohrplantagen und es ähnelt der Eifel.

Jeder von euch kennt doch das Dschungelcamp? Da sind wir heute gelandet, nur dass es hier Buschcamp heißt. Wir campen mitten im Regenwald, umgeben von Palmen,einem Fluss der vor unserem Van rauscht und einer riesen Spinne. Katja hat sie aus 5m Entfernung entdeckt, denn sie misst 15cm im Durchmesser!!! Katjas absoluter Alptraum! Ein Aussie hat uns erzählt, dass, Achtung jetzt wirds ekelig, wenn die Spinne uns beisst, die Haut um der Wunde herum abstirbt und darin die Babyspinnen wachsen. Katja kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen und ihr krabbelts überall!

Und hier gibt es 2 aufgepeppelte Kakadus, die mal von einem Auto angefahren wurden. Katja hat gefragt, ob man sie streicheln kann, nach der Antwort "sometimes" haben wir es dann doch lieber sein lassen.

Im Dschungelcamp gibt es Dschungelprüfungen und unser heutiger Wanderweg hat uns auf die Probe gestellt. Wir mussten durch umgestürzte Bäume kriechen und einen Fluss überqueren. Die Schwierigkeit war, die Schuhe trocken zu behalten. Aber die Prüfung haben wir beide nicht bestanden- patsch und wir standen mitten im Wasser. Weiter ging es wendeltreppenartig bergauf. Es war alles total zugewachsen und Lianen hingen von den Bäumen. Danach war es nur noch ein kurzer Weg bis zum Wasserfall und einem Wasserloch. Aber das Wasser war viel zu kalt zum Baden.

6. Mai 2012

Conway National Park

Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass wir im Paradies sind? Zum krönenden Abschluss sind wir heute im Conway Nationalpark mit Jo und Johanna auf den Berg gekrackselt, ja wir sind zu richtigen Gipfelstürmern geworden. Es war aufgrund der Hitze ziemlich anstrengend, aber wow der Ausblick von da oben war einzigartig traumhaft! Es sah wirklich aus wie auf Postkarten. Wir hatten einen Überblick über die Whitsunday Inseln und das türkisschimmernde Meer! Fotos folgen :)

Achja, und Schlangen waren da auch! Eine große schwarze, bestimmt 1,50m lange Schlange, hat buchstäbliche die Beine in die Hand genommen als Torsten an ihr vorbei lief. Sie hat sich bestimmt eben so sehr vor ihm erschrocken, wie umgekehrt. Wisst ihr wie verdammt schnell Schlangen sein können? Unglaublich! Eine weitere aber kleinere folgte dann auf unmittelbare Strecke und dann raschelte es nur noch überall!

Den Rest des Tages haben wir an der Lagune verbracht, und uns gesonnt. Es war ein schöner Abschluss hier im Paradies Airlie Beach!!

Wir haben eben von 2 Erfurtern erfahren, dass es in Brisbane kalt ist. Was machen wir nur? Hier bleiben wäre die bessere Option, aber wir müssen nach Süden.

5. Mai 2012

Whitsunday Island - Segeltörn

Whitsunday heißt zu deutsch Pfingstsonntag. Am einem Pfingstsonntag würde die Region und die Inseln entdeckt, Australier sind ganz schöne Einfallspinzel :) Eigentlich hätten die Inseln auch Whitesunday heißen können, denn weiß war der Sand umgebenen von türkisfarbenen Wasser wie in der Rafaelowerbung.
Wir wurden 7 Uhr von unserem Campingplatz abgeholt und nachdem wir alle mit dem Bus eingelesen hatten, ging es zum Hafen. Wir und weitere 30 Leute haben den Segeltörn gebucht und um 8 stachen wir schon in See. Obwohl die See ruhig war, wurden wir auf dem Katamaran hin und her geschaukelt. Tabletten gegen die "Kotzerei" hatten wir wieder im Gepäck und die waren auch von Nöten. Die Wellen machten uns pitschenass, während wir im großen Netz vorn chillten und die Sonne genossen. An der Whitsunday Insel am Whithaven Beach hatten wir eine Stunde Zeit, um uns zu vergnügen. Spazieren, Fussball, Schwimmen oder Frisbee konnten wir spielen. Und dort war es paradiesisch schön!!! Danach gab es Mittag und wir wurden reichhaltig versorgt, zu Torstens großer Freude gabs richtig viel Fleisch. Wein und Bier, alles war All Inclusive und wir nutzen es aus!. Es ging weiter zum nächsten Halt. Wir bekamen Taucherbrille und Flossen, aber leider war das Riff echt total enttäuschend. Es sah wie abgestorben aus. Das Wasser war trüb und das Riff total braun. Obwohl die Crew meinte, wir müssen weiter rechts schwimmen, gab es echt nichts sehenswertes zu sehen. Danach ging es wieder Richtung Hafen und wir haben den Sonnenuntergang auf dem Meer genossen. Es war ein richtig schöner Tag und er wird auch schön enden, denn die Briten, Jo and Johanna (sehr witzig) haben eben bei uns auf dem Campingplatz eingecheckt.

4. Mai 2012

Gefräßiges Krokodil gefangen - Neun Hunde verschlungen - N24.de

http://www.n24.de/news/newsitem_7896547.html

Unsere Fotos von KW18 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW18?authkey=Gv1sRgCPm0tsKq1u3ZSQ#slideshow/5738574294250264146

viel Spaß und ein schönes WE wünschen wir euch!

Airlie Beach - Tag 3+4

In Australien kann man echt noch einmal 18 sein. So viele Leute wie man hier trifft, erinnert mich stark an manche Klassenfahrten oder Sommerurlaube mit Freunden zurück. Man versteht sich blind und hat Spass.

Gestern haben wir nichts nennenswertes gemacht- einen Haushaltstag hatten wir. Waschen, einkaufen, putzen usw...

Abends sind wir wieder mit unseren Bayern und 2 Mädels los gezogen. Wir haben es 5m weit in die nächste Bar geschafft. Obwohl das Lokal genügend freie Plätze hatte, saßen wir mit einem pensionierten Rugbyspieler am Tisch. Er war 52, seine Schulter waren doppelt so breit, kam aus Neuseeland und war pigmentgesegnet.
Er war diesen Abend unser Gesprächspartner und weil wir uns alle so gut verstanden, hat er eine Runde nach der anderen geschmissen. Seine Augen waren wie von Teddybären und sein Auftreten total sympathisch. Unsere Leute sind einer nach dem anderen gegangen, weil alle so betrunken waren. Nur Katja und ich hielten tapfer durch und saßen mit Eduard bis halb 1 in der Bar.

Bei uns ist gerade Mittag. Wir werden gleich an die Lagune baden gehen. Die Briten von Rolingstone haben sich auch per SMS gemeldet und kommen vll auf unseren Campingplatz. Somit ist unser heutiger Abend auch wieder verplant. Wie ihr seht, langweilig wird uns nie.

Fotos laden wir heute Abend hoch und morgen starten wir unseren Segeltörn um die Whitsunday Inseln! 

2. Mai 2012

Airlie Beach

Türkisfarbenes Wasser, grüne Hügel und weiße Strände, dass ist Airlie Beach und die Region von Whitsunday. Wir haben unsere neue Wohnung gefunden. Direkt mit Meerblick und ankernden Segelschiffen -traumhaft. In dieser kleinen Stadt kann man alt werden. Direkt im Zentrum ist ein riesengroßer Pool und ist für alle kostenlos. Stellt euch das mal in Chemnitz vor!

Heute früh haben wir mit Waranen gefrühstückt und sie sind uns fast über die Füße gelaufen, weil wir es nicht gemerkt haben. Alle Tiere in Australien sind sehr zutraulich, aber angreifen sollte man sie doch lieber nicht.

Auf dem Weg zum Campingplatz sind wir wieder auf unsere 2 Bayern gestoßen, Australien ist wirklich ein Dorf! Die Freude war groß und morgen wird es befeiert.

1. Mai 2012

Airlie Beach

Nachdem wir gestern mit 2 witzigen Briten und einem Frosch im Klo an einem Roadhouse genächtigt hatten, haben wir heute einen ungeplanten Roadtrip entlang des Bruce Highways gemacht. Es ging von Townsville nach Bowen, einem hübschen kleinen Städtchen direkt an der Küste mit wunderschönen Stränden. Bowen ist relativ breitgezogen, logisch alle 10.000 Einwohner wollen ein eigenes Haus mit Vorgarten.Trotzdem versprüht es unglaublich viel Charme.

Australien hat keine richtige Esskultur, sie haben leider das traurige Erbe des britischen Essens aber durch den ganzen Einwanderer-Multikulti aus aller Welt gibt es einfach alles. Angeblich soll der/die/das "Pie" doch ein typisches australisches Gericht sein. Heute haben wir es endlich probiert. Torsten fand es okay, aber wie immer hat das Fleisch gefehlt und ich fande es ziemliches lecker, auch wenn es sehr schwer im Magen liegt und an die Kalorien mag ich gar nicht ersj denken!

Australier bauen gerne sinnlose bzw komische Dinge überdimentional groß, so sind wir heute an einer riesigen Melone und an einer riesigen Mango (ca. 5m) vorbei gekommen.

Angekommen sind wir in Airlie Beach, hier wollen wir ein paar Tage verbringen.

30. April 2012

Australien beschützt seine Koalas - "Besonderer Platz" - N24.de

http://www.n24.de/news/newsitem_7885297.html

Townsville

Heute haben wir Townsville erreicht, hier wären wir herausgekommen, wenn wir den Flinders Highway vom Outback zur Ostküste genommen hätten und nicht über Normanton und dem Savanah Way gefahren wären. Townsville ist wie Cairns eine schöne Küstenstadt mit einem traumhaften Strand mit Palmen, Promenade und hübschen Hafen. In Australien werden Promenaden richtig gut ausgebaut und aller 100 Meter kann man Sit ups, Climbzüge und Stretchübungen machen - das schlechte Gewissen plagt uns also täglich. In der Mittagssonne, also der größten Hitze sind wir auf den Stadtberg geklettert- dem Castle Hill. Wir dachten schon, dass wir verrückt sind aber uns kamen mehrere Jogger entgegen. Crazy! Im Reiseführer stand zudem auch "kleiner Trampelpfad", das es aber 1315 Stufen waren, hat uns keiner verraten. Aber der Ausblick aufs Reef war traumhaft schön. Nun stehen wir an einem Roadhouse und ein Truckerfahrer hat uns ein Gespräch ans Knie genagelt. Er war kaum zu verstehen und Katja hat gleich die Flucht ergriffen. Aber so ist es mit den Aussies, entweder versteht man sie oder nicht.
Zum Abendbrot haben wir richtig groß gekocht, es gab Roster mit Kartoffeln und Mischgemüse- für uns war es wie ein Weihnachtsessen, seitdem wir uns hauptsächlich von Nudeln und Reis ernähren.

Ein was stört uns an Australien, es wird verdammt zeitig dunkel und dann kommen die Mossies!

29. April 2012

Nothing...

Damit die Kette der News nicht unterbrochen wird, hier die kurze Info das wir heute so gar nichts gemacht haben. Doch 1,5h Stunden mit Caro telefoniert und Torsten hat geschlagenen 100 Seiten im Buch gelesen. Im Buschklo gibts Monsterkröten von 25cm und nackische Geckis.

28. April 2012

Jourama Falls und Paluma Dam

Heute waren wir wieder wandern- wir waren an einem riesigen Wasserfall und an einem Wasserloch.
Eigentlich wollten wir etwas lesen, aber als ich Fische gesehen habe, ging der Instinkt mit mir durch. MANN + FISCH = FANGEN! Wir hatten zwar keine Angel mehr aber gespulte Angelleine. Daran etwas Blei und einen Haken und los ging der Spass. Der Haken wurde mit Weissbrot bespickt. Leider haben sich nur die kleinen Fische interessiert. Die Großen sind vorbeigeschwommen. Katja hat Schildkröten im Wasser fotografiert. Auf dem Weg zum Highway sind wir an einem Obststand mit Selbstkasse vorbei gefahren. Wir haben erntefrische Bananen, Kokosnüsse und Passionsfrüchte mitgenommen.
Die Kokosnuss haben wir eben geknackt. Es war ganz schön harte Arbeit. Zu erst musste eine 3cm dicke fasrige Schale entfernt werden, bevor wir die eigentliche Nuss in den Händen hielten. Aber die Mühe hat sich gelohnt, sie war köstlich.

27. April 2012

Regen, Regen, Regen...

Warum heißt der Regenwald Regenwald? Richtig, weil es regnet! Und weil wir die letzten Tage nur Sonnenschein hatten, gab es heute Regen wie aus Eimern. Die Wolken hingen in den Bergen und um uns war es grau. Wir waren sogar kurzzeitig gezwungen anzuhalten, weil es zu heftig war.

In Australien haben wir McDonald's lieben gelernt. Nein, nicht wegen dem Essen, sondern es ist immer angenehm kühl, es gibt kostenlos Internet und natürlich ein Klo. Und diesen Service bietet McDonald's wirklich in jedem kleinen Dorf. Heute saßen wir bestimmt 2,5 Std. herum, haben Fotos sortiert und einen Kaffee getrunken, weil es draußen zu sehr geregnet hat.

In Queensland gibt es überall Zuckerrohrfelder, so wie es in Deutschland der Raps ist, ist es hier der Zuckerrohr. Vereinzelt haben wir auch Bananenplantagen gesehen. Ich hatte immer gedacht, dass die Bäume größer sind. Dabei hängen die Stauden auch nur in 1,5m Höhe.

Fotos von KW 17 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW17?authkey=Gv1sRgCNPUqYD91tSHwgE#slideshow/5735888684114728674

26. April 2012

Daintree National Park

Gestern war der ANZAC Day, ein Nationalfeiertag der gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg bzw. allen Kriegen. In Canberra war sogar eine große Militärparade, aber wir haben nicht viel davon mit bekommen, wie denn auch, wir lagen ja wieder am Pool. Es gibt nicht viele Tage im Jahr, wo die Geschäfte geschlossen sind. Ein Ladenschließungsgesetz oder das die Kirche sich einmischt, gibt es hier nicht.
Nachdem wir von so vielen Leuten gehört haben, dass wir noch in den Norden fahren sollen, haben wir es heute doch noch kurz in Angriff genommen. Jawohl, wir sind endlich von Cairns aufgebrochen! Wir waren in einem Teil des Daintree Nationalparks. Er gehört zum Unesco Weltkulturerbe und ist der älteste Regenwald der Welt, und wirklich toll. Aber irgendwie ist hier immer alles toll! Nur leider haben wir keine Schlangen und Riesenspinnen gesehen, wir waren ganz traurig. Nur geschwitzt, bei gefühlter 100%iger Luftfeuchte, haben wir. Nun haben wir die Fährte Richtung Süden wieder aufgenommen. Wir sind gespannt auf die Eastcoast und befinden uns indirekt schon auf der Heimreise.

25. April 2012

Cairns

Ja wir sind immer noch in Cairns, aber morgen heißt es dann doch Abschied nehmen. Heute lagen wir wieder nur am Pool und haben uns im Reiseführer belesen.

Falls ihr Australien auf eine ironische Art und Weise kennenlernen wollt, können wir euch ein Buch empfehlen: "Frühstück mit Kängurus" von Bill Bryson. Katja hat heute mit lesen begonnen und lacht laut, weil wir vieles so erlebt haben wie es beschrieben ist.

Heute Abend gehen wir mit einem Schweizer Pärchen in die City. Wir hatten sie im Wilsons Promontory National Park kennengelernt. Sie sind gen Norden und wir in Richtung Süden weiter gefahren. Sie haben hier in Cairns unser Auto auf dem Campingplatz wieder erkannt und haben uns einen Zettel hinterlassen. Australien ist also auch ein Dorf :)

Ich glaube sogar es war der Blogeintrag in dem wir geschrieben hatten, dass wir alleine reisen und viele Backpacker die verschiedensten Interessen haben. Aber seitdem wir auf Nadine und Sven gestoßen sind bzw. wir an der Ostküste sind, waren wir fast keinen Tag mehr allein.

Katja trägt unsere Route auf einer Landkarte ein. Die schwarze Linie sind wir bereits abgefahren. Da bekommt man eine gutes Gefühl wie groß Australien wirklich ist.

24. April 2012

Ein weiterer Tag in Cairns

Wir haben hier in Cairns das erste Mal das Gefühl nach der langen Reise angekommen zu sein und so leben und genießen wir es hier. Zwar hatten wir heute noch einmal einen kurzen Versuch gestartet Arbeit zu finden, aber die Hitze und unsere mangelnde Motivation taten das Übrige. Also lagen wir wieder am Pool. Was soll man auch bei tropischen 37Grad anderes machen?
Cairns ist eine typische Urlaubshochburg mit allem was das Herz begehrt, vorallem guten Essen! Wir haben lecker beim Asiaten geschlemmt und danach haben wir uns 40 Minuten von einem Koreaner und einem Thailänder massieren lassen. Ehm, ja.... Uns gefällt es hier wirklich sehr!

23. April 2012

22. April 2012

Botanischer Garten / Cairns

Pubtour die Zweite war ein größerer Erfolg. Wir sind mit 2 Bayern losgezogen, die noch 2 weitere aus Bayern kannten. Somit waren wir 2 Sachsen unter bayrischer Führung. Auch wenn der Altersdurchschnitt jung war (18,20,20,27) hat unsere Gruppe gepasst. Am Anfang hat zwar einer den Osten belächelt, aber es war ihm schon beim Sagen peinlich. Später sind wir auf die Problematik Dialekt eingegangen und er meinte, dass die Münchner ein großes Problem haben, da ihre Mundart ausstirbt. Alle reden nur türkisch oder hochdeutsch. Er selber fühlt sich als Fremder in seiner eigenen Stadt- was den Dialekt betrifft.
Was ist der Vorteil, wenn man mit Jüngeren ausgeht? Man wird selber jünger geschätzt. Und mein Alter war geschätzte 26. Man kommt im Leben an einem Punkt, wo es einem schmeichelt jünger geschätzt zu werden. Und in weißer Voraussicht klopf ich mir jetzt schon auf die Schultern, wenn ich mit 50 wie 35 aussehe. Aber das waren jetzt nur Gedanken- nicht ernst nehmen.

Heute waren wir im botanischen Garten von Cairns- Regenwaldfeeling pur. Blumen, die bei uns im Topf stehen sind hier ganze Sträucher und die Blätter sind 3x so groß. Die Blüten haben stechende Farben, sind kunterbunt, geschlungen und andere eckig. Es gab Bananenbäume, Kokosnüsse und vieles mehr. Die Tierwelt war ebenso bunt; Riesenschmetterlinge, sonnende Krebse und Libellen.

Morgen ist schnorchel und tauchen im Reef angesagt und wir haben uns eine Unterwassercamara ausgeliehen, ihr dürft euch freuen...