17. Juni 2012

Fotos von KW24 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW24?authkey=Gv1sRgCIXsmafxw-XvjwE#slideshow/5754964226872131250

Western Australia - Tourende Tag 9 (17.06.2012)

Wir haben uns mit unseren Outdoorschlafsäcken ins Zelt verkrochen. Katja wollte nicht unter freien Himmel schlafen, weil es hier zu viele Krabbeltiere gibt. Aufgestanden sind wir wieder zeitig und sind ohne zu frühstücken gefahren. Frühstück gab es erst am 120km entfernten 80Mile Beach. Danach ging es Non-Stop bis Broome weiter. Hier gab es Mittag am Strand. Broomes Strand soll einer der 5 schönsten auf der ganzen Welt sein und ja er ist schön. Hier sind aktuell  32 Grad. Wir haben eben im Hostel eingecheckt und unsere Gruppe trennt sich hier. Viele schlafen in anderen Hostels für ein oder zwei Tage. Ich glaube wir werden hier etwas länger bleiben bevor es nach Darwin geht.

Als wir vom Strand los sind haben wir Dragans und Ayumis Auto stehen sehen. Das Paar was mit uns vor 3 Monaten an der Great Ocean Road zusammen gereist ist (Serber&Japanerin). Wir haben einen Zettel mit unserer Handynummer am Auto hinterlassen und eben haben sie uns angerufen. Morgen wollen wir uns treffen. Zufall war es mehr oder weniger. Durch Facebook wussten wir, dass sie auch in Broome sind und wir haben den Parkplatz kurz mit unseren Auge abgescant. Sie standen keine 5m von unserem Bus entfernt.

Wir sind in einer Stadt mit 14.000 Einwohnern und es gibt keine Sportsbar weit und breit. Selbst im Hostel wird Fussball nicht überragen. Das ist schon ein wenig frustrierend. Ihr könnt uns ja auf dem laufenden halten. Das Spiel ist 2:45 früh australischer Ortszeit.

Western Australia - Tourtag 8 (16.06.2012)

Letzte Nacht war es total sternenklar. Das war auch der Grund weswegen wir heute Morgen bei +2 Grad aufgestanden sind. Geschlafen haben wir wieder im Zelt und der Gang ins Bad und Küche war ziemlich grausam. Danach ging es noch einmal in eine Gorge zum Fotos machen. Baden wollte irgendwie keiner, ob das wohl an den Temperaturen lag? Anschließend ging es noch ins Besucherzentrum. Es ähnelte aber mehr an ein Museum. Es gab viel über die Entstehung des Karijini National Park zu erfahren sowie Land und Leute die hier einst lebten. Dann hieß es wieder Busfahren, ganze 6 Stunden. Unser heutiger Schlafplatz ist ca. 90km nördlich von Port Hedland. Man merkt deutlich an den Temperaturen, dass wir den Tropengürtel überquert haben- es ist abends noch total warm. Heute schlafen wir unter freien Himmel in Outdoorschlafsäcken.

16. Juni 2012

Western Australia - Tourtag 5 (13.06.2012)

Das die Gegend doch so sehr bewohnt ist, hatten wir gar nicht gedacht. Es kommt doch immer einmal ein kleines Küstendörfchen. Wir schlafen heute die 2. Nacht Exmouth. 13 von 19 Mann aus unserer Gruppe haben die Whalesharktour gebucht. Whalesharks sind die größten Fische (!!) der Welt und können bis zu 8m groß werden. Sie schwimmen permanet mit offen Maul und saugen das Plankton und kleine Fische förmlich auf. Die Kolosse sind friedlich und es ist bestimmt gigantische mit ihnen zu schnorcheln. Aber uns war es einfach zu teuer (340,-p.P.). Dafür hatten wir ein deluxe Frühstück was die anderen nicht hatten, auch nicht schlecht! Danach starteten wir und noch 4 andere aus Gruppe zusammen mit Brando in den Cape Range Nationalpark. Wir sahen ein halb versunkenes steinaltes Schiff aus Schweden, dass unmittelbar vor der Küste liegt. Danach ging es weiter zu einer wunderschönen riesigen  Schlucht. In der Schlucht ist ein Fluss, der bei Flut mit dem Meer verbunden ist. Wir wanderten auf dem Top der Schlucht und konnten im kristallklaren Wasser Schildkröten und Rochen beobachten. Rockwallebies beobachteten dafür uns aus sicherer Entfernung. Danach fuhren wir noch an einen wunderschönen Strand. Türkieses  Wasser und weißer Strand, oja daran kann man sich wirklich gewöhnen. Hier waren wir noch einmal schnorcheln. Nicht nur am Great Barrier Reef gibt es ein Riff, sondern auch ein kleineres an der Westküste. Wir haben wieder Fische in den verschiedenen Farben gesehen sowie Korrallen, dennoch nicht zu vergleichen mit dem Great Barrier Reef. Danach ging es wieder ins Hostel und wir haben die anderen aufgelesen, um an den Leuchtturm zum Sonnenuntergang zu fahren.  Brando verlässt uns morgen, da er in den Urlaub fährt. Unseren neuen Guide haben wir heute kennen gelernt. Sie heißt Sasha und ist auch total nett. Brando und wir haben sie ein wenig verarscht. Sie denk, dass unsere beiden Kanadier behindert sind. Einer ist blind und der andere hat Turett. Ein böser Spaß aber der Großteil hat Spaß daran. Es heißt nun wieder schlafen, denn morgen müssen wir wieder 4:30 aufstehen.

Western Australia - Tourtag 6 (14.06.2012)

Also mit Urlaub hat dieser Trip wirklich nichts zu tun. Wir mussten 4.30 Uhr aufstehen, fix packen und dann schnell zum Breakfast. Denn wenn man nicht schnell genug ist, kann es sein das man leer ausgeht. Dann quälte uns eine 8stündige Busfahrt. Sasha macht sich super als neuer Guide, und wir sind glücklich das sie ohne fiesen Akzent spricht! Einen Stop legten wir in Tom Price einer alten Minenstadt die Eisen immer noch abbaut, der Westen ist reich an Bodenschätzen und die Arbeiter verdienen ein heiden Geld. Die Minenstädte sind sehr lukrativ und die Arbeiter sind aus der ganzen Welt. Der Weg in den Karrijini National Park ist führt über Gravelroad, also für'n normale Autos nicht gut geeignet. Die holprige Straße schlauchte ganz schön. Als wir unsere Zelte bezogen hatten, gingen wir auch schon in die erste Gorge. Endlich ist hier wieder das Australien wie wir es lieben: rote Erde, goldener Spinefix, weiße Eukalyptusbäume, 2m hohe Termitenhügel und Schluchten die unfassbar sind. Wir kletterten wild in der Schlucht herum, einige gingen baben, aber uns war es zu kalt. Nun ist Sternenklarer Himmel und es wird bitter kalt. Wir sind gespannt auf morgen, der Einstieg heute war sensationell!

Western Australia - Tourtag 3 (11.06.2012)

Heute klingelte unser Wecker 6 Uhr. Aber dieses Mal eher freiwillig, denn wir wollten den Sonnenaufgang über dem Meer sehen. Ohja, wie schön, da wird man gleich ganz romantisch! Nun gehören Ibiza - Cafe del Mar mit dem Sonnenuntergang und Australien - Monkey Mia mit dem Sonnenaufgang, zu den Spots schlechthin. Nachdem Aufgang blieben wir gleich am Strand, denn Monkey Mia ist der einzige Ort der Welt, wo Delfine aus freier Natur zum frühstücken an den Strand können. Dieses Spektakel wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, dass dachten sich sehr viele andere auch. Und plötzlich war der Strand voll mit Schaulustigen. Flipper lies lange auf sich warten, aber es hat sich gelohnt. Es war einfach herrlich, die verspielten Tiere am Strand zu beobachten.
Nach der Fütterung ging es gleich auf ein Segelschiff, als Entschädigung für den ausgefallenen Aborigineskulturabend. Torsten wurde als Cäptain angeheuert und er hatte sichtlich Spaß dabei das Schiff zu Steuern. Das Segelschiff hat einen Wendekreis von 100m, und obwohl er das Steuer nur minimal bewegt hatte, hat die Spitze des Schiffes prompt in die neue Richtung eingeschlagen.
Dann hieß es aber schon wieder Good Bye Monkey Mia und wir brachen nach dem Mittag auf. Wir hielten noch einmal an einen wundervollen Lookout, wo man von oben auf die Haie in der Shark Bye schauen konnte, vorausgesetzt sie seien da.

Nun fahren wir noch 6h nach Coral Bay und neben uns geht die Sonne wieder unter.

Western Australia - Tourtag 7 (15.06.2012)

Nach einem leckeren Frühstück bei Sonnenaufgang starteten wir alle mit großen Erwartungen in den heutigen Tag. 3 Gorges wollten erkundet werden.  Wieder schossen wir über die Gravelroad zu der ersten Schlucht, der Hancok Gorge. Die Wanderung wurde mit Class 6 ausgeschrieben. Und ja, sie hatte es in sich. Wir kletterten an Felsen entlang, durchquerten eiskaltes Wasser, hangelten uns ab und mussten einen ca. 10m engen Spalt überwinden in den man wie ein Affe sich mit allen Vieren von der Wand abstützen musste. Unter uns war teilweise tiefes Wasser. Ich bekam es mit der Angst, weil meine Beine keinen Halt mehr fanden, ich war zu weit oben weil ich Torsten folgte. Mit meinen kurzen Beinen keine gute Entscheidung. Ich rutsche aus und fiel herunter. Ich sahs in eiskalten Wasser und heulte. Torsten, der kaltes Wasser hasst, kam hinterher, mein in Held ;) Sasha und Jenna verbanden meinen Fuß, der blutet und dick wurde. Aus Jennas Fecher bastelten sie Schienen, damit er gestützt wurde. Dank Schmerztabletten konnte ich irgendwie mit verbunden geschienten Fuß zurückklettern. Somit verdarb ich den anderen das Spektakel der Fliegenden Ärzte, die mich wohl möglich aus der Schlucht herausgeflogen hätten. Sie schafften mich zurück ins Camp und der Tag war für mich beendet. Es ist zum Glück nichts gebrochen, nur verstaucht aber der Schreck sitzt tief. Für Torsten und die anderen ging es weiter in 2 weitere Schluchten, sie hangelten sie wieder von Felsen ab und genossen das Abenteuer-Feeling , was in den Schluchten definitiv aufkommt. Ich bereitete in der Zeit das Abendessen vor, und schnippelte für 20 Mann. Hatte in den 5 Stunden ja genug Zeit, wo ich alleine im Camp war. Von der ganzen Gravelroad-Raserei hatte der Bus abends einen Platten, der gewechselte werden musste. Die Führung übernahm Power-Frau Sasha  und nicht wie eigentlich gedacht die Männer. Wir sind froh, dass wir die Tour gebucht haben, denn mit unseren Van oder einem anderen Auto wären wir nicht in den Nationalpark gekommen.

Western Australia - Tourtag 4 (12.06.2012)

Heute konnten wir endlich einmal ausschlafen, denn wir hatten einen Tag Freizeit. Zu unserer Reise wurden zusätzliche Touren (Schnorcheln, Glasbodenboot, Quad) angeboten. Aber wir haben keine gebucht, weil wir schon vieles davon erlebt haben. Somit haben wir einen Tag am Strand von Coral Bay verbracht. Coral Bay hat 280 Einwohner und besteht aus einer Zufahrtsstraße, einem kleinen Einkaufszentrum und einer wunderschönen Bucht, was das kleine schöne Küstendörfchen ausmacht. 16 Uhr ging es dann weiter Richtung Norden nach Exmouth, wo wir die nächsten 2 Nächte schlafen werden. Der Highway 1 ähnelt ein bisschen dem Outback, weit und breit nur von Steppe und roten Sand umgeben. Wir haben mindestens 100 Schafe am Straßenrand grasen gesehen und beinahe hätte es Lamm zum Abendbrot gegeben. Endlich ist es auch abends wieder warm. Das kalte Wetter in Perth und Sydney war schon ein wenig nervend.

11. Juni 2012

Western Australia - Tourtag 1 (09.06.2012)

Wir wurden heute Morgen vor unserem Hostel abgeholt. Mal wieder viel zu zeitig, aber dass wird wohl auf dieser Tour nicht das letzte Mal gewesen sein. Aber wir waren nicht die Einzigen, 3 weitere Mädels aus unserem Hostel haben auch die Tour gebucht. Unsere Gruppe besteht aus 19 Leuten, aus aller Herrenländer: England, Schweiz, Israel, Schweden, Schottland, Canada und natürlich Deutschland.
Mit etwas Verspätung ging es dann los und wir fuhren nach Lancelin zum Sandboarden. Sandboarden ist eine Art Snowboard - nur eben auf Sand. Ich als Snowboarder fand es nicht so prickelnd, weil das Brett auf dem Sand förmlich klebte, lag aber wahrscheinlich am Dauerregen der letzten Tage. Meine Kamera und ich haben sich mehr für Motorcross- und Quadfahrer interessiert, die sich im Sand ausgelassen haben. Wir wären auch lieber mit dem Quad durch die Dünen geschossen. Danach ging es weiter zu der Pinnacle Desert. Der Sand war total gelb und die Pinnacles schossen aus dem Boden hoch. Die Pinnacles sind komische Steinformationen, groß, klein, dick und dünn. Brandon, unser Tourguide ist zwar lustig aber schwer zu verstehen, er kommt aus Darwin - also ein ganz fieser Dialekt. Er hat uns die verschiedenen Entstehungstheorien erklärt, aber so genau haben wir es nicht verstanden. Für uns ist einfach das Meisterwerk von Außerirdischn.
Der Magen hing uns den ganzen Tag schon in den Kniekehlen. Es ging weiter mit dem Bus an die Küste, wo wir an den BBQ-Platten endlich Mittag gegessen haben.
Jetzt sitzen wir wieder im Bus und fahren noch 2 Stunden zu unseren heutigen Abendquartier, das ist ca. 45 Autominuten nördlich von Geraldon. Mal sehen was der Abend so bringt. Unsere Gruppe ist sehr verhalten, aber mal sehen wie sich das ändert wenn das erste Bier getrunken wurde...
Neben uns im Bus sitzt ein Schotte. Wir haben es irgendwie mit den Inselbewohnern. Er ist sympathisch und weil er alleine reist, wird er wohl unsere Begleitung für die nächsten Tage werden.

Ich befürchte, dass wir die Nacht das Fussballspiel Deutschland gegen Portugal nicht sehen werden. Wir haben nicht mal Handyempfang, um die Ergebnisse abzurufen, man ist das frustrierend!

Western Australia - Tourtag 2 (10.06.2012)

Heute Morgen mussten wir 4:30 Uhr aufstehen. Irgendwie wird es immer zeitiger. Es stand eine Tagesetappe von 500km auf dem Programm und natürlich viele Sehenswürdigkeiten.
Australien ist ein Land der Extreme! Extreme Hitze, extreme Weiten, wenn es mal regnet, dann aber extrem und letzte Nacht haben wir extremen Sturm zu spüren bekommen. Gestartet sind wir im strömenden Regen und der Sturm peitsche uns um die Ohren.
Leider hatte der Kalbarri National Park bei diesen Wetterverhältnissen aus Sicherheitsgründen teilweise  geschlossen. Die Zufahrtsstraße war geflutet und unpassierbar. Wir sind  daher nur bis Murchison Gorge gekommen. Es ist eine beeindruckende Gegend, die uns sehr an den Kings Canyon im Outback erinnerte. Wenn wir alleine gewesen
wären, wären wir bestimmt wieder wandern gewesen, aber bei einer Tour sind leider nur Short Walks drin. Das Natural Window haben wir leider nicht gesehen.

In Shell Beach hat endlich die Sonne gelacht. Zum Glück, denn bei Regen wäre es nicht halb so schön gewesen.  Der Strand  besteht aus ganz vielen kleinen abertausenden Muscheln. Das Meer blubberte leise vor sich hin, es ist bei weitem nicht so rau wie an der Süd- und Ostküste. Der Himmel war wunderschön blau und die Muscheln blendeten uns richtig, so hell strahlten sie. Danach ging es weiter nach Monkey Mia, unser heutiges Ziel. Auf dem Weg haben wir auch den westlichsten Punkt von Australien passiert. Im Hostelresort hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zum  Abendbrot. Unser Hostel lag direkt am Strand. Albadrosse aalten sich in der Abendsonne, und spielten für Torstens Kamera-Model. Die Palmen am Strand hingen mit Kokusnüssen. Da kam in Torsten das Kind mal wieder durch und es schoss 2 Stück runter, yummy!

8. Juni 2012

Perth - Tag 3

Perth ist wirklich eine schöne Stadt, dass habt ihr sicherlich auf den Bildern sehen können. Wir wurden heute Morgen durch Sonnenstrahlen geweckt, ein super Tag hat begonnen. Nach dem Frühstück ging es mit unserer Erkundungstour los. In Perth gibt es 3 Buslinien die kostenlos sind. Echt ein super Service. Sie alle fahren in der Innenstadt herum. Wir sind bis zum Kings Park gefahren und haben uns den Botanischen Garten angeschaut. Wenn Busfahrer in Australien streiken, dann legen Sie ihre Arbeit nicht nieder, sondern kassieren ihre Fahrgäste nicht ab. Denn was können denn die Kunden dafür? Ausserdem bedankt man sich beim Busfahrer, wenn man aussteigt, eine feine Sache, dass sollte man zu Hause auch einführen, vielleicht sind dann die Fahrer nicht mehr so muffig. Nach dem Kings Park ging es wieder zurück ins City Center. Hier haben wir uns gestärkt und sind noch einmal durch die Shopping Mall geschlendert. Danach sind wir wieder in den Bus gestiegen um ins Western Australia Museum zufahren. Das liegt keine 300m von unserem Hostel entfernt. Das Museum war auch kostenlos. Wir haben viel über die Pflanzenwelt, Menschen & Leute aus Australiens, Vögel & Schmetterlinge und über die Erdentstehung erfahren. Jetzt sitzen wir im Hostel und warten das unsere Wäsche trocken wird. Denn es heißt wieder packen, morgen früh um 7 startet unsere Tour ins unbewohnte Territorium, dass heißt auch kein Handyempfang und auch kein Internet. Wir melden uns wieder, wenn wir in Broome sind. Das ist am 17.06.2012.

Fotos von KW23 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW23?authkey=Gv1sRgCNq4hImI_6CfvgE#slideshow/5751602610019479346

7. Juni 2012

Perth - Tag 2

Gestern hatten wir nicht viel von Perth gesehen. Das lag zum Einen daran, dass es wie in Sydney nur geregnet hat und weil wir unseren Trip durch Western Australia geplant hatten.
Es ist verdammt schwierig hier zu reisen. Western Australia nimmt über 2/3 der Australischen Landfläche ein. Es leben 2.3 Mio. Menschen in Western, davon 2 Mio. in der Metropolregion Perth. Es fährt zwar ein Bus die Westküste entlang aber er hält nur an kleinen Dörfern wo es keine lokale Buslinien in die National Parks gibt. Oder aber der Bushalt ist nur eine Tankstelle im Nirgendwo. Kurz gesagt, man sieht von der Natur nichts. Also fällt Busfahren schon einmal aus. Die beste Option ist natürlich ein Auto. Aber die Option ist schwachsinnig. Wir verkaufen nicht in Sydney ein Auto, um in Perth eins zu mieten. 2 Wochen kosten 1700$ ohne Sprit. Ein Hammer Preis! Wir haben auch keine Lust 7000km selber mit dem Auto zu fahren. Dann gab es noch Mitfahrgelegenheiten. Sehr günstig aber hier trennt sich die Spreu von Weizen. Wir wollen in ca. 30 Tagen in Darwin sein und die Angebote im Internet lassen sich ein halbes Jahr Zeit. Auch die Interessen verlaufen sich total. Manche surfen gerne und wir sind die Wanderfreaks. Auch hier haben wir keine Möglichkeit gefunden zu Reisen. Was nun? Wir haben eine Tour gebucht. Das ist zwar auch etwas kostenspielig aber es ist alles inkludiert. Die Busfahrt, Unterkunft, Essen, Eintrittsgelder und vieles mehr. Die Reise ist 9 Tage lang und wir sehen alle Spots an der Westcoast bis Broome. Dann schauen wir weiter wie wir bis Darwin kommen. Bei unserer Planung haben wir gestern und heute viel Nerven gelassen, weil wir nicht wussten wie.

Nachdem alles gebucht war, sind wir nach dem Mittag in die Stadt gegangen. Perth ist auch wunderschön. Sauber und ähnelt vom Baustiel ein wenig Brisbane. Die Straßen sind geziert von alten viktorianischen Gebäuden und keine 10m im Hintergrund schießen Hochhäuser in den Himmel. Total gigantisch. Wir sind durch das City Centre spaziert bis zum Swan River. Am Ufer entlang wollten wir bis zum Kings Park laufen. Aber die großen Wolken am Himmel haben uns zum Umdrehen gezwungen. Morgen haben wir noch einen ganzen Tag Zeit um Perth zu erkunden, denn am Samstag startet unsere Tour :)

Schaut euch das Bild genau an, jetzt wisst ihr warum wir uns sehr einseitig ernähren...

6. Juni 2012

Perth

Heute mal eine andere Art der Tageszusammenfassung:
- 04:20 Aufgestanden
- 05:00 Hostel Check-Out
- 05:20 Fahrt zum Flughafen
- 06:00 Check-In am Schalter
- 06:30 Boarding
- 07:00 Abflug
- 10:00 (Ortszeit Perth, -2 Std.) gelandet
- 10:20 mit dem Bus ins Hostel
- 12:00 Bezug des Zimmers
- 13:00 Planung unserer Westernreise
- 18:00 Pizza zum Abendbrot
- 18:xx Müde, denn nach Sydneyzeit ist es 20:xx

5. Juni 2012

Unser letzter Tag in Sydney

Alles geht einmal zu Ende und wir sind etwas traurig gestimmt. Es sind zwar noch 41 Tage die wir in Australien haben, aber die Zeit vergeht wahnsinnig schnell. In Februar wussten wir, dass wir Sydney noch einmal wieder sehen werden und heute war es der letzte Tag in dieser wunderschönen Stadt. In uns herrscht ein wenig Aufbruchstimmung. Eine Neue Art des Reisen hat begonnen. Ganz ohne Auto und wir müssen aus dem "Rucksack" Leben. Alles ist begrenzt auf ein Minimum. Im Van hatten wir alles was wir brauchten und ist in Gegensatz zu dem Hostelleben Luxus gewesen. Wir füllen große Cremeflaschen in kleine um, essen alle Vorräte auf, verschenken Gewürze und alles was schwer zu transportieren ist, und vermüllen Kleidung die nicht mehr tragbar ist. Ja man kann von einer neuen und letzten Epoche von unserem Australientrip sprechen.

Die letzten Stunden haben wir noch einmal einen Stadtspaziergang durch die Innenstadt unternommen. Am Opernhaus vorbei, den Circular Quay, die Shopping Mall, halt alles schöne. Ja, Sydney ist wirklich eine Stadt zum Leben. Mit der Kleidung haben wir uns total verschätzt. Wir sind bei Sonnenschein und kurzer Kleidung aus dem Haus. Dank Sven hatten wir die Regenjacken mitgenommen. Eigentlich wollten wir uns alle noch einmal treffen, aber der Regen hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sven und Nadine sind auf dem Campingplatz geblieben, aber John ist gekommen. Wir sind zum Chinesen essen gegangen, haben uns aber schnell verabschiedet, weil die Hosen und Schuhe total nass waren. Die Strassen verwandelten sich binnen von Minuten zu Flüssen, die Australier haben anscheinend wirklich keinen Plan von der Kanalisation, denn weit und breit sieht man keine Gullilöcher.

Im Hostel haben wir erstmal warm geduscht und jetzt sind wir am Packen. Morgen früh um 5 fahren wir mit dem Bus zum Flughafen und um 7 geht unser Flieger nach Perth für ganze 5 Stunden lang, unglaublich.

Camillo unser kolumbianischer Freund ist auch traurig, wir wären wundervolle Menschen, hach das geht runter wie Öl! Übrigens hat Torsten einen Akzent wie Arnold Schwarzenegger, meint ein Brite, er ist nun stolz wie Bolle.

4. Juni 2012

Der Tag nach dem Autoverkauf

Wir haben die letzten Tage ganz schön gerackert, damit wir das Auto verkaufen konnten. Heute haben wir noch die letzten organisatorischen Dinge geklärt.
Soviel Stress sind wir doch gar nicht mehr gewöhnt!

Um 12 Uhr haben wir uns mit dem Käufer getroffen und wir haben Bares gegen Schlüssel getauscht. Er war glücklich, wir waren glücklich, alle sind glücklich. Wir sind danach gleich zur RTA und haben unser Auto abgemeldet. Wir mussten schon lachen, damals war es für uns ein Horrorgang auf den Behörden. Ein fremdes Land, ein eigenes Auto, die fremde Sprache und dann noch Behörden. Heute ging es locker von der Hand und wir waren schon etwas stolz auf uns. Danach haben wir gleich die KfZ Haftpflicht gekündigt, auch das ging reibungslos von Statten. Wir waren frohen Mutes, alles bei uns läuft wirklich nach Plan und wir reisen aus unseren Australien Trip wirklich das Beste und Meiste raus. Klar, danach ist es etwas flaute auf dem Konto aber wir haben nur diese einmalige Gelegenheit. Somit sind wir direkt ins nächste Reisebüro und haben für übermorgen einen Flug nach Perth an die Westküste gebucht. Die Reisebürotante war gleich mit ganz aufgeregt, weil sie selbst einmal Backpacker war (eine Irin) und dann in Australien geblieben ist. Somit hat sie uns Tipps und Infos gegeben, Bilder auf ihrem Handy gezeigt und die Neugierde auf den Westen in uns geweckt.

Ein wirklich erfolgreicher Tag war das heute!

3. Juni 2012

Sydney - Autoverkauf Tag 004

Das Wetter hat sich seit gestern nicht geändert. Hier gibt es Dauerregen. John hat gestern Abend unser Hostel gefunden. In unserem Zimmer wohnt noch ein 27 jähriger Kolumbianer. Er besucht hier für 6 Monaten die Sprachschule. Er ist total freundlich und schon am ersten Tag hat er uns Bilder von seiner Heimat gezeigt. Obwohl er nur sehr schlecht spricht, hat er versucht es mit Händen und Füßen zu erklären. Wir hatten jede Menge Spaß. Gestern haben wir ihn einfach mitgeschleift. John, unser Engländer, hat sich mit uns und einen Studienkollege verabredet. Wir saßen 3 Stunden in einem anderen Hostel herum. Als die Kolonne in die Disko aufgebrochen ist, sind wir wieder in unser Hostel zurück. Es war schon spät und wir hatten heute eine weitere Testfahrt, da wollten wir fit sein. Wir mussten mit dem Auto einmal quer durch Sydney, obwohl im Navi "Mautstraßen umgehen" eingestellt war, landeten wir mitten auf einer Mautstraße. Getroffen haben wir uns mit Aussies- einem Vater mit seinem Sohn. Unser Auto wurde gemustert und sie haben irgendetwas gemurmelt, was wir nicht verstanden haben. Sie wollten nicht mal eine Testfahrt machen... Und? Ja sie haben es gekauft. Mit unserem Kampfpreis konnten wir punkten und wir haben nach nur 4 Tagen Sydney unser Auto verkauft. Wir haben 300$ als Anzahlung bekommen. Morgen kommen sie zu uns und dann ist Schlüsselübergabe. Uns fällt echt ein Stein vom Herzen. Jetzt sind wir noch 3 Nächte in unserem Hostel. Morgen wollen wir unseren Flug nach Perth buchen und dann reisen wir mit Bus, Bahn und Anhalter die Westküste hoch bis nach Darwin. Danke liebes Publikum fürs Daumendrücken.

2. Juni 2012

Sydney - Autoverkauf Tag 003

Es regnet in Sydney. Wir hoffen das es kein Dauerzustand wird. Denn bei Regen lässt es sich schlecht die Hostels abgehen. Wir lagen relativ lange im Bett herum und dann hatten wir eine SMS bekommen. Ein Interessent hat sich gemeldet. Er hatte es so eilig mit Anschauen gehabt, dass wir kaum pünktlich am Auto sein konnten. Es steht nämlich 30 Gehminuten von unserem Hostel entfernt. Hier in Sydney kostet das Parken viel Geld, richtig viel Geld! Wir haben einen kostenlosen Platz gefunden, da wo wir unseren Van in Februar abgeholt hatten. Mit den frisch gewaschenen Bettbezügen unterm Arm sind wir im strömenden Regen losgezogen. Wir haben noch das Bett überzogen und der potentielle Käufer kam an. Eine Testfahrt haben wir auch gemacht. Morgen will er uns bescheid geben ob er es will. Aber wir denken nicht, weil er eigentlich einen 5-Sitzer mit Allrad sucht. Aber wir warten und hoffen mit unseren Preis überzeugen zu können.

Heute Abend kommt John uns im Hostel besuchen. Wir wollen in die City ein Bier trinken gehen. Wir hoffen das der Regen bis dahin aufhört.

Drückt uns die Daumen!

1. Juni 2012

Fotos von KW22 sind online

diesmal haben wir leider nicht so viele Fotos für euch:

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW22?authkey=Gv1sRgCJbWr-Wgp4jx7gE#slideshow/5749023430263476850

Sydney - Autoverkauf Tag 002

Ein langer Tag geht langsam zu Ende. Heute Morgen haben wir unser 2-Bettzimmer verlassen und konnten gleich unser 4-Bettzimmer beziehen. Und siehe da, es ist genau das gleiche Zimmer wie in Februar, nur dass der Sportopa nicht mehr hier wohnt. Danach sind wir mit unseren Flyern losgezogen. Wir haben viele Backpacker getroffen, die genau wie wir ihr Auto verkaufen wollen. Man redet miteinander, gibt sich gegenseitig Tipps und hängt die Flyer nebeneinander auf, obwohl man größte Konkurrenz ist. Dann wünscht man sich viel Glück und zieht weiter. Irgendwie macht es auch Spass und wir haben heute Ecken von Sydney gesehen, die wir noch nicht kannten. Wir sind eben von unseren großen Sydneytour herein. Die Straßen sind hier so sehr von Menschen überfüllt, dass man es kaum glauben kann. Wenn Fußgänger Grün haben, dann laufen die Fußgänger nicht nur von links nach rechts bzw. von oben nach unten, nein sie laufen auch diagonal über die Kreuzung.

Wir hatten Sydney eigentlich etwas schicker in Erinnerung. Wir haben gestern und heute wieder viele Leute auf den Straßen gesehen, die aus sehr armen Verhältnissen kommen.

Wann habt ihr das letzte Mal geflirtet und sehnsüchtig auf eine Nachricht oder Anruf von eurem Liebling gewartet? Diese Ungeduld steckt gerade in uns. Wir schauen ständig aufs Handy und hoffen und warten auf Interessenten für unser Auto. Der Puls schlägt 180 und wir stecken voller Adrenalin. Aber wir sind noch optimistisch, unser Van geht nicht sang und klanglos im Anbebotsüberhang unter, denn wir hatten heute schon 2 Anrufe, also ihr Lieben drückt uns die Daumen!


31. Mai 2012

Sydney - Autoverkauf Tag 001 ;)

Heute sind wir die letzten 18km mit unserem Van zum Hostel gefahren.
Es ist genau das Hostel wo wir wohnten, als wir unseren Van gekauft
hatten. Nun wohnen wir hier und verkaufen ihn. Als wir heute
eingecheckt haben, haben wir uns wie zu Hause gefühlt. Alles kam uns
sehr vertraut vor und wir wussten was uns hier erwartet. Unser Zimmer
war auch schon zeitig bezugsfertig. Heute schlafen wir noch einmal in
einem 2-Bettzimmer und morgen müssen wir in ein 4-Bettzimmer. Als wir
unser Auto vor dem Hostel geparkt hatten, hat Katja den Sportopa
wiedererkannt, der mit uns schon im Februar das Zimmer geteilt hat.
Nur leider ist er nicht in guter Erinnerung geblieben, weil er damals
schon kaum gegrüßt hat und seine Taschen ständig vor unsere Spinttüren
standen. Nach dem Check-In sind wir sofort losgezogen und haben in den
Hostels Flyer verteilt. Das werden wir auch morgen weiter machen. Und
wenn wir alle Hostels in Sydney abklappern. Momentan ist echt kein
guter Zeitpunkt um hier ein Auto zu verkaufen. Die Preise sind im
Keller und das macht uns gerade wenig Hoffnung. Aber wir sind noch
motiviert und ich sage immer zu Katja, der Beste Preis macht das
Rennen. Wir hatten schon innerlich unseren Van beerdigt, aber eine
Nullnummer soll es nicht werden, da wir ja noch nach Western wollen.
Wir wollen morgen im Hostel nach Arbeit fragen. Es sind Elektriker und
Putzen gesucht, somit haben wir vielleicht eine kostenlose Unterkunft
hier.
In Sydney ist Winter, aber kein Europäischer Winter. Die Leute laufen
hier in dicken warmen Sachen rum. Wir hatten noch einmal kurze Hosen
an. Obwohl es noch knapp 22 Grad sind, haben die Bäume alle ihr grünes
Gewand abgeworfen und auf den Straßen sammelt sich das Laub.

Braucht jemand von euch ein Auto in Australien?? ;)

30. Mai 2012

Zurück in Sydney

Was für ein Tag... Als wir heute Morgen aufgewacht sind, hatte die Werkstatt schon auf. John, der immer lange schläft, kam zu uns. Die Werkstatt meinte, dass es wohl bis Nachmittag dauern wird.
Nach einem kleinen Snack sind wir in die Stadt mit dem Bus aufgebrochen. Newcastle hat kein richtiges City-Center. Die Shopping-Mall ist klein, die Menschen sahen recht merkwürdig aus und dass hier angeblich mehr hals eine halbe Millionen Menschen leben, haben wir nicht mitbekommen. Wir haben uns durch gefragt was es zu sehen gibt. Jeder hat uns auf Shopping Centren am Stadtrand verwiesen, da wo wir her kamen. Unser Busticket hatte noch Gültigkeit und wir sind zurück gefahren. Als wir wieder beim Auto waren, meinte die Werkstatt, dass es wohl 2-3 Tage mit der Reparatur dauern wird. Wir haben uns von John verabschiedet, weil wir nach Sydney müssen. Unser Hostel haben wir für morgen gebucht. Heute schlafen wir noch einmal auf dem Campingplatz vor Sydney. Beim Abendessen hatten wir Gesellschaft von einem kleinen Beuteltier, was lustig Schniefgeräuche machte, auch das wollte nicht in Katjas Handtasche. Es wird unsere letzte Nacht im Camper sein und das stimmt uns traurig. Mit unserm Van haben wir pure Abenteuer erlebt und er hat uns an wundervolle Plätze gebracht, dir wir ohne ihn nie gesehen hätten. Jetzt hoffen wir auf einen schnellen Verkauf, damit wir fix an die Westküste fliegen können! 

29. Mai 2012

Auf dem Weg nach Sydney (29.05.2012)

Heute Morgen sind wir gemütlich gestartet. Wir haben uns von John verabschiedet weil er die letzte Etappe alleine fahren will. Sein Ziel ist heute Sydney. Sven und Nadine und auch wir wollen heute nur bis Newcastle. Zur großen Freude haben wir John bei McDonald's wiedergetroffen. Als wir losgefahren sind kam ein Anruf von John- Er hat eine Panne. Sein Keilriemen ist gerissen. Jetzt stehen wir zusammen 17km vor Newcastle auf dem Highway und warten zusammen auf den Pannendienst. Der soll erst in 1,5 Stunden kommen. Ohne Pannen wäre unsere Reise nur halb so spannend. Alle lachen und sind frohen Mutes und darauf kommt es an.

... Der Pannendienst hat John abgeschleppt und wir sind hinter her. Allerdings wird sein Auto erst morgen repariert. Wir stehen auf dem Parkplatz vor der Werkstatt und werden auch hier schlafen. Morgen wollen wir uns Newcastle anschauen und dann geht es hoffentlich auch weiter.

Auf dem Weg nach Sydney (28.5.12)

Und die Kolone bewegt sich weiter Richtung Sydney. So haben wir knapp 300 km zurück gelegt. In Coffs Harbor haben wir einen Stopp eingelegt, um die Big Banana anzuschauen. Wie auch schon die Riesen- Mango, die Melone und das Rind, steht hier eine ca. 5m lange Banane. Dort haben wir uns eine Bananenplantage angeschaut und die Stauten sind in Plastiktüten eingehüllt, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Wir haben eine Restarea direkt an einem River angesteuert, um den letzten Abend alle gemeinsam zu verbringen, denn John muss uns morgen verlassen, weil er seinen Van abgeben muss. Aber wir wollen uns in Sydney alle wiedersehen, um die Fußball EM anzuschauen, auch wenn die bei uns 4 Uhr früh läuft.
Die Männers haben ein Lagerfeuer gemacht, nun sind wir alle schlauer, dass man kein Feuer auf Steinplatten machten sollte: es gab einen richtigen Knall und die Platte ist gesprungen. Zum Glück ist keinem etwas passiert. Das nächste Feuer haben wir dann auf der Wiese gemacht. Die Lagerfeuer retten uns zurzeit die Abende, das es nur noch 6 Grad sind, der Glühwein tut dann sein Übriges. Zur Erinnerung, wir sind in Australien, dem Wärmsten und Trockensten Kontinent, davon bekommen wir leider zurzeit nix mit. Über uns fliegen 1000te Fledermäuse, schon etwas gruselig, sie sind auf der Jagd nach Blut - hihi ;)

28. Mai 2012

Auf dem Weg Richtung Süden (27.05.2012)

Ein ereignisreiches Wochenende lag hinter uns. Bevor wir uns heute auf die Reise gemacht haben, habe ich noch einmal gründlich Öl und Kühlwasser gecheckt. Alles war okay und wir sind 200km gefahren. Das Auto schnurrt wie am ersten Tag. Da wir sehr spät gestartet sind, haben wir nicht mehr Strecke geschafft. Geschlafen haben wir wieder auf einer Restarea. Leider gab es keine Feuerstelle. Sobald die Sonne Weg ist, fallen auch die Temperaturen. Über Nacht sind es nur noch 6 Grad, deswegen sind wir nach dem Abendbrot ins Bett- 18 Uhr!

27. Mai 2012

26. Mai 2012

Nimbin (26.05.2012)

... Nimbin verändert, auch körperlich ;) Liebe Mutti, ich (Katja) habe mich heute tätowieren lassen. Zur Erinnerung an Papa, werden seine Fußspuren mich immer begleiten. Heute genießen wir noch die zauberhafte Aussicht von Nimbin und morgen geht es zum Glück mit unseren Van weiter Richtung Süden!

Nimbin (25.05.2012)

Der Tag begann heute ziemlich frustrierend, da wir uns innerlich schon darauf einstellten den Van zu beerdigen. So schleppte John uns heute wieder ab, in Richtung Werkstatt. Um 13 Uhr sollten wir wieder kommen, da sie es gründlich untersuchen wollten. In der zwischen Zeit haben wir einen Stadtbummel durch Nimbin gemacht. Einfach der Hit! Alles ist kunterbunt, mit vielen Schnickschnack und die ganzen Hippis. Wir sind total aufgefallen, weil wir keine Ökogewänder und Dreads hatten. Alte Opas sind mit Dreads und barfuß unterwegs. Back to Basic!! Danach haben wir in ein Hostel eingecheckt, weil wir davon ausgingen, dass wir heute nicht im Van schlafen werden. Das Hostel ist der Hit, wir schlafen in einem großen Zelt und seit über 4 Monaten das erste Mal wieder in einem richtigen Bett!

13 Uhr waren wir in der Werkstatt und die Frau strahlte uns an, Good News! Und warf uns den Autoschlüssel entgegen. Das komische Geräusch ist,... keine Ahnung was es eigentlich ist, es heißt "Universal Joint" (wahrscheinlich heißt er nur hier Joint), und ist verschliessen. Dann ist die Kühlflüssigkeit ausgelaufen, weil das kochende Wasser sich ausgedehnt hat und der Motor sprang nicht mehr an, weil das Massekabel abgegangen sei - Halleluja! Wir sind glücklich und feiern die Wiedergeburt unseres geliebten Vans! ;)

25. Mai 2012

Auf dem Weg nach Nimbin... (24.05.2012)

Weißt du noch damals auf dem nach Nimbin,... So werden wir wahrscheinlich später über diesem Roadtrip nach Nimbin erzählen und auch darüber lachen.

Sven, Nadine, John, Torsten und ich machten uns auf dem Weg ins Landesinnere, um nach Nimbin einem alten Hippidörfchen zufahren. Dort wollten wir alle zusammen noch ein paar nette Tage verbringen, bevor es an den Autoverkauf ging.
Doch es sollte anders kommen... Schon als wir starteten fiel uns ein komisches Geräusch am Van auf, auf dem Weg dahin wurde es lauter und lauter. Wir hofften das wir die paar Kilometer noch bis Nimbin schaffen. Plötzlich stand auf der Straße ein Hund, ob es Glück oder Unglück war, dass er da stand, wissen wir nicht. Denn er zwang uns zum Halten und machte keine Anstalten sich dort fort zubewegen. Sven fiel sofort auf, dass unser Auto wieder Flüssigkeit verlor. Und dann hörten wir es, dass es unterm Sitz prodelte... Es kochte richtig. Und wieder standen wir mitten im Nirgendwo und wieder in den Bergen! Ein weiterfahren war unmöglich, so schleppte John uns ab. Der Hund sahs am Straßenrand und schaute uns zu.Es musste ziemlich lustig ausgesehen haben, als 3 Backpacker Autos mit Warnblinke in Nimbin einfuhren. Die Hippis sahsen auf ihren Varandas, lachten und winkten uns zu. Es waren nur 11km zum Abschleppen, aber uns kamen sie wie eine Ewigkeit vor. Wir rollten also direkt zur Werkstatt, wir vereinbarten einen Termin für den nächsten Tag. Also rollte die Kolone weiter zum Campingplatz, wo wir die Nacht verbrachten. Auf dem Campingplatz war Felix ein Deutscher KfZler, der zufällig auch in der Werkstatt arbeitet, er denkt das es ein großer Schaden ist, und sehr kostspielig, denn inzwischem gab er keinen Mucks mehr von sich, obwohl die Batterie voll war. Vielleicht werden wir unseren lieben Van hier beerdigen müssen... Eine Woche bevor wir ihn verkaufen wollten. Der Himmel weint, denn es regnet, kein gutes Omen finde ich...

Byron Bay (23.05.2012)

Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass Australien ein Dorf ist? Wir haben den Tag an dem wundervollen Strand verbracht, sogar Torsten hielt tapfer durch, und das soll schon etwas heißen. Aber der Strand scheint auch nahezu perfekt zu sein, er ist über 50m breit und das Wasser ist 23 Grad warm (bei uns ist es Winter jetzt). Das Wasser ist so klar, dass man durch die Wellen hindurch den Horizont sehen kann- unglaublich!

Am Strand kam die große Überraschung! Ja, wer lag denn da? Unsere Bayrischen Freunde-Johannes und Emil!
Dann kamen auch noch Sven und Nadine nach Byron und der Abend lang viel versprechend ;) und John, unser Engländer hält sich tapfer allein unter Deutschen!

22. Mai 2012

Byron Bay (22.05.2012)

Was für ein Tag, ungestresst haben wir heute den Campground gegen  13.30 Uhr verlassen, um an den Strand zu gehen. Heute hatten wir die große Cam im Gepäck und ich bin losgezogen Fotos zu schießen. Im Ohr lief Musik und mein Auge war ständig auf der Suche nach dem nächsten Bild. Surfer habe ich am meisten fotografiert, aber es gab noch vieles mehr zu entdecken. Ein Vogel der im Sturzflug Fische aus dem Meer geholt hat, Wasser was so klar ist, dass man in 1,5m Tiefe noch seine Füße sehen konnte und Wasser was ganz langsam in das Meer hinein zurück floss. Nach meiner Fotosession habe ich mit Franzosen Volleyball gespielt. Katja hat Tagebuch geschrieben und leider ging die Sonne dann schon bald unter. Auf dem Heimweg haben wir uns eine Pizza bei Domino gekauft, wohl die leckerste Pizza die wir je gegessen haben. Es ging zurück zum Strand und wir haben die Sonne untergehen sehen. Im Schlepptau ist immer John aus England, leider ohne Joanna, denn die 2 sind leider keine Friends mehr. So trennten sich ihre Wege hier in Australien und John reist vorerst mit uns weiter. Ein chilliger Tag geht nun zu Ende.

Byron Bay (21.05.2012)

Peace!!! Wir sind in Byron Bay! Byron ist eine alte Hippi Stadt, wo alles etwas langsamer und mit jeglicher Entspannung von statten geht.
Hier in Byron ist auch der östlichste Punkt des australischen Festlandes. Da sind wir gestern hingelaufen, auch wenn es uns ziemlich schwer gefallen ist, da uns die letzte Nacht noch ziemlich in den Knochen steckte. Uns gefällt es hier ausserordentlich gut, das Flair und das "Love and Peace" kommt einen schon am Ortseingang entgegen. Wir werden wohl noch ein bisschen hier bleiben, bevor wir die letzten paar Kilometer nach Sydney fahren.... Und vielleicht lassen wir uns hier noch paar Dreads machen - Cheers!

20. Mai 2012

Lamington National Park

Gestern Abend sind wir noch zum Lamington National Park gefahren. Wir wollten eigentlich wieder in einem Zeltplatz schlafen, aber der war schon ausgebucht. Somit haben wir uns direkt auf den Parkplatz vor dem Campingplatz gestellt. Den Wecker hatten wir zeitig gestellt, weil wir heute Morgen den Platz früh verlassen wollten. Mit unserem Aufstehen kamen schon die ersten Wanderfreunde und wir waren nicht mehr allein. Frisch gestärkt und mit ein paar Toasts haben wir uns aufgemacht. Heute waren es knapp 12km die wir gewandert sind. Gesehen haben wir leider nicht viel, der National Park war total dicht zugewachsen. Das einzigste Highlight war ein 70m hoher Wasserfall. Danach ging es zurück zum Auto und zurück an die Küste nach Byron Bay.

19. Mai 2012

Surfers Paradise

Bevor wir von heute berichten, gibt es noch einen kleinen Nachtrag zu gestern. Wir finden es klasse, dass alle großen Metropolen, auch Berlin und London, kostenlose Walkingtouren anbieten. Solch eine Tour haben wir auch in Brisbane mitgemacht. Wir waren eine bunt gemischte kleine Gruppe (Franzosen, Taiwaner, Engländer und wir) und unser Reiseführerin hat sich extra Mühe beim Sprechen gegeben. Wir sind ca. 90 Minuten im Stadtzentrum herum gelaufen, danach haben wir die Stadt selber weiter erkundet. Waren im Botanischen Garten, dem Campus, der Southbank, Shoppingmall, City Hall und vielen vielen mehr. Brisbane ist eine echt schöne Stadt und ist jetzt unser Favorit. Warum? Hier scheint 290 Tage im Jahr die Sonne, die Straßen sind übersät von Kunst und vom Flair nicht ganz so hektisch und bussi wie Sydney. Brisbane ist die drittgrößte Stadt Australiens. Der Brisbane River schlängelt sich einmal quer durch die Stadt und bildet eine Art spitzwinkliges Dreieck, welches das City Center bildet. In Brisbane trifft der viktorianischer Baustil auf moderne Hochhäuser. Alte Häuser mag Katja und ich die Hochhäuser, die perfekte Ergänzung eben. Brisbane ist wirklich toll! Den Abend haben wir mit Dänen verbracht, und mussten mit Schrecken feststellen, dass wir nicht viel von Dänemark wussten, jetzt schon ;)

Heute Morgen sind wir von Brisbane los, um nach Surfers Paradise zu fahren. Von Namen her dachten wir, dass uns eine Stadt wie Cairns oder Agnes Water erwartet. Aber schon von weiten war eine Skyline zu sehen,  was die Kleinstadt Surfers Paradise bildet. Hier gibt es keine kleinen Häuser, nur Hochhäuser und die sind nicht wie in anderen Metropolen eng aneinander gebaut sondern es ist viel Platz dazwischen. Wir waren total begeistert. Surfers Paradise wird auch als Miami des Südens bezeichnet. Wir haben jedoch heute schon Surfers Paradies verlassen und sind weiter zum Lamington National Park gefahren, denn Morgen gehts wieder wandern, und dass wahrscheinlich das Letzte mal hier. Wir sind nun in über 600 Meter Höhe, die Nacht wird also wieder knackig kalt.

18. Mai 2012

Fotos von KW 20 sind online

Hattet ihr alle einen schönen Männertag, auch ihr Frauen? Hier in Australien gibt es diesen Feiertag nicht.

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW20?authkey=Gv1sRgCIP1sJ71t8PaggE#slideshow/5743773563515104098

17. Mai 2012

Brisbane

Brisbane! Heute sind wir endlich hier angekommen und wir müssen sagen, ja Brisbane gefällt uns sehr gut. Mal sehen ob Brisbane oder Brissy oder Brisvegas, wie es auch genannt,Melbourne den Rang abläuft. Denn bisher gefällt uns Melbourne von den australischen Großstädten am Besten.

Heute haben wir die ersten Erkundungstouren durch die Innenstadt, dem Botanischen Garten und entlang des Rivers gemacht. Hier ist nun Herbst, aber es sind trotzdem angenehme 23Grad. Komisch fanden wir nur, dass die Einheimischen tatsächlich schon mir Jacken, langen Hosen und Stiefel herumlaufen...

Alles Gute zum Männertag!!!

16. Mai 2012

Australia Zoo

Wir haben heute Australiens Tierwelt besuch. Man kann es sich nicht vorstellen, aber wir waren die Ersten als der Zoo öffnete. Selbst Katja ist heute mal schnell aus dem Van gekrochen. Der Australia Zoo zählt zu den Touristenattraktionen schlecht hin. Steve Irwin, der den Zoo von seinen Eltern übernommen hatte, hat viel Herzblut hinein gesteckt und hat das einstige Repitiliengehege erweitert, ausgebaut und in den heutigen Namen umbenannt. Er war schon vor seinem Tod eine Legende und das Flair und sein Lebenswerk haben wir heute genossen. Es war schon etwas mystisch gewesen und der Zoo hat ihn irgendwie wieder zum Leben erweckt.

Es gab wirklich jedes erdenkliche australische Tier und natürlich auch Tiere aus anderen Ländern. Riensenschildkröten, Krokodile, Koalas, Dingos, Tasmanische Teufel, Wombats, Kamele, Kängurus, Vögel aller Art, um nur einige Beispiele zu nennen.

Das schönste war, dass wir die meisten Tiere streicheln durften. Und die Tiere haben riesige Gehege bzw. laufen sie frei herum.

Das Highlight war aber die Reptilienfütterung. Ein Krokodil wurde angelockt und ist nach den Fischen gesprungen. Hammer!!! Vielleicht laden wir morgen schon ein paar Fotos hoch.

15. Mai 2012

Noosa - Tag 3

Die letzten Nächte waren echt verdammt kalt, wenn ich dem Wetterbericht glauben soll waren es nur 11 Grad. Die Tagestemperaturen klettern gerade mal auf 23 Grad. Eigentlich nicht das, was man sich von Australien wünscht.

Heute haben wir das City Center von Noosa erkundet. Es gibt viele kleine hübsche Läden zum Shoppen. Eine Kugel Eis kostet 4,90$ und ist angeblich das Leckerste der Region uns ist der Appetit bei dem Preis trotzdem vergangen. Anschließend sind wir zu McDONALD'S gelaufen um uns ein Softcone für 0.30$ zu kaufen.

Noosa hat einen kleinen Stadtberg, der sogar als Nationalpark ausgeschrieben ist. Aber in Queensland wird jeder Berg, See oder Wiese zum Nationalpark ernannt, deswegen gibt aus auch unzählige. Anders zu den anderen Staaten kosten sie hier keinen Eintritt. Wir sind noch 2 Stunden gewandert,  bevor wir die schöne Küstenregion verlassen haben. Noosa ist wirkliche eine schöne Gegend, 3 Tage sind eigentlich viel zu kurz aber wir müssen ja immer weiter reisen.

In Noosa und Umgebung gibt es geschätzte 1000 Kreisverkehre. Es gibt keine Kreuzungen und man wird als Autofahrer ganz verrückt. Vor allem blinken die Aussies bevor sie in den Kreisverkehr fahren, also rechts blinken, links herum einfahren und die dritte Ausfahrt nehmen. Irre! Katja blinkt erstmal gar nicht und wenn dann geht der Scheibenwischer an, denn die beiden Hebel sind bei uns vertauscht!

Weiter ging es Richtung Brisbane. Wir stehen wieder auf einer Restarea nur kurz vor dem Australia Zoo, denn wir wollen morgen die Ersten sein!

14. Mai 2012

Noosa - Tag 2

Heute waren wir Kayaken - und es war sooo schön! Noosa die Region, wo
wir gerade sind, besteht aus ganz vielen winzigen Dörfchen und die von
Wasser umzingelt sind. Ein Fluss, der mit dem Meer verbunden ist,
windet sich durch die Region. Es erinnert mich ganz sehr an den
zauberhaften Spreewald. Wir sind eine Stunde mit dem Kayak auf dem
Fluss herum geschippert und haben uns eine Luxushütte nach der Anderen
angeschaut. Man kann da wirklich sehr neidisch werden. Wie auch in
Pennisville (Südküste Australien) stehen hier keine dicken Autos vor
dem Haus, sondern Boote oder Yachten.
Wir haben auch kurz auf einer Sandbank angelegt und sind herum
gelaufen, weil gerade Ebbe war. Und dort waren riesige, wirklich große
Albatrosse! Und sie hatten keine Angst, als wir näher kamen, ... ich
dann schon, denn wenn sie ihre Flügel spannen, kann einen schon anders
werden!
Ich bin nun so begeistert vom Kayaken, dass ich unbedingt eins haben
will. Wo kann man denn zu Hause damit fahren? Auf der Chemnitz? Auf
der Mulde oder Elbe?
Den restlichen Tag haben wir am Strand verbracht, ich arbeite ja immer
noch an meinem Teint, aber leider bisher ohne Erfolg. Man könnte
denken ich bin Britin! Aber Torsten langweilt sich zu sehr am Strand,
daher war es für mich auch keine richtige Entspannung.
Nachts wird es nun richtig kalt, daher erfreuen wir uns endlich über
unsere Zusatzdecke!!!
Ach und auf dem Campingplatz hier ist eine Taube (ich nenne sie Trude)
die nicht mehr fliegen kann, ich füttere sie die ganze Zeit mit Brot,
auch sie würde ich am liebsten mitnehmen. Bald haben wir einen ganzen
Zoo. Aber den besuchen wir in 2 Tagen, nämlich den Australia Zoo von
Steve Irwin, dem Cocodile Hunter von RTL II, Tiere zum Anfassen -
yippii!

13. Mai 2012

100 Tage Australien / Noosaville

Heute ist es der 100. Tag. So schnell kann Zeit vergehen. Erst konnten wir es kaum erwarten, Fuss auf australischen Boden zu setzen und jetzt ist es eine gefühlte Ewigkeit her. Aber Tage zählen wollten wir ja nicht.

Heute sind wir in Noosaville angekommen. Wieder eine kleine gemütliche Küstenstadt nur 150km nördlich von Brisbane entfernt. Wir haben seit Mittag nur auf dem Campingplatz rumgelümmelt. Ich habe angefangen das Auto zu putzen und wow es sieht wie neu aus. Aushänge für die Hostels haben wir auch am Rechner erstellt. Einen kleinen Schritt Richtung Autoverkauf haben wir also begonnen. Ansonsten haben wir hier echt noch nichts gesehen. Noosaville hat ein ähnliches Nachtleben wie Airlie Beach. Das werden wir jetzt erkunden gehen.

12. Mai 2012

Bundaberg

Wir sind euch noch einen kleinen Nachtrag von gestern schuldig. Nachdem wir die kleinen Dörfer Agnes Water und Town of 1770 angeschaut hatten, lagen wir nur am Strand und haben gefaulenzt. Die beiden Dörfer besitzen viel Charm und wenn auch nicht viele Leute in der Gegend wohnen besitzt es seine schönen Ecken. Die kleine Shopping Mall, schöne Luxusvillen mit Meerblick und vor allem der Strand. Denn der Strand macht die Gegen so lukrativ. Hier gibt es viele Sandbänke und das macht das Wasser richtig warm und ihr werdet es kaum glauben, ich war das 2. mal baden!

Wir haben in Agnes Water an einen hübschen Strand und Campingplatz genächtigt. Der Ranger kam immer früh um abzukassieren. Da wir allmählich auf den Geldbeutel achten müssen, wollten wir heute ganz zeitig abhauen um die $11 zu sparen. So fuhren wir 6:30Uhr den Ranger mitten in die Arme und er kassierte uns ab. Er war heute auch nicht so freundlich wie gestern, woran das wohl lag?! Die kriminelle Ader steht uns einfach nicht, also schlafen wir zukünftig einfach wieder aus.

Somit ging es recht früh weiter Richtung Süden nach Bundaberg. Bundaberg ist eine Kleinstadt mit 55.000 Einwohnern. Bundaberg versorgt den Rest des Kontinents mit seinem Rum, die Destillerarie ist aber auch das einzige was man sich hier anschauen kann. Das Stadtzentrum ziert eine 500m lange Einkaufmeile. Australier lieben wie wir Deutsche das Shoppen, somit war das Einkaufszentrum prall gefüllt. Wir haben bemerkt, dass Wochenende sein muss.

Bei uns ist irgendwie die Luft raus. Wir haben so viel von Australien gesehen, dass uns die Highlights an der Ostküste nicht umhauen bzw. die Sehenswürdigkeiten es schwer haben uns zu beeindrucken. Das kribbeln im Bauch, wie es in den ersten 2 Monaten von Australien der Fall war, ist nicht mehr da. Aber das hält uns nicht ab, das Land in der restlichen Zeit weiter zu entdecken. Viel Kopfschmerzen wird uns wohl unser Autoverkauf bereiten und da wird es gefühlsmäßig wie eine Achterbahnfahrt sein.

10. Mai 2012

Agnes Water

Unsere letzte Nacht war nicht die Beste. Wir haben mal wieder auf einer Restarea geschlafen. Im Outback fuhren nachts keine LKW's und letzte Nacht hatten wir das Gefühl, dass vor uns ein 24 Stundenrennen statt gefunden hat, noch dazu kam, dass direkt an der Straße Gleisen verlegt waren und somit fuhren Güterzüge und LKW's um die Wette. Unser Trip ging heute nicht weit. Nur 150km südlich in eine weitere kleine Küstenstadt Agnes Water mit gerade mal 1600 Einwohnern. Heute lagen wir ab Mittag am Strand und haben gelesen und die Seele baumeln lassen. Katja flucht das sie einfach nicht braun wird! Hier im Wasser gibt es keine tödlichen Quallen mehr, dafür ist es aber merklich kühler als in Cairns. Als wir wieder zum Auto kamen, Surprise Surprise die Briten stehen nun wieder neben uns. Australien ist wirklich ein Dorf :)

9. Mai 2012

Beef Festival / Rockhampton

Rocky ist Australiens Hauptstadt der Rinderzucht, und sie lieben das Vieh wirklich sehr. Heute waren wir allein unter Cowboys und 1000ten Rindern - beim Australian Beef Festival!
Wir wissen nun über alles Bescheid, von der Besamung bis zu den Sex Toys der lieben Tieres. Ja und Rassen gibt es auch unzählige, sogar das Deutsche Gelbvieh. Wir haben schon für Verwunderung gesorgt, das wir das Gelbvieh nicht kannten. Natürlich haben wir auch einen leckeren Beefburger gegessen, bei den Bewertungen des schönsten Tieres zu gesehen und beobachtet wie die Tiere frisiert worden. Natürlich waren auch die Anti-Beef-Gegner da, und verteilten ihre Zettel vorm Eingang. Abgehalten hat es uns nicht, im Gegenteil es war ein herrlicher Tag im Sinne des Rindviehs!

8. Mai 2012

Rockhampton

Heute haben wir wieder viel Zeit mit Fahren verbracht, gegen 9 Uhr sind wir gestartet. Auf dem Weg nach Rockhampton waren wir noch einkaufen und als wir auf dem Campingplatz eingecheckt haben, war es auch schon wieder fast dunkel. Es hört sich an als wären wir durch halb Europa gereist, aber es war wieder nur ein Bruchstück auf Australiens Highway A1, der einmal um den ganzen Kontinent geht. Auf allen Highways wird man binnen weniger Kilometer gewarnt, dass Sekundenschlaf tödlich ist. Deswegen gibt es viele Restareas und heute wurden wir mit Knobelfragen über Queensland auf der langen Fahrt beschäftigt. Ja, es stehen tatsächlich große Schilder am Straßenrand, wo drauf steht: was ist der höchste Berg in Queensland?  Nach einem weiteren Kilometer kam die Auflösung...

Morgen gehen wir hier zum Beef-Festival, was aller 3 Jahre stattfindet. Year Fleisch!  :) Mal sehen was uns erwartet.

Eungella National Park (07.05.2012)

Heute Morgen haben wir mit viel Wehmut Airlie Beach und somit den schönen Norden Australiens verlassen. Es ging weitere 160km in den Süden. Nach über 2 Stunden Autofahrt sind wir im Pioneer Valley angekommen. Es ging vorbei an satten grünen Zuckerrohrplantagen und es ähnelt der Eifel.

Jeder von euch kennt doch das Dschungelcamp? Da sind wir heute gelandet, nur dass es hier Buschcamp heißt. Wir campen mitten im Regenwald, umgeben von Palmen,einem Fluss der vor unserem Van rauscht und einer riesen Spinne. Katja hat sie aus 5m Entfernung entdeckt, denn sie misst 15cm im Durchmesser!!! Katjas absoluter Alptraum! Ein Aussie hat uns erzählt, dass, Achtung jetzt wirds ekelig, wenn die Spinne uns beisst, die Haut um der Wunde herum abstirbt und darin die Babyspinnen wachsen. Katja kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen und ihr krabbelts überall!

Und hier gibt es 2 aufgepeppelte Kakadus, die mal von einem Auto angefahren wurden. Katja hat gefragt, ob man sie streicheln kann, nach der Antwort "sometimes" haben wir es dann doch lieber sein lassen.

Im Dschungelcamp gibt es Dschungelprüfungen und unser heutiger Wanderweg hat uns auf die Probe gestellt. Wir mussten durch umgestürzte Bäume kriechen und einen Fluss überqueren. Die Schwierigkeit war, die Schuhe trocken zu behalten. Aber die Prüfung haben wir beide nicht bestanden- patsch und wir standen mitten im Wasser. Weiter ging es wendeltreppenartig bergauf. Es war alles total zugewachsen und Lianen hingen von den Bäumen. Danach war es nur noch ein kurzer Weg bis zum Wasserfall und einem Wasserloch. Aber das Wasser war viel zu kalt zum Baden.

6. Mai 2012

Conway National Park

Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass wir im Paradies sind? Zum krönenden Abschluss sind wir heute im Conway Nationalpark mit Jo und Johanna auf den Berg gekrackselt, ja wir sind zu richtigen Gipfelstürmern geworden. Es war aufgrund der Hitze ziemlich anstrengend, aber wow der Ausblick von da oben war einzigartig traumhaft! Es sah wirklich aus wie auf Postkarten. Wir hatten einen Überblick über die Whitsunday Inseln und das türkisschimmernde Meer! Fotos folgen :)

Achja, und Schlangen waren da auch! Eine große schwarze, bestimmt 1,50m lange Schlange, hat buchstäbliche die Beine in die Hand genommen als Torsten an ihr vorbei lief. Sie hat sich bestimmt eben so sehr vor ihm erschrocken, wie umgekehrt. Wisst ihr wie verdammt schnell Schlangen sein können? Unglaublich! Eine weitere aber kleinere folgte dann auf unmittelbare Strecke und dann raschelte es nur noch überall!

Den Rest des Tages haben wir an der Lagune verbracht, und uns gesonnt. Es war ein schöner Abschluss hier im Paradies Airlie Beach!!

Wir haben eben von 2 Erfurtern erfahren, dass es in Brisbane kalt ist. Was machen wir nur? Hier bleiben wäre die bessere Option, aber wir müssen nach Süden.

5. Mai 2012

Whitsunday Island - Segeltörn

Whitsunday heißt zu deutsch Pfingstsonntag. Am einem Pfingstsonntag würde die Region und die Inseln entdeckt, Australier sind ganz schöne Einfallspinzel :) Eigentlich hätten die Inseln auch Whitesunday heißen können, denn weiß war der Sand umgebenen von türkisfarbenen Wasser wie in der Rafaelowerbung.
Wir wurden 7 Uhr von unserem Campingplatz abgeholt und nachdem wir alle mit dem Bus eingelesen hatten, ging es zum Hafen. Wir und weitere 30 Leute haben den Segeltörn gebucht und um 8 stachen wir schon in See. Obwohl die See ruhig war, wurden wir auf dem Katamaran hin und her geschaukelt. Tabletten gegen die "Kotzerei" hatten wir wieder im Gepäck und die waren auch von Nöten. Die Wellen machten uns pitschenass, während wir im großen Netz vorn chillten und die Sonne genossen. An der Whitsunday Insel am Whithaven Beach hatten wir eine Stunde Zeit, um uns zu vergnügen. Spazieren, Fussball, Schwimmen oder Frisbee konnten wir spielen. Und dort war es paradiesisch schön!!! Danach gab es Mittag und wir wurden reichhaltig versorgt, zu Torstens großer Freude gabs richtig viel Fleisch. Wein und Bier, alles war All Inclusive und wir nutzen es aus!. Es ging weiter zum nächsten Halt. Wir bekamen Taucherbrille und Flossen, aber leider war das Riff echt total enttäuschend. Es sah wie abgestorben aus. Das Wasser war trüb und das Riff total braun. Obwohl die Crew meinte, wir müssen weiter rechts schwimmen, gab es echt nichts sehenswertes zu sehen. Danach ging es wieder Richtung Hafen und wir haben den Sonnenuntergang auf dem Meer genossen. Es war ein richtig schöner Tag und er wird auch schön enden, denn die Briten, Jo and Johanna (sehr witzig) haben eben bei uns auf dem Campingplatz eingecheckt.

4. Mai 2012

Gefräßiges Krokodil gefangen - Neun Hunde verschlungen - N24.de

http://www.n24.de/news/newsitem_7896547.html

Unsere Fotos von KW18 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW18?authkey=Gv1sRgCPm0tsKq1u3ZSQ#slideshow/5738574294250264146

viel Spaß und ein schönes WE wünschen wir euch!

Airlie Beach - Tag 3+4

In Australien kann man echt noch einmal 18 sein. So viele Leute wie man hier trifft, erinnert mich stark an manche Klassenfahrten oder Sommerurlaube mit Freunden zurück. Man versteht sich blind und hat Spass.

Gestern haben wir nichts nennenswertes gemacht- einen Haushaltstag hatten wir. Waschen, einkaufen, putzen usw...

Abends sind wir wieder mit unseren Bayern und 2 Mädels los gezogen. Wir haben es 5m weit in die nächste Bar geschafft. Obwohl das Lokal genügend freie Plätze hatte, saßen wir mit einem pensionierten Rugbyspieler am Tisch. Er war 52, seine Schulter waren doppelt so breit, kam aus Neuseeland und war pigmentgesegnet.
Er war diesen Abend unser Gesprächspartner und weil wir uns alle so gut verstanden, hat er eine Runde nach der anderen geschmissen. Seine Augen waren wie von Teddybären und sein Auftreten total sympathisch. Unsere Leute sind einer nach dem anderen gegangen, weil alle so betrunken waren. Nur Katja und ich hielten tapfer durch und saßen mit Eduard bis halb 1 in der Bar.

Bei uns ist gerade Mittag. Wir werden gleich an die Lagune baden gehen. Die Briten von Rolingstone haben sich auch per SMS gemeldet und kommen vll auf unseren Campingplatz. Somit ist unser heutiger Abend auch wieder verplant. Wie ihr seht, langweilig wird uns nie.

Fotos laden wir heute Abend hoch und morgen starten wir unseren Segeltörn um die Whitsunday Inseln! 

2. Mai 2012

Airlie Beach

Türkisfarbenes Wasser, grüne Hügel und weiße Strände, dass ist Airlie Beach und die Region von Whitsunday. Wir haben unsere neue Wohnung gefunden. Direkt mit Meerblick und ankernden Segelschiffen -traumhaft. In dieser kleinen Stadt kann man alt werden. Direkt im Zentrum ist ein riesengroßer Pool und ist für alle kostenlos. Stellt euch das mal in Chemnitz vor!

Heute früh haben wir mit Waranen gefrühstückt und sie sind uns fast über die Füße gelaufen, weil wir es nicht gemerkt haben. Alle Tiere in Australien sind sehr zutraulich, aber angreifen sollte man sie doch lieber nicht.

Auf dem Weg zum Campingplatz sind wir wieder auf unsere 2 Bayern gestoßen, Australien ist wirklich ein Dorf! Die Freude war groß und morgen wird es befeiert.

1. Mai 2012

Airlie Beach

Nachdem wir gestern mit 2 witzigen Briten und einem Frosch im Klo an einem Roadhouse genächtigt hatten, haben wir heute einen ungeplanten Roadtrip entlang des Bruce Highways gemacht. Es ging von Townsville nach Bowen, einem hübschen kleinen Städtchen direkt an der Küste mit wunderschönen Stränden. Bowen ist relativ breitgezogen, logisch alle 10.000 Einwohner wollen ein eigenes Haus mit Vorgarten.Trotzdem versprüht es unglaublich viel Charme.

Australien hat keine richtige Esskultur, sie haben leider das traurige Erbe des britischen Essens aber durch den ganzen Einwanderer-Multikulti aus aller Welt gibt es einfach alles. Angeblich soll der/die/das "Pie" doch ein typisches australisches Gericht sein. Heute haben wir es endlich probiert. Torsten fand es okay, aber wie immer hat das Fleisch gefehlt und ich fande es ziemliches lecker, auch wenn es sehr schwer im Magen liegt und an die Kalorien mag ich gar nicht ersj denken!

Australier bauen gerne sinnlose bzw komische Dinge überdimentional groß, so sind wir heute an einer riesigen Melone und an einer riesigen Mango (ca. 5m) vorbei gekommen.

Angekommen sind wir in Airlie Beach, hier wollen wir ein paar Tage verbringen.

30. April 2012

Australien beschützt seine Koalas - "Besonderer Platz" - N24.de

http://www.n24.de/news/newsitem_7885297.html

Townsville

Heute haben wir Townsville erreicht, hier wären wir herausgekommen, wenn wir den Flinders Highway vom Outback zur Ostküste genommen hätten und nicht über Normanton und dem Savanah Way gefahren wären. Townsville ist wie Cairns eine schöne Küstenstadt mit einem traumhaften Strand mit Palmen, Promenade und hübschen Hafen. In Australien werden Promenaden richtig gut ausgebaut und aller 100 Meter kann man Sit ups, Climbzüge und Stretchübungen machen - das schlechte Gewissen plagt uns also täglich. In der Mittagssonne, also der größten Hitze sind wir auf den Stadtberg geklettert- dem Castle Hill. Wir dachten schon, dass wir verrückt sind aber uns kamen mehrere Jogger entgegen. Crazy! Im Reiseführer stand zudem auch "kleiner Trampelpfad", das es aber 1315 Stufen waren, hat uns keiner verraten. Aber der Ausblick aufs Reef war traumhaft schön. Nun stehen wir an einem Roadhouse und ein Truckerfahrer hat uns ein Gespräch ans Knie genagelt. Er war kaum zu verstehen und Katja hat gleich die Flucht ergriffen. Aber so ist es mit den Aussies, entweder versteht man sie oder nicht.
Zum Abendbrot haben wir richtig groß gekocht, es gab Roster mit Kartoffeln und Mischgemüse- für uns war es wie ein Weihnachtsessen, seitdem wir uns hauptsächlich von Nudeln und Reis ernähren.

Ein was stört uns an Australien, es wird verdammt zeitig dunkel und dann kommen die Mossies!

29. April 2012

Nothing...

Damit die Kette der News nicht unterbrochen wird, hier die kurze Info das wir heute so gar nichts gemacht haben. Doch 1,5h Stunden mit Caro telefoniert und Torsten hat geschlagenen 100 Seiten im Buch gelesen. Im Buschklo gibts Monsterkröten von 25cm und nackische Geckis.

28. April 2012

Jourama Falls und Paluma Dam

Heute waren wir wieder wandern- wir waren an einem riesigen Wasserfall und an einem Wasserloch.
Eigentlich wollten wir etwas lesen, aber als ich Fische gesehen habe, ging der Instinkt mit mir durch. MANN + FISCH = FANGEN! Wir hatten zwar keine Angel mehr aber gespulte Angelleine. Daran etwas Blei und einen Haken und los ging der Spass. Der Haken wurde mit Weissbrot bespickt. Leider haben sich nur die kleinen Fische interessiert. Die Großen sind vorbeigeschwommen. Katja hat Schildkröten im Wasser fotografiert. Auf dem Weg zum Highway sind wir an einem Obststand mit Selbstkasse vorbei gefahren. Wir haben erntefrische Bananen, Kokosnüsse und Passionsfrüchte mitgenommen.
Die Kokosnuss haben wir eben geknackt. Es war ganz schön harte Arbeit. Zu erst musste eine 3cm dicke fasrige Schale entfernt werden, bevor wir die eigentliche Nuss in den Händen hielten. Aber die Mühe hat sich gelohnt, sie war köstlich.

27. April 2012

Regen, Regen, Regen...

Warum heißt der Regenwald Regenwald? Richtig, weil es regnet! Und weil wir die letzten Tage nur Sonnenschein hatten, gab es heute Regen wie aus Eimern. Die Wolken hingen in den Bergen und um uns war es grau. Wir waren sogar kurzzeitig gezwungen anzuhalten, weil es zu heftig war.

In Australien haben wir McDonald's lieben gelernt. Nein, nicht wegen dem Essen, sondern es ist immer angenehm kühl, es gibt kostenlos Internet und natürlich ein Klo. Und diesen Service bietet McDonald's wirklich in jedem kleinen Dorf. Heute saßen wir bestimmt 2,5 Std. herum, haben Fotos sortiert und einen Kaffee getrunken, weil es draußen zu sehr geregnet hat.

In Queensland gibt es überall Zuckerrohrfelder, so wie es in Deutschland der Raps ist, ist es hier der Zuckerrohr. Vereinzelt haben wir auch Bananenplantagen gesehen. Ich hatte immer gedacht, dass die Bäume größer sind. Dabei hängen die Stauden auch nur in 1,5m Höhe.

Fotos von KW 17 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW17?authkey=Gv1sRgCNPUqYD91tSHwgE#slideshow/5735888684114728674

26. April 2012

Daintree National Park

Gestern war der ANZAC Day, ein Nationalfeiertag der gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg bzw. allen Kriegen. In Canberra war sogar eine große Militärparade, aber wir haben nicht viel davon mit bekommen, wie denn auch, wir lagen ja wieder am Pool. Es gibt nicht viele Tage im Jahr, wo die Geschäfte geschlossen sind. Ein Ladenschließungsgesetz oder das die Kirche sich einmischt, gibt es hier nicht.
Nachdem wir von so vielen Leuten gehört haben, dass wir noch in den Norden fahren sollen, haben wir es heute doch noch kurz in Angriff genommen. Jawohl, wir sind endlich von Cairns aufgebrochen! Wir waren in einem Teil des Daintree Nationalparks. Er gehört zum Unesco Weltkulturerbe und ist der älteste Regenwald der Welt, und wirklich toll. Aber irgendwie ist hier immer alles toll! Nur leider haben wir keine Schlangen und Riesenspinnen gesehen, wir waren ganz traurig. Nur geschwitzt, bei gefühlter 100%iger Luftfeuchte, haben wir. Nun haben wir die Fährte Richtung Süden wieder aufgenommen. Wir sind gespannt auf die Eastcoast und befinden uns indirekt schon auf der Heimreise.

25. April 2012

Cairns

Ja wir sind immer noch in Cairns, aber morgen heißt es dann doch Abschied nehmen. Heute lagen wir wieder nur am Pool und haben uns im Reiseführer belesen.

Falls ihr Australien auf eine ironische Art und Weise kennenlernen wollt, können wir euch ein Buch empfehlen: "Frühstück mit Kängurus" von Bill Bryson. Katja hat heute mit lesen begonnen und lacht laut, weil wir vieles so erlebt haben wie es beschrieben ist.

Heute Abend gehen wir mit einem Schweizer Pärchen in die City. Wir hatten sie im Wilsons Promontory National Park kennengelernt. Sie sind gen Norden und wir in Richtung Süden weiter gefahren. Sie haben hier in Cairns unser Auto auf dem Campingplatz wieder erkannt und haben uns einen Zettel hinterlassen. Australien ist also auch ein Dorf :)

Ich glaube sogar es war der Blogeintrag in dem wir geschrieben hatten, dass wir alleine reisen und viele Backpacker die verschiedensten Interessen haben. Aber seitdem wir auf Nadine und Sven gestoßen sind bzw. wir an der Ostküste sind, waren wir fast keinen Tag mehr allein.

Katja trägt unsere Route auf einer Landkarte ein. Die schwarze Linie sind wir bereits abgefahren. Da bekommt man eine gutes Gefühl wie groß Australien wirklich ist.

24. April 2012

Ein weiterer Tag in Cairns

Wir haben hier in Cairns das erste Mal das Gefühl nach der langen Reise angekommen zu sein und so leben und genießen wir es hier. Zwar hatten wir heute noch einmal einen kurzen Versuch gestartet Arbeit zu finden, aber die Hitze und unsere mangelnde Motivation taten das Übrige. Also lagen wir wieder am Pool. Was soll man auch bei tropischen 37Grad anderes machen?
Cairns ist eine typische Urlaubshochburg mit allem was das Herz begehrt, vorallem guten Essen! Wir haben lecker beim Asiaten geschlemmt und danach haben wir uns 40 Minuten von einem Koreaner und einem Thailänder massieren lassen. Ehm, ja.... Uns gefällt es hier wirklich sehr!

23. April 2012

22. April 2012

Botanischer Garten / Cairns

Pubtour die Zweite war ein größerer Erfolg. Wir sind mit 2 Bayern losgezogen, die noch 2 weitere aus Bayern kannten. Somit waren wir 2 Sachsen unter bayrischer Führung. Auch wenn der Altersdurchschnitt jung war (18,20,20,27) hat unsere Gruppe gepasst. Am Anfang hat zwar einer den Osten belächelt, aber es war ihm schon beim Sagen peinlich. Später sind wir auf die Problematik Dialekt eingegangen und er meinte, dass die Münchner ein großes Problem haben, da ihre Mundart ausstirbt. Alle reden nur türkisch oder hochdeutsch. Er selber fühlt sich als Fremder in seiner eigenen Stadt- was den Dialekt betrifft.
Was ist der Vorteil, wenn man mit Jüngeren ausgeht? Man wird selber jünger geschätzt. Und mein Alter war geschätzte 26. Man kommt im Leben an einem Punkt, wo es einem schmeichelt jünger geschätzt zu werden. Und in weißer Voraussicht klopf ich mir jetzt schon auf die Schultern, wenn ich mit 50 wie 35 aussehe. Aber das waren jetzt nur Gedanken- nicht ernst nehmen.

Heute waren wir im botanischen Garten von Cairns- Regenwaldfeeling pur. Blumen, die bei uns im Topf stehen sind hier ganze Sträucher und die Blätter sind 3x so groß. Die Blüten haben stechende Farben, sind kunterbunt, geschlungen und andere eckig. Es gab Bananenbäume, Kokosnüsse und vieles mehr. Die Tierwelt war ebenso bunt; Riesenschmetterlinge, sonnende Krebse und Libellen.

Morgen ist schnorchel und tauchen im Reef angesagt und wir haben uns eine Unterwassercamara ausgeliehen, ihr dürft euch freuen...

21. April 2012

Pubtour / Cairns

Oh, oh. Was uns gestern geboten wurde kann man gar nicht beschreiben. Entweder sind wir wirklich schon zu alt für Disko oder haben kein Taktgefühl fürs australische Feiern. Los ging der Spaß um 20Uhr. Im Preis inkl. war der Eintritt von 6 Diskos sowie je ein Getränk. Eine Stunde später ging es in Disko #2, hier haben sich die Leute wie eine Horde wilder Tiere aufgeführt, menschliches Verhalten war nicht wieder zu finden. In Disko #3 hat sich die Anzahl so trastisch verringert, dass nur noch die Hälfte der Teilnehmer gefeiert hat und das mit ziemlichen Ausfallerscheinungen... Angeblich waren nur Top DJ's da- aber welcher Top DJ spielt den ganzen Abend nur David Guetta?? Aber im Ganzen war es schön wieder weg gewesen zu sein.
Heute sind wir etwas schwer in die Gänge gekommen. Haben viel relaxt,waren im Pool und im ShoppingCenter.
Hier auf dem Campingplatz sind nur Backpacker wie wir, nicht so jung wie im Hostel. Was uns jedoch aufgefallen ist, wenn sich Backpacker im Outback treffen grüßen sie sich. Hier geht der Kopf nach unten und man will nicht gesehen werden. Wir sind frohen Mutes und Grüßen fleißig weiter. So sind wir heute mit Holländern und 2 Bayern ins Gespräch gekommen. Mit denen wollen wir heute Abend noch einmal um die Häuser ziehen und somit kann Katja ihren neuen Fummel ausführen. Das Shoppen fehlt ihr sehr!!

20. April 2012

Cairns

Heute morgen haben wir Palm Cove verlassen und sind nach Cairns gefahren. Auf dem Weg sind wir zu einer Art Carglas-Werkstatt gefahren. Der Preis war 350$, ganz schön happig. Der Verwalter vom Campingplatz war so nett und hat mir die Gelben Seiten gegeben, wir haben noch 3 andere Werkstätte angerufen und haben beim billigsten zugeschlagen. Der beste Preis der Stadt waren 200$ und der Wechsel hat keine 10 Minuten gedauert. Very quickly! Wir konnten sogar gleich weiter, weil nichts geklebt wurde. Danach ging es in die Touriinfo, und haben uns über ev. Jobs und Schnorcheltouren im Reef informiert, letzteres klang viel versprechender ;) Danach ging es endlich auf einen Campingplatz in Cairns, wo wir wieder auf Sven und Nadine gestoßen sind. Heute Abend machen wir eine Pubtour, dass erste mal in Australien - endlich laute Musik und viele Menschen um uns.

Fotos von KW16 sind online

und diesmal ganz pünktlich. Viel Spaß und einen schönen Freitag wünschen wir Euch!

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW16?authkey=Gv1sRgCKXfjfTi5p-QZg#slideshow/5733241715681326754

19. April 2012

Palm Cove / Cairns

Wir sind jetzt schon den dritten Tag auf einem traumhaften Zeltplatz. Er liegt direkt am Meer, die Wassertemperatur beträgt 27 Grad aber schwimmen ist nur in einem abgegrenzten Bereich erlaubt. Nach den Hinweisschildern soll es Giftquallen und Salzwasserkrokodile geben, ein komisches Gefühl. Unser Auto steht direkt unter Palmen und der Strand ist nur 50m entfernt. Urlaubsfeeling pur. Wir haben die letzten Tage nicht viel gemacht gemacht. Waren angeln und haben Krabben aus dem Meer geholt. Sie waren klein aber köstlich!
Eine kleine Aufregung gab es heute morgen, wir wurden diese Nacht auf dem Campingplatz bestohlen. Die Ironie ist, es waren nur Deutsche. Einem anderen Paar der Bikini und die Badehose, Sven und Nadine der Eski mit 20 Dosen Bier und bei uns ein Benzinkanister voll mit Wasser und die Angel - für uns der größte Verlust. Idioten gibt es eben Überall. Hoffentlich wird deren Auto nun mit Wasser getankt.

18. April 2012

17. April 2012

Cairns here we are

Die lange Reise hat ein Ende. Heute Mittag haben wir Cairns, die Ostküste erreicht und wir sind wieder in der Zivilisation gelandet. Hier gibt es Autos anstelle Fliegen, Menschen anstelle Steppe.
Das Landschaftsbild hat sich wieder total verändert. Nicht mehr rot sondern sattes grün. Auf dem Weg nach Cairns sind wir schon durch einen Regenwald gefahren und wir haben die verrücktesten Tierlaute gehört. Heute Abend wollen wir groß Grillen, unseren Abschied von Sven und Nadine feiern. Sie wollen noch ein Stück in den Norden. Wir fahren wieder in den Süden. Die letzte Etappe unserer Australienrundreise hat begonnen, noch knapp 3 Monate und 2500km trennen uns von unserer Rückreise. Wenn man zurück blickt nur noch ein Katzensprung auf den wir uns total viel Zeit lassen können.

Vom Pech verfolgt (16.04.2012)

... und wieder haben wir den Tag nur mit Fahren verbracht, und Spaß macht es nun wirklich nicht mehr.

Und zu allem Überfluss hatten wir heute einen Steinschlag: Herzlichen Glückwunsch, unsere Scheibe ist hinüber. Torstens Haare wollten wir heute auch mit der Haarschneidemaschine stutzen, der Akku hat den Geist aufgegeben und nun sieht er noch wilder aus. Achja und weil wir solche Glückspilze sind, ist unser Bett im Van auch kaputt gegangen.

Ist heute Freitag der 13. oder warum haben wir solch ein Pech?

180 Puls (15.04.2012)

Die Fahrt nach Cairns ging wieder früh weiter, und sie war ätzend und lang. Es scheint hier einfach kein Ende zunehmen, willkommen in der australischen Weite!

Wir möchten euch nun sagen, dass wir wohl auf sind und es uns gut geht. Liebe Eltern, liebe Leser, keine Panik!

Torsten: schau dir mal die komische Wolke an!
Katja: das ist keine Wolke, das ist Rauch!

Und dann kam das Feuer! Flammen und eine Rauchwand taten sich vor uns auf,  uns rutsche das Herz in die Hose. Nadine und Sven hielten mutig drauf zu und ließen sich von den Flammen links nicht entmutigen. Wir drehten um, uns war es im wahrsten Sinne zu heiß.
Wir rasteten in einer Bucht, und wussten nicht weiter, kehrt machen und einen Umweg von 300km in Kauf nehmen oder warten. Wir entschieden uns fürs Warten. Ein Auto kam aus Richtung Feuer und wir fragten, ob die Straße okay sei, ja ihr könnt fahren, es sei ein kontrollierter Brand, lautete die Antwort.

... wir fuhren durch, und waren froh als wir Nadine und Sven hinter dem Feuer wieder trafen.

Übrigens haben wir gestern unsere 10.000 km Marke geknackt, und das innerhalb 74 Tage.

Die Tagestemperatur beträgt 42 Grad, nachts sind es stolze 29 Grad und es ist eine gefühlte Luftfeuchte von 100%.

Und noch ein paar Zahlen: mein Hintern hat 43 Mosquitostiche, mein Rücken 20, meine Füße 15 und mein Gesicht 3 - in nur einer Nacht!

Torsten hat: EINEN EINZIGEN!!!!

Die Tropen begrüßen uns mit ihrer tollen Breitseite.

14. April 2012

Die Fahrt nach Cairns (14.02.2012)

Fahren, fahren, fahren.... Wir haben heute nichts weiter gemacht außer gefahren. Der Highway geht wirklich nur gerade aus. Keine Kurve, nur kleine Hügel geht es hoch und runter. Wir haben heute Mt. Isa passiert, eine Stadt mit 22.000 Einwohnern mitten im Nichts und die Grenze zu Queensland. Mal sehen ob wir wieder unsere Uhren umstellen müssen :)

Mit den Bildern müsst ihr noch ein wenig warten bis wir an der Ostküste sind.

Die Fahrt nach Cairns (13.04.2012)

Die ersten 500km sind geschafft. Juhu! Wenn man sich eine lange Strecke in Teilstrecken einteilt und jeden Tag ein Ziel vor Augen hat, dann kommt einen das auch nicht ganz so unerträglich lang vor durchs Nichts zu fahren. Wieder geht es nur gerade aus und rechts und links nur Steppe.
Ein kleines Highlight hatten wir heute Vormittag, da haben wir einen Stop bei den Devils Marbles gemacht, ein wackelig aussehender Haufen riesiger Felskugeln. Die Aborigines verbinden damit viele Geschichten und Mythen. Von weiten betrachtet sehen sie wie riesen Eier aus. Und ein Dingo lag in der Sonne und interessierte sich für uns überhaupt nicht. Katja möchte nun auch noch einen Dingo haben...

13. April 2012

Aufbruch nach Cairns (12.04.2012)

Es kam alles anders als geplant. Eigentlich wollten wir noch einen Tag in der MacDonnell Range bleiben, aber in unserem Reiseführer stand wieder nur Mist drin. Wir wollten auf einen Zeltplatz direkt an einer Schlucht übernachten, die wir besuchen wollten, die Schlucht war da nur der Campingplatz nicht. Wir haben nicht lange überlegt und sind direkt weiter nach Alice gefahren, dort haben wir wieder getankt und dann ging es los. 100km von 2500km haben wir hinter uns. Wir haben den Tropengürtel überquert - und die Tropen begrüßten uns mit satten Regen!

12. April 2012

MacDonnell Range (11.04.2012) - Tag 2

Ihr werdet es nicht glauben, aber unsere Decken sind letzte Nacht zum Einsatz gekommen. Es war doch keine Fehlinvestition. Es waren bestimmt nur 10 Grad diese Nacht. Wir haben sogar Glühwein gestern getrunken um wohl gewärmt den Abend zu überstehen.

Wir sind nun heute an der Ormiston Gorge, einer riesigen Schlucht mitten  im ziegelroten Gebirgszug der MacDonnell Range.
Eigentlich wollten wir heute wieder wandern, aber der Wanderweg war geflutet und klettern wollten die Mädels nicht. Es wäre Abenteuer pur gewesen. Aber wir wollen auch nichts riskieren. Dafür ging es bergauf zu einem Lookout und wir haben den Ausblick in das Tal genossen.

Uns fehlt momentan der Elan für grosse Erkundungstouren und wir wollen uns hier in der schönen Natur der Range ausruhen, bevor wir die 2500km an die Ostküste in Angriff nehmen. Auf der Strecke wird es nichts zu erkunden geben und uns graut es schon vor der langen und öden Fahrt.

Heute stehen wir wieder auf einer Restarea auf einem Berg. Wir können in das ganze Tal schauen. Ich mach noch schnell bei Sonnenuntergang ein Foto für euch :)

MacDonnell Range (10.04.2012)

Man soll sich zwischendurch eine Erholung gönnen. Deswegen sind wir nicht weit gefahren. Durch Alice Springs mussten wir einmal quer durch um Essensvorräte, Wasser und Benzin zu tanken. Wir wollten uns eigentlich etwas umschauen aber wir waren froh, dass wir die Stadt schnell hinter uns gelassen haben.
Hier in Allice wohnen hauptsächlich Aborigines. Die sehen hier total heruntergekommen aus; verwahrlost, stinkend und kriminell! Also völlig das Gegenteil von Cooper Pedy bzw. Port Augusta. Sie hausen in Gruppen vor Supermärkten und anderen öffentlichen Plätzen. Ich möchte nicht abschreckend oder diskriminierend schreiben aber wir waren echt froh, dass wir aus der Stadt heraus waren. Weiter ging es mit dem Auto Richtung Westen, der Macdonnell Range. Hier stehen wir seit dem Nachmittag in einer Schlucht und lassen die Seele baumeln und morgen geht es wieder wandern.

Übrigens war es letzte Nacht kalt! Ich habe das Gefühl, dass wir diese Nacht unsere warme Decke brauchen :)

10. April 2012

Auf dem Weg nach Alice Spings (09.04.2012) - Outback Tag 8

Heute haben wir wieder Kilometer geschruppt und haben unsere Route gen Norden aufgenommen. Auf dem Weg nach Alice Spings sind wir an Meteoreinschlägen vorbei gefahren. Aber irgendwie haben wir uns mehr darunter erhofft. Aber die Fahrt dorthin auf der Schotterpiste hat Spaß gemacht, wir wurden in unseren Van ordentlich durchgeshaket und er war vom Sandstaub rot eingepudert.

Wir sind 60km vor Alice Spings auf einem Rastplatz angekommen. Katja fühlt sich heute nicht gut und hat ab 16Uhr im Van geschlafen. Ansonsten gibts nix besonderes zu berichten.

Kings Canjon (08.04.2012) - Outback Tag 7

Heute war wieder wandern im National Park angesagt. Unsere Etappe waren 7km in 4 Stunden bei 36 Grad und keiner Wolke am Himmel. Der Schwierigkeitsgrad war "moderat" obwohl es streckenweise eher difficult war. Zu Beginn mussten wir 200 Höhenmeter hinauf, der Anstieg war steil aber der Ausblick hat sich dafür gelohnt! Wir waren direkt auf dem Gebirgszug. Es ging entlang an steilen Klippen. Man mag es nicht glauben in der Hitze und auf den Gestein sind Palmen und andere Pflanzen gewachsen. Nach 3km ging es wieder bergab zu einer Oase "Garden of Eden". Hier war es total grün und in der Schlucht war ein kleiner See zum baden. Das haben wir natürlich ausgenutzt. Es war eine wunderbare Erfrischung. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, dort oben herum zukrackseln. Und der Track war einfach fantastisch!

Nun geht es weiter Richtung Alice Springs. Wir sind also nun in der Mitte des Outbacks angekommen.

The Olgas und Weiterfahrt nach Kings Canjon (07.04.2012) - Outback Tag 6

Heute morgen wollten wir eigentlich wieder wandern. Wenn ihr denkt, boar immer nur wandern, nein es ist wirklich toll. Man lernt die Orte besser kennen und kann sie wirklich anders genießen, als wenn man nur hinfährt und ein Foto schießt. Zumal die Natur und die Landschaften so atemberaubend schön sind.

Also ging es heute zu Kata Tjuta oder auch "The Olgas" genannt. Diese Felsformation ist ca. 50km vom Uluru entfernt und es sind 36 Felskuppeln mit vielen Schluchten und Tälern.

Leider mussten wir abbrechen, da es angefangen hat mit regnen. Zur Erinnerung wir sind im Outback und es regnet!! Unbelieveable!! Die normale Niederschlagsmenge lt. Wikipedia für April sind 9mm. Aber das Unwetter vorletzte Nacht hat das Maß bereits voll ausgeschöpft.

Katja war ganz traurig das wir abgebrochen haben, da sie fande das die Olgas wie Dinosaurierland aussähe. Aber es ist zu gefährlich auf den nassen Steinen herum zuklettern.

Resüme zum Uluru-Katja Tjuta-Nationalpark: Ja Ja Ja, es ist unbeschreiblich toll, und die lange Fahrt hierher lohnt sich auf jeden Fall.

... wir lieben es barfuß im roten Sand zu laufen!

6. April 2012

Uluru - Outback Tag 5

Wow - der Uluru ist echt verdammt beeindruckend! Man liest es ja immer
nur und irgendwie will man es gar nicht so richtig glauben, aber es
ist wahr: er ist wirklich atemberaubend und er versprüht diese
"Hach-Momente"!
Den Sonnenuntergang haben wir gestern Abend am Uluru gesehen und er
leuchtete im satten rot! Die ganze Zeit ist er dunkel, und plötzlich,
wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, leuchtet er - wow!

Letzte Nacht hat hier ein ziemliches Unwetter gewütet und heute morgen
stand hier alles unter Wasser! Im Outback!!! Aber dafür bot sich heute
der Uluru von einer wunderschönen Seite -mit Wasserfällen! Es war echt
toll! Heute haben wir den Base Walk ringsum den Uluru gemacht (13km)
aber es war ein easy Track, nur die schwüle Luft hat uns etwas zu
schaffen gemacht.

Lasst euch von den Fotos verzaubern und Frohe Ostern!!!!

Fotos von KW14 sind online

unsere Happy Friday Fun Fotos sind online. Heute sind es wieder etwas mehr- wir haben viel erlebt! :)

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW14?authkey=Gv1sRgCMv2rpvbw4Gu2QE#slideshow/5728203908132494130

5. April 2012

Uluru - Outback Tag 4

Wir haben es endlich geschafft. Wir haben die Hauptattraktion von Australien erreicht- der Uluru. Es hat uns viel Sprit und Schweiß gekostet. Aber wir sind da. Den Uluru haben wir bis jetzt nur aus der Ferne gesehen, aber er ist beeindruckend. Wir haben auf einem Campingplatz eingecheckt. Die Distanz zwischen kostenloser Rastarea und National Park ist uns zu groß. Wir sind sofort in den Pool gegangen, es sind Temperaturen um die 42 Grad. Heute Abend wollen wir bei Sonnenuntergang den Uluru bestaunen und Morgen früh zu Fuss eine Runde herum.

Wir wünschen euch frohe Ostern! Einen Osterhype wie in Deutschland gibt es hier nicht, wo direkt die Osterhasen nach den Weihnachtsmännern im Supermarktregal landen. Es gibt nur eine kleine Ecke und der Preis von $9 schreckt ganz schön ab, solch eine Schokofigur zu kaufen.