30. März 2012

Ein Tag voller Aufregung


Was für ein Tag- voller Aufregung, Tränen und einem offenen Ende.
Bis zum Mittag verlief alles wunderbar. Wir haben Torstens ersten selbstgefangenen Fisch zu Mittag gegessen, Reifen gecheckt und 80 Liter Wasser befüllt. Wir waren also startklar fürs Outback - wenn da nicht meine Balarinas waren. Diese hab ich nämlich auf der Farm in den Adelaide Hills vergessen. Da wir eh in diese Richtung mussten, sind wir zum Glück noch einmal vorbei gefahren und haben sie geholt.Auf der Strecke haben wir Dragans und Nayumis Auto am Straßenrand gesehen, leider haben wir sie nicht gesehen. Aber wir haben einen Zettel an die Scheibe geheftet - was für ein Zufall in Australien. Unser Auto hat da schon ein komisches Geräusch gemacht. Ich dachte Torsten verarscht mich nur, weil es wie ein Schlange klang. Beim zweiten Mal meinte er nur das er keine Witze bei dem Auto mache, und ich wurde nervös. Wir waren mitten in den Hills als ein eintöniger ununterbrochener Ton uns zum Anhalten zwang. Zum Glück waren Nadine und Sven immer an unserer Seite! Wir hatten keinen Handyempfang, und die Hills sind auch recht dünn bewohnt und so standen wir. Torsten und Sven haben das Vorderrad abgebaut und gleich festgestellt, dass die Bremsen hinüber sind. Nun kamen wir nicht mehr weiter. Ich bin auf ein Grundstück gelaufen und habe bei einem alten süßen Opa, der allerdings schwerhörig war, Mrs Young angerufen. Sie kam auch einige Minuten später und sagte das wir zu ihr kommen sollen. Als sie dann da war und alles halb so schlimm war, wie es anfangs gedacht schien, fiel die Anspannung von mir und ich heulte. Wir sind im Schneckentempo und mit einem unschönen Klang wieder auf die Farm gefahren und Will der größere Sohn, ein Hobbyschrauber, hat die Bremsklötzer ausgebaut und neue eingebaut. Sven hatte welche auf Reserve. Wir hatten wieder einmal Glück im Unglück! Jetzt haben wir die Fährte wieder aufgenommen und suchen einen Fleck zum Übernachten. Hoffentlich finden wir bald einen, denn nachts springen die Kängurus, und das würde uns heute gerade noch fehlen!

Von meinem Mobilephone gesendet

Victor Harbor (29.03.2012)

Sonne pur und einen ganzen Tag am Strand, so war unser Tag. Vormittags haben wir geangelt. Diesmal hatte ich mehr Glück- zwar ist unsere Fangquote niedrig aber wir freuen uns sehr wenn ein Fisch an der Angel zappelt. Nachmittag haben wir uns mit Essen im Supermarkt für die nächsten 2 Wochen im Outback eingedeckt. Gegen Abend ging es nochmal ans Meer. Sven und Nadine waren Bodyboarden, die Wellen sind mega groß und haben enorm viel Kraft und ziehen einen die Füße unter den Boden weg. Obwohl Sven versucht hat mich zu überreden, bin ich nicht ganz mit ins Meer baden gegangen. Mir ist das Wasser hier zu kalt!!!

Morgen wollen wir nach dem Mittag aufbrechen und gen Norden starten. Port Augusta und Flinders Range sind unsere nächsten Stationen.

Die nächsten Tage werden wir viel im Auto verbringen und Kilometer schruppen. Wir werden sicherlich keinen Handyempfang mehr haben. Wir schreiben trotzdem fleißig weiter und alle Beiträge bekommt ihr später zu lesen. Also macht euch keine Sorgen, wir sind nur mal kurz die Aborigines besuchen und den Uluru bestaunen.

29. März 2012

Victor Harbor und Buschfeuer (28.03.2012)

Heute sind wir von den Adelaide Hills abgereist. Wir sind noch einmal an die Stadtgrenze von Adelaide gefahren um in einem Secondhand Shop nach einer Schlafdecke zu schauen. Die gab es auch für $6. Und Katja hat sich noch ein Kleid gekauft. Ins Stadtzentrum sind wir nicht noch einmal weil uns der Verkehr total genervt hat. Die Straßen sind 3 bis 4 spurig, alle 500m eine Ampel. Wir haben bestimmt 30 rote Ampeln pasiert ehe wir auf der Autobahn waren. Die Vorstadt von Adelaide hat nur Häuser mit einer Etage bzw. ist gesäumt mit kleinen Läden und Werkstätten, gefolgt von Shopping-Centren und Fastfoodrestaurants. All das erstreckt sich auf einer Ebene mit vielen Menschen und noch mehr Autos.

Wir sind 80km in den Süden zu Sven und Nadine gefahren. Die haben gestern schon in Victor Harbor eingecheckt. Wir waren Nachmittag erst hier. Das Wiedersehen hat uns Freude bereitet. Als Sven mir den Strand gezeigt hat, haben wir in weiter Entfernung ein Buschfeuer entdeckt (ca. 30km). Qualm stieg auf. Uns war es anders zu Mute! Wir haben 2 Aussies angesprochen, die waren jedoch nicht aus der Ruhe zu bringen und meinten: wir sind sicher hier. Das Feuer muss wohl auf Kangaroo Island wüten. Im Internet haben wir noch nichts gelesen. Als es dunkel war haben wir das Flammeninferno immer noch gesehen. Ganz schön krass...

27. März 2012

Der letzte Arbeitstag

Heute ging es richtig zur Sache. Wir haben zu viert Holz gesplittet und gestapelt. Alle Finger sind noch dran. Morgen gehts für die anderen weiter. Wir werden bestimmt noch einmal nach Adelaide fahren und flanieren gehen. Nadine und Sven sind erst Donnerstag hier. Wir musizieren mit den Kindern, springen Trampolin und spielen Karten. Leider gibt es heute nicht viel zu berichten. Dafür die nächsten Tage wieder :)

26. März 2012

Adelaide

Heute war sozusagen unser freier Tag, und den haben wir auch in vollen Zügen genossen. Wir haben schön ausgeschlafen, gefrühstückt und uns fertig gemacht. Wir hatten ja sturmfrei! Mrs. Young ist so loveley: in der Küche lag ein Brief was wir in Adelaide alles sehen und erleben können, an den hielten wir uns auch. Adelaide ist ein Raster aus Straßen, es geht immer nur gerade aus. Im Grunde ist es wie Canberra, nur hat Adelaide mehr Charme. Wir schlenderten mit unseren Eis in der Hand die Sehenswürdigkeiten ab und genossen die Sonne.

Auf der Farm sind schon die neuen Helfer angekommen, Engländer. Mit ihnen hacken wir morgen Holz, bzw mit einem Holzcutter. Das wird unsere letzte und einzig wirkliche Arbeit hier sein.

25. März 2012

Arbeitsalltag...

Gestern Abend waren wir mit Mrs. Young und ihren Kindern in der Dorfkneipe. Hier treffen sich alle aus der Umgebung und jede Familie hatte ihre Kinder mit. Ich habe 5 Spiele Billard gegen den ältesten Sohn gespielt und immer verloren und Katja hat den Arbeitalltag von dem Anderen gelauscht. Es wurde weniger getrunken, viel mehr gegessen. Wir haben einen Megaburger bekommen, so einen grossen Bürger haben wir noch nie gesehen.

Heute Vormittag haben wir wieder etwas Unkraut gejätet. Danach noch mit einem anderen befeundeten Ehepaar in Adelaide ein Whirlpool abgeholt und  aufgestellt. Danach hatten wir wieder Freizeit. Ich habe endlich ein paar Reparaturen an unserer Küche im Van durchgeführt. Uns geht es wirklich gut, und uns kommt es vor als ob Mrs. Young all das schöne hier zeigen will. Und ist immer auf unser Wohl bedacht, loveley!

Wir sind mit ihr zu ihren Freunden gefahren, die verwaiste Babytiere bei sich aufnehmen und großziehen. Ein Kängurubaby in der Tragetasche und eine Flasche warme Milch - der Wahnsinn!  Auf ihrer Farm haben wir noch die anderen Kängurus gefüttert und anschließend ging es auf ein Weingut. Hier wird sich jeden Sonntag, nach der Farmarbeit getroffen um Pizza zu essen und Wein zu trinken. Und wir haben wieder feststellen müssen, dass die australische Offenheit und Gastfreundschaft uns förmlich umhaut. Jeder sucht den Kontakt zu uns, fragt uns über unsere Reise aus und gibt uns Tipps. Wirklich alle Leute waren so freundlich und geben sich wahnsinnig viel Mühe mit uns. Es war ein wundervoller Tag!! 

Morgen haben wir einen Tag frei, weil Mrs. Young arbeiten geht. Wir werden wohl nach Adelaide fahren und die Stadt anschauen.

Unsere Farmarbeit macht uns Spass :)

Nadine und Sven haben sich inzwischen gemeldet und uns gesagt, dass sie Ende der Woche in Adelaide sein wollen. Wenn alles klappt fahren wir zusammen weiter und unsere Reise durch das Outback kann beginnen.

24. März 2012

unser Arbeitsleben

Wir sind euch noch einen kleinen Nachtrag schuldig. Auf dem Weg in die Adelaide Hills (Donnerstag) sind wir durch Hahndorf gefahren. Das kleine Dorf wurde 1839 von deutschen Siedlern gegründet und bis heute kann man das Erbe der Siedler sehen. Jedoch ist es heute mehr oder weniger eine Touristenattraktion. Überall hängen Bayernfahnen, aus dem Lautsprechern kommt bayrische Volksmusik, in den Läden hängen
Kuckucksuhren und Nussknacker stehen im Regal. Es gab auch eine deutsche Fleischerei wo wir 2 Wiener Würstchen gekauft haben. Wir vermissen deutsches Fleisch und die deutsche Wurst sehr!!!

Gestern war unser erster Arbeitstag. Gemacht haben wir nicht viel. Wir haben von einem Schwimmingpool die Fliesen gekehrt und gewischt. Haben Schutt vom LKW abgeladen und 2 Kühe mit Stroh gefüttert.
Heute haben wir 2 Stunden Unkraut gejätet. Anschließen ging es mit Mrs. Young und ihrem Sohn nach Adelaide in die Markthalle und zum Chinesen Mittag essen.

Wir kommen uns hier wie zu Hause vor, denn wir dürfen hier alles tun. Alles ist selbstverständlich. Man wird ständig gefragt ob man den PC nutzen will, ob man ein Bier will, eine Dusche, etwas Essen, Fernsehen
in der Stube... Wir sind so erzogen, dass wir nicht aufdringlich wirken wollen und verneinen die meisten Fragen. Und auf jede verneinte Frage wird noch einmal nachgefragt ob wir es wirklich nicht wollen.
Die Offenheit der Menschen ist hier ganz anders als in Deutschland.Aber wir lernen langsam JA zu sagen. Heute Abend geht es mit Frau Young und Ihren Freunden in einen Pub hier im Dorf. Frühstück, Mittag
und Abendbrot essen wir mit der Familie zusammen. Leider haben wir auch heute erfahren, dass wir nur bis Mittwoch bleiben können. Denn dann kommen andere Backpacker. Die Nachfrage ist
sehr groß. Wir schauen uns schon jetzt nach etwas Neuem um. Wir haben 2 Telefonnummern fürs Fruitpicking. Äpfel hängen hier noch mehr als genug.

ein lustiges Schwein

Babyemu


22. März 2012

Wir haben den Job in Basket Range

Das unser Vorstellungsgespräch so einfach wird, hätten wir nicht gedacht. Es war wohl eher Kaffeeklatsch. Aber dazu gehörte auch viel Glück. Wir müssen wohl die Ersten gewesen sein die angerufen haben und sich vorgestellt haben. Unsere neue Arbeit ist auf einer kleinen Familienfarm mit 30 Schafen, 3 Kühen ein paar Hasen und einen verspielten süßen Hund namens Rocky. Wir sind bei einer Frau untergekommen deren Mann auf Übersee arbeiten ist. Und wir sollen sie bei der täglichen Arbeit unterstützen, d.h. heisst Unkraut jähten, Samen säen, Rasen mähen, Ställe misten. Nach dem Kaffee hatten wir auch schon ihren Autoschlüssel in der Hand und wir haben ihren Sohn in die Uni gefahren. Danach ging es zum Secondhandshop und wir haben uns billige Arbeitskleidung gekauft (Hose $5, Pullover $4). Wir bekommen kein Geld, dafür gibt es Unterkunft und warmes Essen, endlich keins aus der Dose bzw. keine Nudeln. Wir schlafen in einem alten Schulbus, ohne Sitze aber dafür mit einem riesengrossen Bett, Teppich und einem roten Ledersofa und endlich können wir mal nach Einbruch der Dunkelheit stehen (19:30Uhr ist es finster wie im Bärenarsch) Bilder folgen!! Wir sagen Gute Nacht!

21. März 2012

Aboriginal Zeichnungen und Weiterfahrt nach Adelaide

Letzte Nacht haben wir wieder kein Auge zubekommen. Die Nacht war schwül-warm und wir haben geschwitzt. Gegen 4 Uhr hat es angefangen zu regnen, ein Segen, trotz der Regentropfen auf unserem Vandach. Unausgeschlafen und morgenmuffig sind wir in den Tag gestartet. Es ging ca. weitere 40 Minuten mit dem Auto durch die Grampians Richtung Norden. Wir wollten Aboriginalzeichnungen sehen und wir haben Sie auch im Felsen gefunden. Katja war ein wenig enttäuscht und ich verblüfft. Sie meinte ihre Oma hat bei ihr früher Kinderhandabdrücke gemacht. Es waren nämlich Kinderhandabdrücke an dem Felsen, aber wahrscheinlich schon uralt.

Eigentlich wollten wir noch eine weitere Nacht im National Park bleiben. Aber ich habe momentan genug von der Natur und sind nach Adelaide aufgebrochen. Katja hat während der Fahrt nach Jobs im Internet geschaut und siehe da für morgen haben wir ein Vorstellungsgespräch auf einer Farm in den Adelaide Hills. Unsere Tagesetappe waren knapp 450km in 7 Stunden mit Pausen. Jetzt liegen wir Knülle im Van und sind gespannt auf Morgen und üben das Reden, damit es morgen ein Erfolg wird und wir den Job in der Tasche haben.

Achja, wir haben die Grenze zu South Australia überquert und durften die Uhren eine halbe Stunde zurück drehen!

Grampians National Park (20.03.12)

The Grampians
The Grampians

Hier in den Grampians haben wir mal wieder keinen Handyempfang, daher kommt der Blogeintrag auch verspätet. In Halls Gaps leben 280 Menschen. Es gibt einen kleinen Foodstore, eine Tankstelle und Unterkünfte für weitere 6000 Mann, ja sechstausend! Sonst nichts!
Heute waren wir wieder wandern und wir haben es das erste Mal geschafft!! Wir waren auf dem Gipfel, genauer auf dem Pinacle Lookout. Unser Weg führte entlang von Felsen und Schluchten, und war echt richtig cool. Er war zwar nur 4,2 km lang, hatte es aber in sich. Auf den Gipfel hat sich uns ein herrliches Panorama über die Region geboten. Jedes Mal sind wir geflasht von der Natur, und denken es geht nicht schöner. Aber Australien hat zauberhafte und atemberaubende Ecken. Danach ging es wieder zum Carpark und mit dem Auto zum 40 minütig entfernten Mac Kenzie Wasserfall. Aber das war eher ein Abendspaziergang. Wir schlafen heute in einem anderen freien Camp Ground im National Park und haben soeben unsere tolle Solardusche genossen, d.h. Regenwasser in der Sonne erhitzen und ab gehts :) Morgen wollen wir Aboriginal Culture auf den Felsen anschauen,  aber es ist auch mal wieder Regen gemeldet. Mal sehen was draus wird...
Übrigens, diese sch*** Fliegen fliegen in jede Körperöffnung: Nase, Mund, Ohren etc. Und die Mossi-Bites ( Mückenstiche) können wir schon gar nicht mehr zählen!

20. März 2012

Grampians National Park (19.03.12)

Am Strand und im Stadtpark von Warrnambool waren überall "no camping" Schilder. Deswegen haben wir uns Stadtauswärts auf einem Parkplatz gestellt. Heute Morgen wurden wir von Jugendlichen geweckt die sich zum Sport erwärmten. Wir sind immer total neugierig was außerhalb unseres Van's passiert, aber wir stellen uns immer tot, so dass unser Van unbewohnt wirkt. Wir haben ausgeschlafen und sind anschließend zur Autowerkstatt gefahren. Wir hatten nur eine kleine Reparatur- zum Glück. Unser Kühlwasserschlauch hat geleckt und wurde ersetzt. Nach 1,5 Stunden Warten konnten wir endlich starten...

Wir sind heute in den Grampians National Park gefahren, weil so viele ihn uns empfohlen haben. Der liegt ca. 150km nördlich von Warrnambool. Aus der Ferne sehen die Grampians wie ein Zickzackgebirge mitten im nichts aus- gigantisch.
Wir haben uns Bratkartoffeln zum Mittag gemacht (Nudeln können wir bald nicht mehr ersehen), dabei wurden wir von vielen Wespen geärgert und das kochen hat keinen Spass gemacht. Wir stehen wieder auf einen Camp Ground der nichts kostet. Den Abend haben wir mit 2 australischen Rentnerehepaaren verbracht und haben uns über Gott und die Welt unterhalten. Mal sehen wie lange wir hier bleiben. Auf jeden Fall gehen wir morgen wieder wandern, denn hier gibt es wieder viel zu entdecken.

18. März 2012

Warrnambool

Warrnambool Beach
Warrnambool Park
Heute hat sich leider unsere kleine Gruppe aufgelöst. Die Bochumer sind wegen Arbeit zurück nach Melbourne gefahren und die anderen Zwei sind weiter nach Port Campell. Wir hoffen das wir uns wieder sehen, vorgenommen haben wir uns es sehr. Aber hier ist alles so schnelllebig, da kommt vieles anders als man es denkt.
Wir sind heute nur eine kleine Etappe nach Warrnambool gefahren, um einiges zu erledigen (richtig, und das zum Sonntag). Wir haben unsere LPG-Gasflasche befüllen lassen, haben uns einen kleinen Wassertopf gekauft. In dem Alten hat unser Kaffee immer nach Chilli geschmeckt. Und wir haben uns mit Kleinkram eingedeckt, den wir noch im Van brauchten. Zwar haben die Geschäfte hier auch Sonntags auf, aber den Verkäufern kann man auch die Schuhe bei der Arbeitsgeschwindigkeit besohlen. Ich denke wir sind um einiges entspannter und gelassener, wenn wir wieder zurück sind. Alles zu seiner Zeit, eine schöne Einstellung hier.
Danach ging es in den Park, und wir haben wieder Sonne getankt und gechillt. Morgen wollen wir nochmal unseren Van checken lassen, bevor wir weiter ziehen. Daumen drücken ist also angesagt ;)
Die nächste Route steht noch nicht fest, jetzt hängt es von der Arbeit ab. Wir haben uns fürs Fruit Picking gemeldet, da wir die Reisekasse aufbessern möchten.

17. März 2012

Great Ocean Road - 12 Apostels

Wir müssen unseren vorletzten Blogeintrag korrigieren. Den Fisch den Sven gefangen hatte, gab es zum Abendbrot, und year wir haben ihn geteilt. Es war nicht viel -aber köstlich! 

Mittlerweile sind wir zu sechst. Nadine und Sven aus Bochum, Dragan aus Serbien und Mayomi aus Japan. Wir sprechen Englisch und wenn wir nicht weiter kommen, kommen Hände und Füße zum Einsatz. Heute waren wir mal wieder wandern. Wir sind einen Teil des Great Ocean Walks gegangen. Insgesamt ist er 100km lang und führt an der Great Ocean Road entlang, also an der Küste. Wir sind 16km gelaufen. Und es war herrliches Wetter und der Track war wirklich sehr schön. Ganz plötzlich tauchten vor uns die 12 Apostels auf, und sie sind wirklich unglaublich schön. Es sind "zwar" nur Felsen im Wasser, aber so gigantisch, dass wir pausenlos das "Wow" auf den Lippen hatten. 

Die ganze Strecke hat uns ein Hund begleitet, herrenlos und so lieb. Er ist immer mit uns Schritt gelaufen und war unser Guide. So plötzlich wie er da war, war er leider auch wieder weg. Wir nannten ihn Rex. 

Jetzt sitzen wir wieder am Lagerfeuer und lassen den schönen Tag ausklingen.

15. März 2012

Great Ocean Road - Cape Otway - Tag 3

Heute war der große Angeltag, ich habe mich schon sehr gefreut. Wir sind entlang des Lavagesteins weit hinaus ins Meer gelaufen. Nach nur einer Minute hatte Sven Glück, bei ihn hatte einer angebissen. Ich habe zielstrebig meine Rute in die gleiche Richtung ausgeschmissen. Doch das einzigste was ich aus dem Meer geholt habe war Seetank. Ich habe auch mehrere Angelhaken eingebüßt, weil sie sich am Fels verfangen hatten. Aber ich habe gefühlt wie die Fische an meinem Köder geknabbert haben, daran gezogen haben- das war jedoch mein einziger Erfolg. Nach 2 Stunden haben wir aufgehört, weil die Flut wieder kam- es ist immer wieder erstaunlich wie schnell das Wasser wieder kommt und man darf nicht die Zeit verpassen. Am Strand haben wir den Fisch ausgenommen. Nadine und Sven hatten heute zum Mittag Fisch, wir haben aus unseren Eierkuchen Fische geschnitzt und mit etwas Neid gegessen ;)

Wir sind nun noch immer hier und kommen das erste Mal nach fast 2 Monaten etwas zur Ruhe. Wir kommen uns vor wie Robinson Cruiso oder wie bei Lost, allein auf einer Insel - so schön! Aber morgen brechen wir wirklich auf! Müssen wir auch, denn das Trinkwasser neigt sich dem Ende.

14. März 2012

Great Ocean Road - Cape Otway - Tag 2

Uns hat es auf dem freien Campingplatz mitten im Busch so gut gefallen, dass wir einen weiteren Tag hier verbracht haben. Das lag auch daran, dass wir gestern wieder ein Pärchen kennengelernt hatten. Wir hatten den gestrigen Abend mit ihnen zusammen am Lagerfeuer verbracht und uns heute zum Angeln verabredet. Heute haben wir einfach nichts gemacht. Wir sind soweit weg von jeglicher Zivilisation, dass wir die Ruhe und die Natur in vollen Zügen genießen. Katja hat heute den ganzen Tag gelesen und ich habe die Küste inspiziert. Der Strand besteht hier nicht nur aus Sand sondern auch aus Lavagestein. Das Meer hat Rillen hinein gewaschen- es sieht wie Elefantenhaut aus. Am späten Nachmittag ging es dann endlich Angeln. Ein Taucher, der plötzlich vor uns aus dem Wasser kam, hat uns aber gesagt, dass es hier keine Fische gibt. Traurig haben wir nach sehr kurz Zeit aufgegeben. Wir wollen morgen früh unser Glück noch einmal versuchen. Jetzt wird wieder Feuer gemacht,es gib Kartoffeln und Maiskolben direkt aus dem Feuer - mhhh lecker! 

Wir sind nun große Fans von der Solardusche! Sie liegt den ganzen Tag in der Sonne und abends haben wir herrlich warmes Wasser zum Duschen. Sie baumelt zwischen den Ästen in Baum, ... es kann alles so simple sein.

13. März 2012

Great Ocean Road - Cape Otway

Endlich werden wir wieder mit Sonne satt belohnt! Nach den frischen Tagen auf Tassie, sind die 28Grad Balsam für unsere Seele. Heute haben wir die Tour auf der Great Ocean Road begonnen. Die Meinungen von anderen Leute gingen über diese Strasse weit auseinander, deswegen waren wir sehr gespannt, wie sie uns gefallen wird.
Uns hat sie sehr gefallen! Die Strasse führt direkt an der zerklüffteten Küste entlang und die Serpentinen winden sich um den Busch und den Bergen. Mit Musik im Van und Sonnenschein, haben wir die Fahrt bis ans Cape Otway fortgesetzt und haben uns hier mitten im Busch niedergelassen. Hier am Cape sind früher die Schiffe auf Grund gelaufen, da es sehr felsig im Wasser ist, vielleicht finden wir noch einen Schatz - das wäre doch toll!
Morgen setzten wir die Fahrt fort, vorbei an den 12 Apostels, wahrscheinlich die bekanntesten Felsformationen Australiens.
Heute wird unsere Solardusche eingeweiht und Torsten hat die Angel ausgepackt, vielleicht gibt es heute Abend noch Fisch, ausnehmen tu ich ihn auf jeden Fall nicht ;)

12. März 2012

Wir chillen

Reisen kann ganz schön anstrengend sein. Auf Tasmanien sind wir ca. 1000km in einer Woche gefahren. Hier in Australien ist auch kein schnelles Vorankommen. Für 300km benötigt man einen halben Tag. Die Straßen sind eng und kurvenreich und der Highway ist auf 100km/h beschränkt. Wir haben uns noch einmal auf einem Campingplatz in Geelong niedergelassen. Wäsche musste auch ganz dringend gewaschen werden, vor allem die warmen Sachen. Hier scheint wieder Sonne und es ist deutlich wärmer als auf Tassie. Wir haben uns über Jobs im Internet informiert, doch momentan stehen wir noch am Anfang der Suche. Wir rätseln zwischen einer bezahlten Arbeit- aber die kann man in Geelong schlecht für Adelaide finden oder einer unbezahlten Arbeit, dafür gibt es kostenlos eine Unterkunft und Essen! Morgen gehen wir auch noch einmal ins Informationscenter, vll. haben die Kontaktadressen fürs Fruitpicking und Farmstaying. Jetzt gehts noch ein mal in den Pool und dann ist der Tag auch schon vorbei. 

Viele Grüße in die Heimat.