5. April 2012

Grenze zu Northern Territory (04.04.2012) - Outback Tag 3

Ich muss noch einmal die Frage in den Raum stellen, wer hat behauptet dass es Nachts in der Wüste kalt wird? Ich bin verdammt froh, dass wir extra eine warme Decke gekauft haben und bedauere es sehr, dass wir auf das Angebot des Verkäufers nicht eingegangen sind - denn er wollte uns noch Handschuhe und Mütze andrehen. Aber Spaß bei Seite, die Nacht war wieder verdammt warm.

Heute morgen haben wir Cooper Pedy angeschaut. Echt eine beeindruckende Stadt. Kirchen und Wohnungen sind in Fels geschlagen. Und im inneren der Gebäude sieht es wie Speckstein aus. Ziemlich glänzend und angenehm kühl. Aber da die ganzen Attraktionen viel mehr auf den Verkauf von Opalen ausgelegt war, sind wir schnell wieder los. Cooper Pedy erinnert Katja an Fred Feuerstein.  In Port Augusta und Cooper Pedy leben viele Aborigines, sie arbeiten wie normale Menschen auch. Das Klischee, dass sie nur betrunken abhängen, können wir bisher nicht bestätigen.

Danach ging es auf den Stuart Highway weitere 400 km in den Norden. Man kann es sich nicht vorstellen, aber wir fahren wirklich immer nur gerade aus. Wir wechseln uns oft ab, da die Hitze und die langen geraden Strecken sehr anstrengen.

Wer kann uns sagen, was hier im Outback in den Büschen hängt, aussieht wie ein Cocon und verwebt ist? Wir denken es sind Spinnen. Auf die Plätze, google los!

Wir übernachten heute genau auf der Grenze zu Northern Territory. Unser 6. Bundesstaat den wir bereisen :)

Achja, einen Radfahrer haben wir auch gesehen, irre!! Und die Roadtrains sind gigantisch!

3. April 2012

Cooper Pedy - Outback Tag 2

Wer hat gesagt, dass es in der Wüste Nachts kalt wird? Unser Abend war wie ein Sommerabend im August. Es war lange warm und nachts hat es sich nicht merklich abgekühlt. Trotzdem haben wir das Flair genossen. Um uns war auch ein Gewitter, ständig hat es geblitzt und der Himmel war rotgefärbt wie der Boden.

Heute morgen sind wir zeitig aufgestanden, um nicht in der großen Glut zu fahren. Wir haben einen kurzen Abstecher ins 8km entfernte Woomera gemacht. Woomera war 1946 eine Koordinationszentrale für britische Raketen- und Atomwaffentests. Heute stehen alte Raketen und Flugzeuge am Straßenrand und zieren das Bild des kleinen Dorfes.

Es ging weiter Richtung Norden. Nur 50 km weiter kam die nächste Attraktion im Outback- der Lake Hart. Ein ausgetrockneter Salzsee. Nicht die Farbe rot, sondern weiss dominierte das Landschaftsbild.

Leider war es dann auch das Einzigste was wir auf unserer heutigen Fahrt gesehen haben. Erreicht haben wir Cooper Pedy (auch Opalhauptstadt genannt), eine Stadt wo sich das Leben unter der Erde abspielt. Wir haben in einem Campingplatz eingecheckt. Zum Glück gibt es hier einen Pool, den haben wir auch gebraucht, denn es waren heute 38Grad. Morgen Vormittag schauen wir uns die Stadt an und danach geht es weiter Richtung Norden.

2. April 2012

Pimba - Outback Tag 1

Heute morgen sind wir sehr zeitig aufgewacht,  Zeitverschiebung!! Deswegen sind wir auch sehr zeitig aufgebrochen. Wir wollten noch Aboriginespaintings sehen, aber die haben wir nicht gefunden. Es ging mit dem Auto zu einem weiteren Lookout, hier haben wir den Krater in voller Länge und Schönheit gesehen. Verdammt beeindruckend!!

Danach ging es zurück nach Port Augusta, um zum letzten Mal zu tanken, Essensvorräte aufzufüllen und Wasser aufzufüllen. Und endlich ging es los, ab ins Outback, jippi! Die Stadt ist das Tor in die Wüste. Es folgt wirklich nichts, nur Steppe und hier und da Kühe am Straßenrand. Und eine glühende Hitze!! Wie in der Sauna sitzen wir in unseren Van!

Gelandet sind wir heute auf einer Restarea in Pimba. Pimba ist keine Stadt, auch kein Dorf sondern nur eine Tankstelle und ein Fleck zum Schlafen.  Morgen schruppen wir weitere 380km um wieder ein Stückchen weiter zu kommen, immer weiter in die Wüste und wir sind bester Laune :)

... haben wir eigentlich schon erwähnt wie sehr wir diese Fliegen hassen???

Fotos von KW13 sind online

unsere Happy Friday Fun Pics sind mit etwas Verspätung online. Viel Spaß :-)

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW13?authkey=Gv1sRgCMLUz7mEo6S_lAE#slideshow/5726628412569901602

Flinders Range (01.04.2012)

Heute wollten wir euch einen kleinen Aprilscherz posten, dass wir ein weiteres Jahr hier in Australien bleiben. Und morgen wollten wir es auflösen. Aber da wir kein Internet haben, klappt unser Scherz nicht. Heute, nach dem wir mit Kängurus gefrühstückt haben, ging es wieder wandern im National Park. Die Felsen und die Erde leuchten im satten rot. Der National Park ist ein riesiger Krater, aber nicht von einem Meteroriten sondern von der Plattenverschiebung, sieht verdammt gigantisch aus, zu min. auf dem Bild. Wir sind mitten im Krater drinnen bzw. steht unser Van zum Übernachten ausserhalb des Gebirgszug. Daher können wir den Krater nicht im vollem Ausmaß sehen. Und der Rundflug ist uns zu teuer. Morgen schauen wir uns hier noch etwas um und dann geht die Tour auch weiter. In uns steck die Aufregung. Wir wollen weiter, weiter, weiter....

Übrigens sind unsere Uhren eine Stunde zurückgesprungen. Australien hat jetzt Winterzeit, jetzt sind wir euch nur noch 7,5h vorraus.

Flinders Range (31.03.2012)

Heute morgen sind wir sehr zeitig aus Parham gestartet. Wir haben auf einer Restarea übernachtet. Der Strand hat nicht zum angeln eingeladen, deswegen fiel uns die Entscheidung leicht, schnell aufzubrechen. Unsere Tagesetappe waren ca. 450km Richtung Norden. Unser Ziel ist die Flinders Range, einen kleiner Abstecher bevor es richtig ins Outback geht. Flinders Range ist ein National Park- auf dem Weg hier her gab es nur Steppe aber hier gibt es wieder Bäume und Sträucher UND die Erde ist hier rot- echt ein Highlight. Selbst die Schafe die auf der Steppe weiden haben rotes Fell! Nur die Fliegen treiben uns in den Wahnsinn! Es sind unglaublich viele und machen einen richtig aggressiv, zum Glück haben wir noch Fliegennetze fürs Gesicht gekauft. Ein Foto von Heidi würden wir zwar nicht bekommen, aber egal! In den nächsten Tagen schauen wir uns den National Park an, mal sehen was wir alles schönes entdecken.

30. März 2012

Ein Tag voller Aufregung


Was für ein Tag- voller Aufregung, Tränen und einem offenen Ende.
Bis zum Mittag verlief alles wunderbar. Wir haben Torstens ersten selbstgefangenen Fisch zu Mittag gegessen, Reifen gecheckt und 80 Liter Wasser befüllt. Wir waren also startklar fürs Outback - wenn da nicht meine Balarinas waren. Diese hab ich nämlich auf der Farm in den Adelaide Hills vergessen. Da wir eh in diese Richtung mussten, sind wir zum Glück noch einmal vorbei gefahren und haben sie geholt.Auf der Strecke haben wir Dragans und Nayumis Auto am Straßenrand gesehen, leider haben wir sie nicht gesehen. Aber wir haben einen Zettel an die Scheibe geheftet - was für ein Zufall in Australien. Unser Auto hat da schon ein komisches Geräusch gemacht. Ich dachte Torsten verarscht mich nur, weil es wie ein Schlange klang. Beim zweiten Mal meinte er nur das er keine Witze bei dem Auto mache, und ich wurde nervös. Wir waren mitten in den Hills als ein eintöniger ununterbrochener Ton uns zum Anhalten zwang. Zum Glück waren Nadine und Sven immer an unserer Seite! Wir hatten keinen Handyempfang, und die Hills sind auch recht dünn bewohnt und so standen wir. Torsten und Sven haben das Vorderrad abgebaut und gleich festgestellt, dass die Bremsen hinüber sind. Nun kamen wir nicht mehr weiter. Ich bin auf ein Grundstück gelaufen und habe bei einem alten süßen Opa, der allerdings schwerhörig war, Mrs Young angerufen. Sie kam auch einige Minuten später und sagte das wir zu ihr kommen sollen. Als sie dann da war und alles halb so schlimm war, wie es anfangs gedacht schien, fiel die Anspannung von mir und ich heulte. Wir sind im Schneckentempo und mit einem unschönen Klang wieder auf die Farm gefahren und Will der größere Sohn, ein Hobbyschrauber, hat die Bremsklötzer ausgebaut und neue eingebaut. Sven hatte welche auf Reserve. Wir hatten wieder einmal Glück im Unglück! Jetzt haben wir die Fährte wieder aufgenommen und suchen einen Fleck zum Übernachten. Hoffentlich finden wir bald einen, denn nachts springen die Kängurus, und das würde uns heute gerade noch fehlen!

Von meinem Mobilephone gesendet

Victor Harbor (29.03.2012)

Sonne pur und einen ganzen Tag am Strand, so war unser Tag. Vormittags haben wir geangelt. Diesmal hatte ich mehr Glück- zwar ist unsere Fangquote niedrig aber wir freuen uns sehr wenn ein Fisch an der Angel zappelt. Nachmittag haben wir uns mit Essen im Supermarkt für die nächsten 2 Wochen im Outback eingedeckt. Gegen Abend ging es nochmal ans Meer. Sven und Nadine waren Bodyboarden, die Wellen sind mega groß und haben enorm viel Kraft und ziehen einen die Füße unter den Boden weg. Obwohl Sven versucht hat mich zu überreden, bin ich nicht ganz mit ins Meer baden gegangen. Mir ist das Wasser hier zu kalt!!!

Morgen wollen wir nach dem Mittag aufbrechen und gen Norden starten. Port Augusta und Flinders Range sind unsere nächsten Stationen.

Die nächsten Tage werden wir viel im Auto verbringen und Kilometer schruppen. Wir werden sicherlich keinen Handyempfang mehr haben. Wir schreiben trotzdem fleißig weiter und alle Beiträge bekommt ihr später zu lesen. Also macht euch keine Sorgen, wir sind nur mal kurz die Aborigines besuchen und den Uluru bestaunen.

29. März 2012

Victor Harbor und Buschfeuer (28.03.2012)

Heute sind wir von den Adelaide Hills abgereist. Wir sind noch einmal an die Stadtgrenze von Adelaide gefahren um in einem Secondhand Shop nach einer Schlafdecke zu schauen. Die gab es auch für $6. Und Katja hat sich noch ein Kleid gekauft. Ins Stadtzentrum sind wir nicht noch einmal weil uns der Verkehr total genervt hat. Die Straßen sind 3 bis 4 spurig, alle 500m eine Ampel. Wir haben bestimmt 30 rote Ampeln pasiert ehe wir auf der Autobahn waren. Die Vorstadt von Adelaide hat nur Häuser mit einer Etage bzw. ist gesäumt mit kleinen Läden und Werkstätten, gefolgt von Shopping-Centren und Fastfoodrestaurants. All das erstreckt sich auf einer Ebene mit vielen Menschen und noch mehr Autos.

Wir sind 80km in den Süden zu Sven und Nadine gefahren. Die haben gestern schon in Victor Harbor eingecheckt. Wir waren Nachmittag erst hier. Das Wiedersehen hat uns Freude bereitet. Als Sven mir den Strand gezeigt hat, haben wir in weiter Entfernung ein Buschfeuer entdeckt (ca. 30km). Qualm stieg auf. Uns war es anders zu Mute! Wir haben 2 Aussies angesprochen, die waren jedoch nicht aus der Ruhe zu bringen und meinten: wir sind sicher hier. Das Feuer muss wohl auf Kangaroo Island wüten. Im Internet haben wir noch nichts gelesen. Als es dunkel war haben wir das Flammeninferno immer noch gesehen. Ganz schön krass...

27. März 2012

Der letzte Arbeitstag

Heute ging es richtig zur Sache. Wir haben zu viert Holz gesplittet und gestapelt. Alle Finger sind noch dran. Morgen gehts für die anderen weiter. Wir werden bestimmt noch einmal nach Adelaide fahren und flanieren gehen. Nadine und Sven sind erst Donnerstag hier. Wir musizieren mit den Kindern, springen Trampolin und spielen Karten. Leider gibt es heute nicht viel zu berichten. Dafür die nächsten Tage wieder :)

26. März 2012

Adelaide

Heute war sozusagen unser freier Tag, und den haben wir auch in vollen Zügen genossen. Wir haben schön ausgeschlafen, gefrühstückt und uns fertig gemacht. Wir hatten ja sturmfrei! Mrs. Young ist so loveley: in der Küche lag ein Brief was wir in Adelaide alles sehen und erleben können, an den hielten wir uns auch. Adelaide ist ein Raster aus Straßen, es geht immer nur gerade aus. Im Grunde ist es wie Canberra, nur hat Adelaide mehr Charme. Wir schlenderten mit unseren Eis in der Hand die Sehenswürdigkeiten ab und genossen die Sonne.

Auf der Farm sind schon die neuen Helfer angekommen, Engländer. Mit ihnen hacken wir morgen Holz, bzw mit einem Holzcutter. Das wird unsere letzte und einzig wirkliche Arbeit hier sein.

25. März 2012

Arbeitsalltag...

Gestern Abend waren wir mit Mrs. Young und ihren Kindern in der Dorfkneipe. Hier treffen sich alle aus der Umgebung und jede Familie hatte ihre Kinder mit. Ich habe 5 Spiele Billard gegen den ältesten Sohn gespielt und immer verloren und Katja hat den Arbeitalltag von dem Anderen gelauscht. Es wurde weniger getrunken, viel mehr gegessen. Wir haben einen Megaburger bekommen, so einen grossen Bürger haben wir noch nie gesehen.

Heute Vormittag haben wir wieder etwas Unkraut gejätet. Danach noch mit einem anderen befeundeten Ehepaar in Adelaide ein Whirlpool abgeholt und  aufgestellt. Danach hatten wir wieder Freizeit. Ich habe endlich ein paar Reparaturen an unserer Küche im Van durchgeführt. Uns geht es wirklich gut, und uns kommt es vor als ob Mrs. Young all das schöne hier zeigen will. Und ist immer auf unser Wohl bedacht, loveley!

Wir sind mit ihr zu ihren Freunden gefahren, die verwaiste Babytiere bei sich aufnehmen und großziehen. Ein Kängurubaby in der Tragetasche und eine Flasche warme Milch - der Wahnsinn!  Auf ihrer Farm haben wir noch die anderen Kängurus gefüttert und anschließend ging es auf ein Weingut. Hier wird sich jeden Sonntag, nach der Farmarbeit getroffen um Pizza zu essen und Wein zu trinken. Und wir haben wieder feststellen müssen, dass die australische Offenheit und Gastfreundschaft uns förmlich umhaut. Jeder sucht den Kontakt zu uns, fragt uns über unsere Reise aus und gibt uns Tipps. Wirklich alle Leute waren so freundlich und geben sich wahnsinnig viel Mühe mit uns. Es war ein wundervoller Tag!! 

Morgen haben wir einen Tag frei, weil Mrs. Young arbeiten geht. Wir werden wohl nach Adelaide fahren und die Stadt anschauen.

Unsere Farmarbeit macht uns Spass :)

Nadine und Sven haben sich inzwischen gemeldet und uns gesagt, dass sie Ende der Woche in Adelaide sein wollen. Wenn alles klappt fahren wir zusammen weiter und unsere Reise durch das Outback kann beginnen.

24. März 2012

unser Arbeitsleben

Wir sind euch noch einen kleinen Nachtrag schuldig. Auf dem Weg in die Adelaide Hills (Donnerstag) sind wir durch Hahndorf gefahren. Das kleine Dorf wurde 1839 von deutschen Siedlern gegründet und bis heute kann man das Erbe der Siedler sehen. Jedoch ist es heute mehr oder weniger eine Touristenattraktion. Überall hängen Bayernfahnen, aus dem Lautsprechern kommt bayrische Volksmusik, in den Läden hängen
Kuckucksuhren und Nussknacker stehen im Regal. Es gab auch eine deutsche Fleischerei wo wir 2 Wiener Würstchen gekauft haben. Wir vermissen deutsches Fleisch und die deutsche Wurst sehr!!!

Gestern war unser erster Arbeitstag. Gemacht haben wir nicht viel. Wir haben von einem Schwimmingpool die Fliesen gekehrt und gewischt. Haben Schutt vom LKW abgeladen und 2 Kühe mit Stroh gefüttert.
Heute haben wir 2 Stunden Unkraut gejätet. Anschließen ging es mit Mrs. Young und ihrem Sohn nach Adelaide in die Markthalle und zum Chinesen Mittag essen.

Wir kommen uns hier wie zu Hause vor, denn wir dürfen hier alles tun. Alles ist selbstverständlich. Man wird ständig gefragt ob man den PC nutzen will, ob man ein Bier will, eine Dusche, etwas Essen, Fernsehen
in der Stube... Wir sind so erzogen, dass wir nicht aufdringlich wirken wollen und verneinen die meisten Fragen. Und auf jede verneinte Frage wird noch einmal nachgefragt ob wir es wirklich nicht wollen.
Die Offenheit der Menschen ist hier ganz anders als in Deutschland.Aber wir lernen langsam JA zu sagen. Heute Abend geht es mit Frau Young und Ihren Freunden in einen Pub hier im Dorf. Frühstück, Mittag
und Abendbrot essen wir mit der Familie zusammen. Leider haben wir auch heute erfahren, dass wir nur bis Mittwoch bleiben können. Denn dann kommen andere Backpacker. Die Nachfrage ist
sehr groß. Wir schauen uns schon jetzt nach etwas Neuem um. Wir haben 2 Telefonnummern fürs Fruitpicking. Äpfel hängen hier noch mehr als genug.

ein lustiges Schwein

Babyemu


22. März 2012

Wir haben den Job in Basket Range

Das unser Vorstellungsgespräch so einfach wird, hätten wir nicht gedacht. Es war wohl eher Kaffeeklatsch. Aber dazu gehörte auch viel Glück. Wir müssen wohl die Ersten gewesen sein die angerufen haben und sich vorgestellt haben. Unsere neue Arbeit ist auf einer kleinen Familienfarm mit 30 Schafen, 3 Kühen ein paar Hasen und einen verspielten süßen Hund namens Rocky. Wir sind bei einer Frau untergekommen deren Mann auf Übersee arbeiten ist. Und wir sollen sie bei der täglichen Arbeit unterstützen, d.h. heisst Unkraut jähten, Samen säen, Rasen mähen, Ställe misten. Nach dem Kaffee hatten wir auch schon ihren Autoschlüssel in der Hand und wir haben ihren Sohn in die Uni gefahren. Danach ging es zum Secondhandshop und wir haben uns billige Arbeitskleidung gekauft (Hose $5, Pullover $4). Wir bekommen kein Geld, dafür gibt es Unterkunft und warmes Essen, endlich keins aus der Dose bzw. keine Nudeln. Wir schlafen in einem alten Schulbus, ohne Sitze aber dafür mit einem riesengrossen Bett, Teppich und einem roten Ledersofa und endlich können wir mal nach Einbruch der Dunkelheit stehen (19:30Uhr ist es finster wie im Bärenarsch) Bilder folgen!! Wir sagen Gute Nacht!

21. März 2012

Aboriginal Zeichnungen und Weiterfahrt nach Adelaide

Letzte Nacht haben wir wieder kein Auge zubekommen. Die Nacht war schwül-warm und wir haben geschwitzt. Gegen 4 Uhr hat es angefangen zu regnen, ein Segen, trotz der Regentropfen auf unserem Vandach. Unausgeschlafen und morgenmuffig sind wir in den Tag gestartet. Es ging ca. weitere 40 Minuten mit dem Auto durch die Grampians Richtung Norden. Wir wollten Aboriginalzeichnungen sehen und wir haben Sie auch im Felsen gefunden. Katja war ein wenig enttäuscht und ich verblüfft. Sie meinte ihre Oma hat bei ihr früher Kinderhandabdrücke gemacht. Es waren nämlich Kinderhandabdrücke an dem Felsen, aber wahrscheinlich schon uralt.

Eigentlich wollten wir noch eine weitere Nacht im National Park bleiben. Aber ich habe momentan genug von der Natur und sind nach Adelaide aufgebrochen. Katja hat während der Fahrt nach Jobs im Internet geschaut und siehe da für morgen haben wir ein Vorstellungsgespräch auf einer Farm in den Adelaide Hills. Unsere Tagesetappe waren knapp 450km in 7 Stunden mit Pausen. Jetzt liegen wir Knülle im Van und sind gespannt auf Morgen und üben das Reden, damit es morgen ein Erfolg wird und wir den Job in der Tasche haben.

Achja, wir haben die Grenze zu South Australia überquert und durften die Uhren eine halbe Stunde zurück drehen!

Grampians National Park (20.03.12)

The Grampians
The Grampians

Hier in den Grampians haben wir mal wieder keinen Handyempfang, daher kommt der Blogeintrag auch verspätet. In Halls Gaps leben 280 Menschen. Es gibt einen kleinen Foodstore, eine Tankstelle und Unterkünfte für weitere 6000 Mann, ja sechstausend! Sonst nichts!
Heute waren wir wieder wandern und wir haben es das erste Mal geschafft!! Wir waren auf dem Gipfel, genauer auf dem Pinacle Lookout. Unser Weg führte entlang von Felsen und Schluchten, und war echt richtig cool. Er war zwar nur 4,2 km lang, hatte es aber in sich. Auf den Gipfel hat sich uns ein herrliches Panorama über die Region geboten. Jedes Mal sind wir geflasht von der Natur, und denken es geht nicht schöner. Aber Australien hat zauberhafte und atemberaubende Ecken. Danach ging es wieder zum Carpark und mit dem Auto zum 40 minütig entfernten Mac Kenzie Wasserfall. Aber das war eher ein Abendspaziergang. Wir schlafen heute in einem anderen freien Camp Ground im National Park und haben soeben unsere tolle Solardusche genossen, d.h. Regenwasser in der Sonne erhitzen und ab gehts :) Morgen wollen wir Aboriginal Culture auf den Felsen anschauen,  aber es ist auch mal wieder Regen gemeldet. Mal sehen was draus wird...
Übrigens, diese sch*** Fliegen fliegen in jede Körperöffnung: Nase, Mund, Ohren etc. Und die Mossi-Bites ( Mückenstiche) können wir schon gar nicht mehr zählen!

20. März 2012

Grampians National Park (19.03.12)

Am Strand und im Stadtpark von Warrnambool waren überall "no camping" Schilder. Deswegen haben wir uns Stadtauswärts auf einem Parkplatz gestellt. Heute Morgen wurden wir von Jugendlichen geweckt die sich zum Sport erwärmten. Wir sind immer total neugierig was außerhalb unseres Van's passiert, aber wir stellen uns immer tot, so dass unser Van unbewohnt wirkt. Wir haben ausgeschlafen und sind anschließend zur Autowerkstatt gefahren. Wir hatten nur eine kleine Reparatur- zum Glück. Unser Kühlwasserschlauch hat geleckt und wurde ersetzt. Nach 1,5 Stunden Warten konnten wir endlich starten...

Wir sind heute in den Grampians National Park gefahren, weil so viele ihn uns empfohlen haben. Der liegt ca. 150km nördlich von Warrnambool. Aus der Ferne sehen die Grampians wie ein Zickzackgebirge mitten im nichts aus- gigantisch.
Wir haben uns Bratkartoffeln zum Mittag gemacht (Nudeln können wir bald nicht mehr ersehen), dabei wurden wir von vielen Wespen geärgert und das kochen hat keinen Spass gemacht. Wir stehen wieder auf einen Camp Ground der nichts kostet. Den Abend haben wir mit 2 australischen Rentnerehepaaren verbracht und haben uns über Gott und die Welt unterhalten. Mal sehen wie lange wir hier bleiben. Auf jeden Fall gehen wir morgen wieder wandern, denn hier gibt es wieder viel zu entdecken.

18. März 2012

Warrnambool

Warrnambool Beach
Warrnambool Park
Heute hat sich leider unsere kleine Gruppe aufgelöst. Die Bochumer sind wegen Arbeit zurück nach Melbourne gefahren und die anderen Zwei sind weiter nach Port Campell. Wir hoffen das wir uns wieder sehen, vorgenommen haben wir uns es sehr. Aber hier ist alles so schnelllebig, da kommt vieles anders als man es denkt.
Wir sind heute nur eine kleine Etappe nach Warrnambool gefahren, um einiges zu erledigen (richtig, und das zum Sonntag). Wir haben unsere LPG-Gasflasche befüllen lassen, haben uns einen kleinen Wassertopf gekauft. In dem Alten hat unser Kaffee immer nach Chilli geschmeckt. Und wir haben uns mit Kleinkram eingedeckt, den wir noch im Van brauchten. Zwar haben die Geschäfte hier auch Sonntags auf, aber den Verkäufern kann man auch die Schuhe bei der Arbeitsgeschwindigkeit besohlen. Ich denke wir sind um einiges entspannter und gelassener, wenn wir wieder zurück sind. Alles zu seiner Zeit, eine schöne Einstellung hier.
Danach ging es in den Park, und wir haben wieder Sonne getankt und gechillt. Morgen wollen wir nochmal unseren Van checken lassen, bevor wir weiter ziehen. Daumen drücken ist also angesagt ;)
Die nächste Route steht noch nicht fest, jetzt hängt es von der Arbeit ab. Wir haben uns fürs Fruit Picking gemeldet, da wir die Reisekasse aufbessern möchten.

17. März 2012

Great Ocean Road - 12 Apostels

Wir müssen unseren vorletzten Blogeintrag korrigieren. Den Fisch den Sven gefangen hatte, gab es zum Abendbrot, und year wir haben ihn geteilt. Es war nicht viel -aber köstlich! 

Mittlerweile sind wir zu sechst. Nadine und Sven aus Bochum, Dragan aus Serbien und Mayomi aus Japan. Wir sprechen Englisch und wenn wir nicht weiter kommen, kommen Hände und Füße zum Einsatz. Heute waren wir mal wieder wandern. Wir sind einen Teil des Great Ocean Walks gegangen. Insgesamt ist er 100km lang und führt an der Great Ocean Road entlang, also an der Küste. Wir sind 16km gelaufen. Und es war herrliches Wetter und der Track war wirklich sehr schön. Ganz plötzlich tauchten vor uns die 12 Apostels auf, und sie sind wirklich unglaublich schön. Es sind "zwar" nur Felsen im Wasser, aber so gigantisch, dass wir pausenlos das "Wow" auf den Lippen hatten. 

Die ganze Strecke hat uns ein Hund begleitet, herrenlos und so lieb. Er ist immer mit uns Schritt gelaufen und war unser Guide. So plötzlich wie er da war, war er leider auch wieder weg. Wir nannten ihn Rex. 

Jetzt sitzen wir wieder am Lagerfeuer und lassen den schönen Tag ausklingen.

15. März 2012

Great Ocean Road - Cape Otway - Tag 3

Heute war der große Angeltag, ich habe mich schon sehr gefreut. Wir sind entlang des Lavagesteins weit hinaus ins Meer gelaufen. Nach nur einer Minute hatte Sven Glück, bei ihn hatte einer angebissen. Ich habe zielstrebig meine Rute in die gleiche Richtung ausgeschmissen. Doch das einzigste was ich aus dem Meer geholt habe war Seetank. Ich habe auch mehrere Angelhaken eingebüßt, weil sie sich am Fels verfangen hatten. Aber ich habe gefühlt wie die Fische an meinem Köder geknabbert haben, daran gezogen haben- das war jedoch mein einziger Erfolg. Nach 2 Stunden haben wir aufgehört, weil die Flut wieder kam- es ist immer wieder erstaunlich wie schnell das Wasser wieder kommt und man darf nicht die Zeit verpassen. Am Strand haben wir den Fisch ausgenommen. Nadine und Sven hatten heute zum Mittag Fisch, wir haben aus unseren Eierkuchen Fische geschnitzt und mit etwas Neid gegessen ;)

Wir sind nun noch immer hier und kommen das erste Mal nach fast 2 Monaten etwas zur Ruhe. Wir kommen uns vor wie Robinson Cruiso oder wie bei Lost, allein auf einer Insel - so schön! Aber morgen brechen wir wirklich auf! Müssen wir auch, denn das Trinkwasser neigt sich dem Ende.

14. März 2012

Great Ocean Road - Cape Otway - Tag 2

Uns hat es auf dem freien Campingplatz mitten im Busch so gut gefallen, dass wir einen weiteren Tag hier verbracht haben. Das lag auch daran, dass wir gestern wieder ein Pärchen kennengelernt hatten. Wir hatten den gestrigen Abend mit ihnen zusammen am Lagerfeuer verbracht und uns heute zum Angeln verabredet. Heute haben wir einfach nichts gemacht. Wir sind soweit weg von jeglicher Zivilisation, dass wir die Ruhe und die Natur in vollen Zügen genießen. Katja hat heute den ganzen Tag gelesen und ich habe die Küste inspiziert. Der Strand besteht hier nicht nur aus Sand sondern auch aus Lavagestein. Das Meer hat Rillen hinein gewaschen- es sieht wie Elefantenhaut aus. Am späten Nachmittag ging es dann endlich Angeln. Ein Taucher, der plötzlich vor uns aus dem Wasser kam, hat uns aber gesagt, dass es hier keine Fische gibt. Traurig haben wir nach sehr kurz Zeit aufgegeben. Wir wollen morgen früh unser Glück noch einmal versuchen. Jetzt wird wieder Feuer gemacht,es gib Kartoffeln und Maiskolben direkt aus dem Feuer - mhhh lecker! 

Wir sind nun große Fans von der Solardusche! Sie liegt den ganzen Tag in der Sonne und abends haben wir herrlich warmes Wasser zum Duschen. Sie baumelt zwischen den Ästen in Baum, ... es kann alles so simple sein.

13. März 2012

Great Ocean Road - Cape Otway

Endlich werden wir wieder mit Sonne satt belohnt! Nach den frischen Tagen auf Tassie, sind die 28Grad Balsam für unsere Seele. Heute haben wir die Tour auf der Great Ocean Road begonnen. Die Meinungen von anderen Leute gingen über diese Strasse weit auseinander, deswegen waren wir sehr gespannt, wie sie uns gefallen wird.
Uns hat sie sehr gefallen! Die Strasse führt direkt an der zerklüffteten Küste entlang und die Serpentinen winden sich um den Busch und den Bergen. Mit Musik im Van und Sonnenschein, haben wir die Fahrt bis ans Cape Otway fortgesetzt und haben uns hier mitten im Busch niedergelassen. Hier am Cape sind früher die Schiffe auf Grund gelaufen, da es sehr felsig im Wasser ist, vielleicht finden wir noch einen Schatz - das wäre doch toll!
Morgen setzten wir die Fahrt fort, vorbei an den 12 Apostels, wahrscheinlich die bekanntesten Felsformationen Australiens.
Heute wird unsere Solardusche eingeweiht und Torsten hat die Angel ausgepackt, vielleicht gibt es heute Abend noch Fisch, ausnehmen tu ich ihn auf jeden Fall nicht ;)

12. März 2012

Wir chillen

Reisen kann ganz schön anstrengend sein. Auf Tasmanien sind wir ca. 1000km in einer Woche gefahren. Hier in Australien ist auch kein schnelles Vorankommen. Für 300km benötigt man einen halben Tag. Die Straßen sind eng und kurvenreich und der Highway ist auf 100km/h beschränkt. Wir haben uns noch einmal auf einem Campingplatz in Geelong niedergelassen. Wäsche musste auch ganz dringend gewaschen werden, vor allem die warmen Sachen. Hier scheint wieder Sonne und es ist deutlich wärmer als auf Tassie. Wir haben uns über Jobs im Internet informiert, doch momentan stehen wir noch am Anfang der Suche. Wir rätseln zwischen einer bezahlten Arbeit- aber die kann man in Geelong schlecht für Adelaide finden oder einer unbezahlten Arbeit, dafür gibt es kostenlos eine Unterkunft und Essen! Morgen gehen wir auch noch einmal ins Informationscenter, vll. haben die Kontaktadressen fürs Fruitpicking und Farmstaying. Jetzt gehts noch ein mal in den Pool und dann ist der Tag auch schon vorbei. 

Viele Grüße in die Heimat.

Fotos von KW10 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW10?authkey=Gv1sRgCJermKjR7aDUAg#slideshow/5718793426952522226

11. März 2012

Zurück in Melbourne

.... was für eine Fahrt!! Hoch, runter, rüber und nüber und genau das selbe spielgelte sich in unseren Mägen wieder! Die Kotztüte immer in Griffweite! Mit 55km/h und mit 1000 Autos beladen, flog die Spirit of Tasmania förmlich über die Bass Strait.

Zum Glück hatten wir wieder Jana und David aus Wuppertal dabei, die uns mit Schokokuchen und Hammelfleisch verköstigten und uns wieder, wie bereits auf der Hinfahrt, die Zeit mit herrlichen sinnfreien und sinnvollen Gesprächen vertrieben.

Nun stehen wir mal wieder vor dem Meer und den Van so ausgerichtet, dass wir die Wellen einzeln zählen können, aber von denen hatten wir heute eigentlich bereits genug.

Morgen starten wir die Tour auf der Great Ocean Road, wir sind gespannt und werden berichten.

10. März 2012

Marakoopa Cave und Latrope

Kennt ihr das Gefühl, was einen überkommt, wenn man einen schönen sonnigen Herbsttag erlebt? Man lässt in Gedanken den Sommer Revue passieren und stellt sich innerlich auf Schmuddelwetter ein. Das Gefühl hatten wir heute, nur dass wir dieses Jahr noch keinen Sommer erlebt hatten und wir auch keinen Winter vor uns haben. Zumindest nicht in den nächsten 8 Monaten. Heute ist der erste wirklich schöne Tag auf Tasmanien mit Sonne pur und ohne Wolken am Himmel. Die Temperatur beträgt ca. 21 Grad und man kann in kurzen Sachen herumlaufen. Warum wir das Gefühl hatten, fragt ihr euch? Auf Tasmanien ist gerade Herbst. Die vielen Felder leuchten im hellen Gold und die Heuballen liegen auf den Feldern.
Heute haben wir die Marakoopa Cave's besucht. Eine wunderschöne Höhle mit Stalaktiten, -miten und einem Fluss. Bewohnt wird die Höhle von Glühwürmchen, und die Decke sah aus wie unter einem Sternenhimmel.
Danach ging unsere Reise weiter in den Norden- nach Latrope. Hier sind wir auf einem kostenlosen Campingplatz. Hier sieht es wie in einem Flüchtlingslager aus. Das sind bestimmt alles Leute die morgen früh mit uns aufbrechen und mit der Fähre nach Melbourne zurück fahren. Hoffentlich hat uns die Flut von NSW nicht eingeholt und wir können unsere Tour auf der Great Ocean Road, der angeblich schönsten Strasse der Welt, fortführen.
Wir sagen Good Bye Tasmanien, du hast uns sehr gefallen.


Post und Bibliothek in Latrope

9. März 2012

Achtbeiner erobern Australien - Naturschauspiel

http://www.n24.de/news/newsitem_7736434.html

Leider konnten wir das Naturschauspiel nicht miterleben.

We love Tasmania

Tasmanien liegt ja nun wirklich am Arsch der Welt. Demzufolge ist hier auch das Internet vertreten, also fast gar nicht. Deswegen folgt heute das Tasmania Resümee und wenn wir wieder auf dem Festland sind folgen die Happy Friday Fun Pics (also Montag).

Tasmanien, wie schön. Okay, das Wetter könnte wesentlich besser sein, aber auch schlechter. Für Badenixen ist es hier auch nicht gerade toll, da es, wie bereits erwähnt, sehr sehr kalt im Wasser ist. Die Landschaft ist ein Traum. Dramatisch, wie ich in den letzten Tagen zu pflegen sagte. Es scheint so als ob Van Gogh zu viel Absinth getrunken hätte, um dann die gesamte Farbpalette auf Leinwand zubringen. Die Natur gibt eine wahnsinnige Farbenvielfalt wieder und formt sich von Flachland innerhalb weniger Kilometer zu einem spektakulären Gebirgszug zusammen. Für Wanderer, Naturliebhaber und Motorrad-Fans ist Tasmanien einzigartig und sensationell. Ich weiß nicht, wo auf so wenige Fläche so viel landschaftliche Schönheit noch zu finden ist.

Für Großstädter, die Party und Getummel lieben, ist Tassi nicht zu empfehlen, da hier wirklich gar nichts geht, also wirklich nichts. Die Hauptstadt ist kleiner als Chemnitz, das sagt doch schon alles!

Ich bin verliebt! In Torsten und jetzt auch in Tasmanien.

Love and Peace

8. März 2012

Hobart und Mt. Field National Park

Wir wollten eigentlich einen vollen Tag in Hobart verbringen. Es sind jedoch nur 2 Stunden geworden. Das war exakt die Zeit die wir am Parkautomaten maximal lösen konnten. Wir haben einen Stadtspaziergang entlang des Hafens, des Parlaments und des Stadtzentrums unternommen. Das sollte für einen kurzen Eindruck von Hobart genügen. Die Leute hier sind gegenüber den Sydneysider gemütlich, wohl beleibt und rennen gern vollgekleckert und mit Löchern in den Hosen rum, man könnte denken sie sind jederzeit startklar um in die Natur zu gehen. Hier leben ca. 200.000 Menschen und es ist die südlichste Bundeshauptstadt Australiens. Danach ging es weiter in den Mt. Field National Park, der liegt ca. 80km im NW von Hobart. Im Infocenter haben wir uns wieder mit Wanderkarten eingedeckt. Heute waren wir schon am Russell-Wasserfall, dieser hat 4 Stufen und an den "Big Trees". Die Bäume sind ca. 100m hoch, nur noch eine andere Baumart ist noch größer- die steht jedoch in den USA. Hier im NP gibt es auch Bäume die 2000 Jahre benötigen um 30m hoch zu wachsen. Ganz schön gigantisch! Morgen geht es wieder wandern.
Das Australien teuer ist wussten wir ja schon, aber Tassi ist unverschämt teuer. Hier einige Beispiele zum Schautern: eine Schachtel Zigaretten $20, ein Six-Pack Bier $36, ein Paprika Mix $7 und eine Waschmaschine für 30 Minuten mit kalten Wasser $4. Wir würden dann gern eine Spendenkonto für uns einrichten ;) Please Donate

7. März 2012

Port Arthur

Langsam sind wir von unserem Reiseführer enttäuscht. Alles wird als super toll und einzigartig beschrieben- nur um festzustellen, dass alles ganz anders ist. Wir sind nach Port Arthur gefahren, um etwas über die Geschichte Tasmaniens zu erfahren. Im Reiseführer stand, dass in der Stadt imponierende alte Gebäude und Ruinen stehen und Port Arthur eine Sträflingsanstalt war. Ein Teil davon wird als historisches Stadtzentrum beschrieben und der andere Teil als Besucherstätte gegen Eintritt. Das jedoch in Port Arthur nur 300 Leute in Holzhütten wohnen und alles Historische nur gegen Gebühr ist, nicht! Eintritt waren $36 pro Person, dazu konnte man noch individuelle "Specials" für weitere $20 buchen. Voller Enttäuschung sind wir wieder gegangen. Im Infocenter haben Broschüren mitgenommen und haben uns darin belesen. Naja, dafür hüpfen wieder Wallabies und komische andere Tiere,wo wir noch nicht wissen welche das sind, auf dem Campingplatz um uns herum. Auf der Fahrt hier her, haben wir wenigstens tolle Steilklippen und eine zerklüfftete Küste gesehen, unser Hightlight des Tages. Morgen gehts nach Hobart, wir hoffen das es dort schöner ist, vielleicht gibt es da was historisches zu entdecken, da Hobart die erste Sträflingskolonie auf Tasmanien war.

Bilder vom National Park

Gestern hatten wir keinen Handyempfang, deswegen kommt unser Blogeintrag erst heute.

Freycinet National Park - Tag 2

Das Wandern ist des Müllers Lust, und unsere inzwischen auch. Nachdem wir uns Zeit mit dem Aufstehen gelassen haben und frisch gestärkt waren, ging es zum Besucherparkplatz des National Parks. Auf dem Parkplatz hüpften Wallabies herum, die waren so zam, dass man sie streicheln konnte, so süss! Katja wollte es am liebsten behalten, aber gänge es nach ihr, hätten wir jetzt schon ein Känguru, einen Koala, einen Wombat und einen Zwergpinguin. Nach der Streichelstunde  haben wir unsere Wandertour begonnen. Wir wollten ursprünglich auf den Mount Amos. Er war mit 1,5km und 3 Stunden sowie Schwierigkeitsstufe "difficult" beschrieben. Doch auch diesen Berg haben wir nicht bestiegen. Nach ca. 500m häuften sich die Hinweisschilder, dass es sehr glatt bei Nässe sei (und es war natürlich nass, was sonst). Als der Pfad in Stein überging und ein Vorkommen nur auf allen Vieren möglich war, drehten wir um. Wir haben uns eine andere Route herausgesucht, die wir aber beim Umkehrpunkt verlängerten und einen nächsten Track anhingen. Über Stock und Stein, von einem Strand zum Anderen, über Dünen, durch Wälder und über Felsen sind wir gelaufen, und ja Tasmanien lohnt sich auf jeden Fall,wenn es nur nicht so verdammt weit weg wäre! Somit waren wir heute 5 Stunden auf den Beinen und wir sind 13 km gewandert. Unsere Beine fühlen sich jetzt auch ziemlich wie Gummi an.
Wir haben unsere Reise weiter in Richtung Hobart fortgestezt, stehen aber auf halber Strecke an einem kostenlosen Campingplatz mit Plumbsklo am Meer. Unser Auto ist so ausgerichtet, dass wir im liegen die Wellen beobachten können. Hören tun wir sie auch so, da ein heftiger Wellengang ist. Das Wasser hier ist übrigens eisigkalt, und ohne Neoprenanzug ist baden unmöglich, oder man ist einer von den ganz Harten!

5. März 2012

Freycinet National Park

Tasmanien besteht aus ca. 75% aus National Parks. Diese Kosten immer ordentlich Eintritt. Dafür kann man dann entweder sehr günstig campen oder sogar kostenlos. Nach dem wir gestern die Fähre verlassen haben, sind wir noch ein Stückchen ins Landesinnere gefahren und haben mit gefühlten 100 Wallabies wild gecampt. Hier sieht es wie in Europa aus. Kühe auf den Feldern, bunte Mischwälder und wir haben das erste mal Nadelbäume in OZ gesehen. Vor 200 Jahren wurde hier alles abgeholzt um Landwirtschaft zubetreiben. Daher sieht das Landesinnere very british aus.

Auf dem Weg in den Freycinet National Park haben wir die wahnsinnig tolle Landschaft von Tassi schon erlebt. Leuchtende goldene Felder mit Krüppelbäumen und dahinter die dunklen Gebirgszüge, davor noch ein River der sich durchschlängelt.
Morgen werden wir uns den Nationalpark hier genauer unter die Lupe nehmen, vielleicht erreichen wir dieses Mal den Gipfel??!

Katja ist heute das erste Mal gefahren, unsere neue Formel 1 Weltmeisterin, auch Sie hat wie ich beim ersten Mal alle Schlaglöcher mitgenommen :)

4. März 2012

Tasmanien

Wir haben lange überlegt ob und wie wir nach Tasmanien kommen. Billig war keine von beiden Optionen die wir hatten: Flug+Hostel+Tagestouren oder mit dem Camper auf der Fähre. Wir haben uns für die Fähre entschieden, so können wir uns wenigsten auf der Insel frei bewegen. Knapp $600 kostet uns die Fähre (hin- und zurück).
Halb 6 sind wir heute aufgestanden und das nach einer kurzen Nacht, da wir mit den Beiden von gestern doch noch mit Wein und Bier im Camp-Kitchen versackt sind. Natürlich hat es geregnet, und die Tropfen die auf unseren Camperdach fallen, klingen wie ein Maschinengewehr.
Das Einchecken auf die Fähre hat bestimmt 1,5 Stunden gedauert. Jedes Auto wurde nach Obst, Gemüse, Fleisch und Pflanzen untersucht. Das darf man nach Tasmanien nicht einführen.  Wir sorgten kurzzeitig für Panik und Aufregung und machten alle Angestellten nervös, weil wir kein Boardingticket hatten, sondern nur die ausgedruckten Unterlagen vom Reisebüro. Rechts ranfahren, Ausweis mitnehmen, aussteigen und mitkommen hiess es. Als wir aussteigen wollten, vielen die Unterlagen auf den Boden und die Boardingtickets lagen da. Wir und mittlerweile 3 Angestellte lachten, freuden sich und waren froh und wir konnten die große Rambe zur Fähre passieren. Um 9:30Uhr ging es dann endlich los und unsere Fahrt dauerte lange,unwohlfühlende, wellenstarke 9 Stunden.

3. März 2012

Regen, Regen und nochmal Regen in Melbourne

Melbourne ist die regenreichste Stadt Australiens. Das bekommen wir heute wieder zu spüren. Selbst die Australier sagen, dass es übermäßig regnet. In den Nachrichten kam die Meldung, dass 75% von New South Wales unter Wasser steht. Cooma, wo wir waren, hätte es besonders schwer getroffen. Die Bilder in den Nachrichten waren verheerend!! Zum Glück haben wir Cooma schon passiert.
Bis vorhin hätten wir nicht gedacht, dass wir den Campingplatz verlassen. Wir sind mit einen deutschen Paar ins Reden gekommen und die wollten zum Fussball. Jetzt sitzen wir mit denen im Stadion. Fussball ist hier nicht so populär wir in Deutschland. Das Stadion ist so gross wie in Leipzig und es sitzen nur gefühlte 1000 Mann hier. In 30 Minuten ist Anstoß und hier gibt es kein BIER, vll gehen deswegen Australier nicht zum Fussball ;)
Mal sehen was der Abend mit denen noch so bringt :)
Ach, es spielen: Melbourne Victory - Newcastel Jets; ein Erstligaspiel.

2. März 2012

Fotos von KW09 sind online

Unsere Happy Friday Fun Pics of OZ sind online. Heut ist euer letzter Arbeitstag- kommt mit uns ein wenig ins Träumen!

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW09?authkey=Gv1sRgCMqViba___zveg#slideshow/5715136898110665730

1. März 2012

Melbourne

Jetzt sind wir schon knapp 1 Monat in Australien und unser toller Van hat jetzt 2000km mehr auf dem Buckel. Unser Navi hat uns heute wärend der Rush-Hour einmal quer durch Melbourne geschickt. Das hat ganz schön unsere  Nerven strapaziert. Hier machen wir nun drei Tage Rast.
Wenn Australier Melbourne aussprechen verschlucken sie gleich mehrere Konsonanten. Das klingt dann wie: MLBN. Anfangs haben wir gerätselt was die meinen...

Melbourne hat wieder faszinierende Hochhäuser. Es ist nicht ganz so sauber wie in Sydney und hier herrscht mehr Multi-Kulti, so wie in Berlin. Alles ist bunt und viel Kunst prägt das Straßenbild.

Wir sitzen gerade beim Chinesen und warten auf unser Essen. Vorhin haben wir in den Nachrichten gesehen, dass es in Victoria Überschwemmungen gibt. Aber das ist "noch" nicht bei uns. Die Überschwemmungen wundern uns nicht mehr, denn der Boden scheint überhaupt nichts aufzusaugen. Wenn man auf eine Wiese tritt, hat man das Gefühl auf einen nassen Schwamm zu treten... Wir sind gespannt, ob und wann unsere Tour wegen einer closed Street unterbrochen wird.

Morgen erkundigen wir uns wegen einer Fähre nach Tasmanien, oder wir fliegen - mal sehen wonach uns ist. Haben wir schon eigentlich schon erwähnt, dass wir völlig ohne Zeitgefühl  leben?!

Witz des Tages : Wer lief uns heute in Melbourne über den Weg? Jawohl, die  foto- verbots- ignorierende Ordensschwester!!!!

29. Februar 2012

Phillip Island - Pinguin-Parade

Wir waren eben auf der Pinguin-Parade und hatten das Wärmste an, was wir mit haben. Trotzdem war es kalt. Der Wind hat uns ins Gesicht gepeitscht. Wir saßen auf einer Tribüne direkt am Strand.

Hier auf Phillip Island lebt die kleinste Pinguinrasse der Welt- mit ca. 30cm Größe.  Jeden Abend kommen sie in Gruppen aus dem Wasser und suchen ihre Nester und ihren Partner. Dabei kreischen sie und wedeln wild mit ihren kleinen Flügeln, springen über Wurzeln, fallen hin und stehen wieder auf und rennen los wie in der Formel 1. Pinguine sind echt so niedlich wie in Kinderfilmen. Leider war fotografieren verboten. Wir haben uns an das Verbot gehalten, und wisst ihr wer nicht? Eine Ordensschwester zückte unter ihrer Kutte die Cam hervor und knippste, wahrscheinlich im Auftrag Gottes - Amen.




28. Februar 2012

Wilson Promontory National Park - Tag 2

Letzte Nacht waren es leider zu viele Regentropfen um sie zu zählen. Ein Gewitter hat sich ordentlich über uns entladen. Der Wilson Promontory National Park ist mit Abstand der schönste National Park den wir bis jetzt gesehen haben. Wir sind eben von unserer 5 stündigen Wandertour zurück.
Man kann die Artenvielfalt kaum beschreiben. Auf dem ca. 10km Marsch waren wir in einer Sumpflandschaft, einem Eukalyptusbaumwald, einer Steppen- und Graslandschaft, auf einem Berg und in einer Waldregion die abgebrannt war. Wahnsinn, wie sich der Wald nach einem Brand wieder regeneriert. Im Eukalyptuswald hat es wie in der Kräuterdampfsauna in Eibenstock gerochen (behauptet Katja).

Mal sehen ob wir heute Abend Wombats sehen, die sollen nämlich abends über den Campingplatz laufen. Die Tiere hier fazinieren uns hier sowieso. Vögel in allmöglichen Farben und mit den sonderbarsten Lauten, sind so friedlich das sie beim Frühstück auf unsere Stühle fliegen. Ein Vogel klingt wie ein Affe und die Krähen schreien wie Babys und klingen verdammt wehleidig. Die Vögel die wir zu Hause in Käfigen halten, fliegen hier frei herum und das ist so schön anzusehen! Es gibt Ameisen, die geschlagene 2cm groß sind und heute haben wir die erste Schlange gesehen, aber sie war nur geschätzte 20cm und ziemlich dünn, trotzdem Grund genug für uns erschrocken zur Seite zu springen.

Jetzt lesen wir erstmal eine Runde, wir haben gestern von einem schweizer Paar 2 Bücher bekommen.

27. Februar 2012

Wilson Promontory National Park

Letzte Nacht waren gefühlte 30 Grad und eine Luftfeuchte von 100% im Camper. Trotz geöffneten Fenster wurde es nicht kühler. Geschlafen haben wir deswegen schlecht. Wir haben unser Lager gegen 8 Uhr verlassen. Sonst starten wir immer gegen 10. Es ging weiter Richtung Süden. Auf halber Strecke haben wir Halt gemacht, sind auf unsere Matratzen geklettert und haben für 2 Stündchen geschlafen. Danach ging es weiter im Regen, der bis jetzt anhält. Der Wetterbericht verspricht auch keine Besserung.

Im National Park angekommen, haben wir Mittag gekocht, seit dem Lümmeln wir im Camper ab.

Wir reisen momentan ziemlich allein. Wir hatten uns vorgestellt, schneller Anschluss zu Anderen zu finden. Das liegt jedoch daran, dass das Land riesen gross ist. Die Leute die verschiedensten Interessen haben.
Die einen reisen von Süden nach Norden, wir schon mal nicht. Die anderen surfen, wir wollen viel vom Land sehen. Und die fleißigen arbeiten, das wollen wir vielleicht ab Adelaide tun ;) und auf den Campingplätzen sind vorwiegend australische Rentner die mit ihren übergroßen Wohnmobilen das Land bereisen.

Das solls für heute an Informationen gewesen sein. Wir zählen jetzt die Regentropfen die auf unser Dach fallen :( Und morgen wird wieder gewandert (auch bei Regen).

Danke an Elisabeth M. für den Tipp, die ersten Eindrücke sind traumhaft. Morgen gibt es auch wieder ein Bild im Blog.

http://en.m.wikipedia.org/wiki/Wilsons_Promontory_National_Park

26. Februar 2012

Paynesville - Raymond Island

Es gibt sie doch- wildlebende Koalas. Wir sind mit der Fähre nach Raymonds Island gefahren, eine Insel die nur 50m vom Festland entfernt ist. Die Menschen haben hier kein Auto vor der Tür stehen, sondern ein Boot. Bis wir den ersten Koala entdeckt hatten, verging etwas Zeit. Dann haben wir sie in den Astgabelungen entdeckt. Katja möchte gern ein Koala sein, 19 Std. schlafen und 5 Std. essen - sagt sie....

25. Februar 2012

Lakes Entrance

Nach dem uns vorgestern die Touristeninformation mit Infos über die Region überversorgt hat, sind wir heute weiter in Richtung Süden gefahren. Es war unsere größte Tagesetappe mit 250km, und das bei einer Hitze (35 Grad) dass das Kühlwasser vom Auto quasi kochte. Heizung an ist doch immer wieder eine gute Lösung, jetzt freuen wir uns umso mehr aufs Outback. Unterwegs haben wir wieder an den wunderschönen Stränden Australiens halt gemacht. Vor dem Meer ist wie eine Art Seensystem. Erst kommt das Meer, dann die Düne, danach erstreckt sich ein Fluss der nur bei Flut in das Meer mündet. Fotos habe ich leider keine mit dem Handy gemacht, somit müsst ihr bis Freitag warten.

Neben uns auf dem Zeltplatz steht ein altes Ehepaar. Ein Gespräch entwickelt sich immer schnell und die erste Frage ist die nach unserer Herkunft. Nach dem ich dem Opi gesagt hatte, dass Chemnitz im Osten von Deutschland liegt, hat er gelacht und meinte das wir jetzt "frei" sind. Australier wissen doch einiges über die Deutsche Geschichte. Mal sehen ob wir heute Abend noch zu einem Plausch rüber gehen, doch jetzt gehts erstmal ins Dorfzentrum.

23. Februar 2012

Eden

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Außer das wir wieder an die Küste gefahren sind. In den Bergen war es doch recht kühl. Dafür werden wir hier mit Sonne pur und 28 Grad belohnt. Wir liegen mal wieder nur am Pool, um etwas zu unternehmen ist es noch zu warm. Heute Abend geht es ins Centre.

Fakten, Fakten, Fakten:
- Türen werden in die andere Richtung ab/aufgeschlossen. Mich wundert es, dass der Wasserhahn die Drehrichtung beibehalten hat. Jedes mal schließen wir instinktiv in die falsche Richtung
- Hey, how are you - klingt wie ein Wort
- jeder 2. Australier erkrankt an Hautkrebs
- Homoehen sind nicht anerkannt
- jedes Handy ist ein iPhone
- der Durchschnittsaustralier arbeitet 41 Std. in der Woche und erhält $1145, das Renteneintrittsalter ist 60 Jahre
- die Miete für die Wohnung wird wöchentlich bezahlt

22. Februar 2012

National Park Kosciuszko

Wie man das ausspricht weiss ich nicht, aber ich weiss das Cooma nicht viel mit den Snowy Mounains zu tun hat. Obwohl hier an jeden Straßenrand Werbung für Wintersport gemacht wird. Berge sind hier auch keine... Okay - Cooma ist das Tor zu den Snowy Mountains, so wird es im Reiseführer beschrieben.

Wir haben an der Rezeption von unserem Campingplatz nachgefragt, wo die Berge sind und wo man wandern kann. Man sagte uns, dass sei 90km entfernt. Als ich ihr sagte, dass es aber weit sei, antwortete sie nur mit einem Lächeln „für Australier ist das gar nichts". Wenn Schnee liegt ist auf dem Campingplatz Hochsaison- für mich unvorstellbar, da fahr ich lieber nach Österreich :-)

Wir haben uns auf den Weg in den Nationalpark Kosciuszko gemacht. Hier ist auch Australiens höchster Berg mit über 2200m. Den Gipfel wollten wir besteigen, aber ein Gewitter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir waren fast auf dem Gipfel!!! Naja egal, in Schottland haben wir den Gipfel auch nicht erreicht. Das Wetter war angenehm mit wolkigen 22°C. Nach 5 Stunden Wandern und Hunger im Bauch sind wir zum Campingplatz zurück gefahren.

Es gab gerade Abendbrot. Reis mit gebratenen Frankfurtern und süßsaurer Soße, dazu Tomatensalat. Ja das ist eine komische Komposition aber Campen lässt solche Kreationen zu! Katja wäscht gerade auf und meint ich soll noch schreiben, dass sie beim Wandern nicht wusste wo sie zu erst schauen sollte. Auf den Boden nach Schlangen oder nach Spinnen, die sich von Bäumen hängen lassen. Sie war fast nur damit beschäftigt nach oben und unten zu schauen. Es gab von beiden nichts, dafür viele Salamander und Fliegen.

21. Februar 2012

Space Centre und Snowy Mountains

Canberra liegt mitten im Nirgendwo, es ist zu vergleichen wie Las Vegas in Nevada. Heute haben wir Canberra verlassen und haben die City zur Rush-Hour durchquert. Australier scheinen Autofahren zu lieben. Das Benzin ist verglichen zu den Lebensmitteln sehr billig- 1.22€. E10 hat auch Einzug in Australien gehalten, nur ist hier das Benzin mit 91 Oktan mit Bioethanol versetzt.

Unser erster Stopp war das „Canberra Space Center". Das liegt ca. 40km im SW von Canberra. Hier befindet sich ein 73m großes Radioteleskop. Der Eintritt war frei und wir haben viele Informationen über Mondlandungen und andere NASA-Missionen erhalten. Aktuell kommuniziert das Space Center noch mit den Sonden Voyager 1 & 2, Galileo und verschiedenen Marssonden.

Danach ging es zurück auf den Highway. Unterwegs haben wir in einem Dorf getankt. Die Tankstelle muss geschätzte 100 Jahre alt sein, und alle sah so aus wie früher. Jetzt sind wir in den Snowy Mountains, nur liegt hier zum Sommer kein Schnee. Letzte Nacht soll es hier wie aus Eimern geschüttet haben und der Campingplatz steht unter Wasser. Wir sitzen grad im Camper, es geht auf den Abend zu, wenn es weiter regnet gehen wir heute Abend ins City-Centre von Cooma und trinken uns das Wetter schön :)

Morgen ist wandern angesagt.

20. Februar 2012

Canberra - Tag 2

Canberra ist wirklich keine sehenswerte Stadt. Wir sind wieder viel gelaufen und gesehen haben wir wenig. Ich habe noch nie in einer Weltstadt so wenig Bilder geschossen wie hier.
Besucht haben wir das Alte und Neue Parliament House und das War Memorial Museum.
Das Parlament ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kostet keinen Eintritt. Getagt wurde heute nicht, danach ging es ins City-Center zum Mittag und anschließend ins Kriegsmuseum. Das war echt beeindruckend und vor allem bewegend. Hier wurde die Rolle Australiens in den letzten beiden Weltkriegen aufgezeigt.

Jetzt sitzen wir wieder im City-Center, ich schreibe Blog mit dem Handy und Katja surft bei FB, neben uns eine Tüte Gummibären von Aldi. Das Wulff abgetreten ist, haben wir auch mitbekommen. Es ist abends 17:30 und die Geschäfte schließen - das ist Canberra eine komische Weltstadt ;)

19. Februar 2012

Canberra

Heute sind wir in Canberra angekommen. Von Durras nach Canberra mussten wir wieder viele Berge überwinden. Unser Motor hat ganz schön gekämpft. Er hat nur 75PS und die Steigungen waren enorm. Somit waren wieder ein Verkehrshindernis auf den Straßen... 

Die Australier reden alle schlecht über ihre Hauptstadt, auch die Backpacker mit denen wir gesprochen haben- sagen alle, dass Canberra nicht schön sei. Canberra ist eine Planstadt. Sie wurde geschaffen, sie ist nicht historisch gewachsen.

Alle Straßen verlaufen symmetrisch und spiegeln sich wieder. Wir waren heute im City-Center. Gesehen haben wir noch nicht viel. Auf jeden Fall ist hier Sonntagabend genauso viel los wie in Chemnitz oder Zwickau- NICHTS!!!. Obwohl die Stadt auf dem Reißbrett entstanden ist, müsste man denken, dass alles schön aussieht. Irgendwie fehlen die beeindruckenden Bauten. Aber wir wollen noch nicht alles schlecht reden. Morgen beginnen wir mit Sightseeing. 

PS: Wir haben 27 Grad und Sonne pur, wie ist es bei euch?

18. Februar 2012

Durras

Heute sind wir im wunderschönen Durras gelandet. Es ist ein Dorf mit geschätzten 150 Einwohnern. Dieses Dorf hat eine kleine Steilküste und links und rechts erstreckt sich der Strand.

Bei unseren abendlichen Spaziergang sind wir auf unser erstes wildes  Känguru gestoßen. Zuerst dachte ich es ist eine Statue, aber beim genaueren hinschauen war es ein Lebendes und es war auch nicht eins, es war eine ganze Familie. Die Kängurus scheinen zam zu sein, ich habe mich bis auf 5m herangetraut um Fotos zu schießen. Katja sagt, sie sehen aus wie eine Mischung aus Osterhasen und Rehen. Wir sitzen gerade im Auto und ich schreibe den Eintrag, da hoppelt wieder eins vorbei...

Morgen gehts nach Canberra - The Capital City!

Fotos von KW07 sind online

https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW07?authuser=0&authkey=Gv1sRgCMuD6dqwnarMfA&feat=directlink#slideshow/5710300887836593394

so, jetzt sollte der Link funktionieren!

17. Februar 2012

Polizei

Wir wurden heute von der Polizei angehalten! Wir waren nicht zu schnell, sondern zu langsam unterwegs. Der Polizist fragte ob bei uns alles okay sei bzw. warum wir so langsam unterwegs sind. Ich erklärte ihm das ich ein vorsichtiger Fahrer sei, das Auto zu wenig PS hat und das ich mich noch an den Linksverkehr gewöhnen muss. Er fragte noch woher wir kommen. Als er Deutschland hörte lachte er kurz und meinte das die Deutschen doch gerne rasen. Er hat uns eine gute Weiterfahrt gewünscht und wir sollen doch die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhalten.

Bilder von dieser Woche gibt es morgen, hier ist das mobile Internet zu langsam...

16. Februar 2012

Sternenhimmel

Australien steht wörtlich gesehen auf dem Kopf. Das haben wir letzten Nacht am Sternenhimmel gesehen. Ich dachte immer auf der Südhalbkugel gibt es einen anderen Nachthimmel, dass ist aber nur die halbe Wahrheit. Sternbilder die sich in Äquatornähe befinden, können auf beiden Halbkugeln beobachtet werden. Somit konnten wir den Orion sehen, dieser steht hier nur auf dem Kopf. Auch die Sonne, die steht zu Mittag nicht im Süden, sondern im Norden.

Heute waren wir im Minnamura Regenwald. Nach der Erkundung hatte ich 14 Mückenstiche um meine Kniescheibe, jeder Stich so gross wie ein 2ct Stück. Und vom Jucken fang ich jetzt nicht an zu erzählen...

Das Australier gerne grillen, hatten wir ja schon einmal geschrieben. Heute haben wir das selber an diesen BBQ-Plates ausprobiert. Die Plates stehen hier überall und werden sogar von den Parkrangern gereinigt.

Wir haben uns wieder ein ruhiges Plätzchen zum Übernachten am Meer gesucht- hier in Shoalhaven Heads...

15. Februar 2012

Lake Illwara und Kiama

Australier haben einen ganz schönen Splin was den Valentinstag angeht, überall ist geschmückt und die Leute sind wirklich voll in Love! Wer sich jetzt fragt, ob ich etwas von Torsten bekommen, nein.
Aber da ich hier auch die Finanzverhalterin bin, hat er auch gar keine Chance etwas Kleines zu besorgen :)
Den Tag haben wir mal wieder Behördengängen zu gebracht. Der Green Slip, eine Art Personenschadensversicherung musste erneuert werden. Dafür brauchten wir aber den Pink Slip, eine Art TÜV um dann letzten Endes die Rego,die hiesige Straßensteuer o.ä. zu bekommen! Ja alles für das liebe Auto. Aber wir haben es geschafft, sind glücklich und nun können wir problemlos überall hinfahren. Wir mussten es hier in New South Wales alles noch erledigen, da es von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich ist. Daher ist es auch wichtig, dass wir das Auto auch wieder in NSW verkaufen.
Danach haben wir uns ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen am Lake Illwara gesucht. Ich kam mir vor wie in Schottland :) Ein Loch und dahinter die Berge – traumhaft.
Torsten entwickelt sich zum Laber-Freak. Sogar die Kinder am Bootssteg beim Fischen werden zu gelabert :) Aber sein Englisch hat sich in den 2 Wochen bereits enorm verbessert.
Wenn wir in Deutschland anfangen mit sprechen, wissen alle gleich das wir aus Sachsen sind. Fangen wir hier in Australien an mit sprechen, dann sagen gleich alle, „oh, you're german!?!" Wir hätten a very hard accent... jaja der Akzent lässt uns in keiner Sprache in Ruhe :)
Da wir die letzte Nacht wild gecampt haben, dachte ich heute morgen, oh oh jetzt gibt's Ärger als ich sah das eine Frau bei Torsten am Camper stand und wild gestikulierte. Aber nein, wow -  sie lud uns zum Frühstück auf ihre Veranda ein.
Dieses Angebot schlugen wir nicht aus und sahsen kurz danach bei ihr und aßen. Die Gastfreundschaft hier ist enorm und alle so lovely!
Die nächsten Stunden haben wir mit Sandra (53 und Pflegemutter) sehr gelacht und uns über das Deutsch-Australische Fernsehprogramm amüsiert!
Anschließend fuhren wir weiter nach Kiama wo wir uns einen Campingplatz suchten.
Den haben wir heute auch nicht verlassen, da der Pool und die heutige Sonne uns zu gut gefielen. Kiama schauen wir uns dann morgen in Ruhe an (wir haben ja Zeit).

PS: Für Fehler und Schrift haftet der Stift, nein die Tastatur.
    Von etwaigen Rechtschreibfehlern, Grammatikfehlern etc. bitten wir zu  
    entschuldigen. 

14. Februar 2012

Happy Valentine

Eine rote Rose kostet $15!!! Incredible

13. Februar 2012

Back to the Eastcoast

In den Blue Mountains ist es ganz schön kalt. Das haben wir die Nacht zu spüren bekommen. Trotz dicken Pullover, langer Hose und Kuscheldecke haben wir gefroren. Nach dem Frühstück sind wir wieder an die Ostküste gefahren.  Die Stadt in der wir gelandet sind, heißt Wollongong. Sie ist in etwa so groß wie Chemnitz.  
Hier haben wir als erstes ein Autozentrum angefahren. Der Zufall wollte es, dass es eins von Mitsubishi war. Wir haben uns informiert was der Starter für unseren Camper kosten wird. Uns kamen die Mitarbeiter sehr unfreundlich vor, deswegen sind wir auch gegangen. Nur 100m weiter kam eine freie Werkstatt. Der Mechaniker repariert jedoch nur mechanische Komponenten am Auto. Und hat uns eine Nummer und die Adresse von seinem Kumpel gegeben. Wir haben die Daten fix bei Google-Maps auf dem Handy eingegeben und hingefahren.   
Die Werkstatt konnte uns weiterhelfen. Jetzt steht unser Auto dort und wir haben uns ein Hostel gesucht. Wir lassen gleich den TÜV verlängern und das Auto durchchecken. Vom Fahrverhalten und meiner Einschätzung dürfte nichts weiter sein.   
Bei uns hat es sich eingeregnet. Wir wollten eigentlich noch einmal in das City-Centre... Das erkunden wir nun mit Regenjacke und Regenschirm. 

12. Februar 2012

Kängurufleisch

Heute haben wir Känguru zum Abendbrot gegessen. Kängurufleisch gibt es hier Im Supermarkt wie bei uns Pute oder Schwein. Es ist dunkelrot und ähnelt dem Wild. Leider war es mariniert, somit haben wir den Eigengeschmack nicht herausschmecken können. Auf jeden Fall war es etwas zäh!!!

11. Februar 2012

Blue Mountains

Heute haben wir endlich Sydney verlassen. Wir wollten einfach nur aus der Großstadt raus. Das Hostelleben hat uns etwas angenervt- aber ich glaub das lag daran, weil wir im Hinterkopf unserem Camper hatten. Außerdem wollten wir endlich die Natur erleben- das was Australien ausmacht.
Ich habe mir für mein Handy eine Navigationslizenz für Australien gekauft. Ich glaub ohne hätten wir nie aus der Großstadt gefunden. Die funktionierte auch ganz gut. Unser Weg führte direkt nach Katoomba- eine Kleinstadt in den Blue Mountains wo wir direkt einen ALDI angefahren haben- Ja ALDI gibt's auch in Australien!

Jetzt stehen wir auf einem Campingplatz, hier werden wir auch die nächsten Tage bleiben. Jetzt ist es bei uns 21 Uhr, wir werden wohl bald schlafen gehen...

Wer sich noch etwas belesen will:
http://de.wikipedia.org/wiki/Katoomba

10. Februar 2012

8. Februar 2012

Sydney-Resümee

Sydney ist die Finanzmetropole in Australien. Die Skyline ist geschmückt mit der Werbung großer Banken. ING, Allianz und die Deutsche Bank sind vertreten. Überhaupt halten deutsche Produkte großen Einzug. Es werden sehr viele deutsche Autos gefahren.

Sydney ist eine sehr saubere Stadt. Die Rasenkanten sind akkurat geschnitten. Es liegt kein Dreck auf der Straße. Obwohl die vielen Menschen einen Hund haben, liegt nirgends Kot herum.

Überhaupt sind die Menschen extrem schick, schlank und  hübsch. Sydneysiders, so werden die Einwohner Sydneys genannt, sind sportfanatisch. Sie nutzen jede Gelegenheit um zu joggen. Wir fühlen uns nahezu belästigt zwischen den vielen Joggern, und bekommen ein ganz schlechtes Gewissen. Gerade in der Mittagspause ist die Stadt voll mit Joggern, und wir müssen zur Seite springen um nicht überrannt zu werden. Die Einwohner sind auch sehr freundlich, sobald man mit dem Stadtplan in der Hand kurz Pause macht, wird man gefragt ob man uns helfen kann.

Der krasse Gegenpart zum schönen schillernden Sydney, was so perfekt scheint, sind die Obdachlosen, die auf Bänken vor den Banken schlafen, gleich 30 Personen zusammen auf dem Fußboden vor der Kirche liegen...

Die Spinnen, ein Ekelthema für sich: Man muss darauf achten, das man in kein Netz läuft, wenn man unter Bäumen durch geht. Die Biester sind ja auch gleich man Handteller groß. Die giftigste Spinne weltweit, die Sydney - Trichternetzspinne lebt in Syndey, wie der Name schon sagt, so eine haben wir zum Glück nicht gesehen, Toi Toi Toi das es so bleibt.

Spider

6. Februar 2012

Autokauf

Ich lieg schon seit 4 Uhr wach im Bett. Jetzt ist es kurz nach 6. Jetlag lässt grüßen! Ich bin jetzt aufgestanden und schreibe ein wenig Blog.

Leider haben wir von Sydney noch nicht so viele Eindrücke sammeln können. Wir haben noch damit zu tun uns zu organisieren. Vorgestern haben wir uns das Auto angeschaut und gestern gekauft. Wir hatten uns in Deutschland 10 Autos aus einem Forum herausgeschrieben. 3 davon kamen für uns in die engere Auswahl. Das Auto was wir angeschaut hatten, hatte uns von der Beschreibung am Besten gefallen.

Es ist ein 20 Jahre alter Mitsubishi Transporter. Mit integrierten Bett und Campingzubehör. Hat 75 PS, Die Farbe ist weiß, hat Automatikgetriebe und Klima. Jetzt werden viele denken „20 Jahre" aber von deutschen Standards kann man sich in Australien verabschieden. Dafür kam er 3.500€. Und ist optisch im guten Zustand. Nur den Starter müssen wir in den nächsten Wochen ersetzen. Und was noch so kommt, werden wir sehen...

Für die Ummeldung haben wir vom Verkäufer Hilfe erhalten. Ich glaube das wäre sonst im Desaster geendet weil wir gar nicht gewusst hätten, welche Formulare auszufüllen sind, aber im Enddefekt war es kein großer Aufwand. Dazu kam noch 89$ Ummeldegebühr.

Im Anschluss haben wir in der Bank ein kostenloses Girokonto eröffnet. Die wollten uns gleich noch ein Sparkonto andrehen mit der Bemerkung „so viel Zinsen gibt es in Deutschland nicht". Ja da haben Sie recht, denn es waren genau 5,5% auf eine SPARKONTO!!!

In der Bank haben wir noch eine Haftpflicht für das Auto abgeschlossen, die kam noch einmal 180$ für das halbe Jahr. Haftpflicht ist in Australien keine Pflicht. Uns ist es aber zu heiß ohne Versicherung durch halb Australien zu fahren.

Heute müssen wir unser Hostel verlassen und ziehen um in ein Anderes. Im neuen Hostel wohnen wir in einem 4-Mann-Schlafsaal. Wir sind schon gespannt auf welche Leute wir da treffen. Danach gehts mit dem Auto in die Blue Mountains :-)

Australisches Geld

5. Februar 2012

Autobesichtigung und andere Gedanken

Gestern haben wir unser erstes Auto besichtigt. Wir wollen uns einen Camper kaufen um in Australien mobil zu sein. Grosse Distanzen kann man zwar bequem mit Zug oder Bus zuruecklegen aber in die entlegensten Ecken kommt man eben nur mit dem Auto.

Die Welt ist ein Dorf! Unser erstes Auto dass wir besichtigt haben ist von zwei Dresdner. Einer von beiden hat seine Ausbildung bei unserer Hausverwaltung in Chemnitz gemacht. Selbst das Haus kannte er, sehr witzig.

Man fuehlt sich hier wie auf Mallorca- nur Deutsche. Schrecklich! Da reist man 20.000 km um die Welt und man hoert nur deutsch. Aber ich hoffe das legt sich, wenn wir Sydney verlassen. Ausserdem fuehle ich mich hier im Hostel wie der Hostel-Papa. Ich muss mit Abstand der Aelteste hier sein.

Bilder des Tages



Sydney Oper




Botanischer Garten




Circular Quay

4. Februar 2012

Unsere Anreise

Unsere Anreise hat genau zwei Tage gedauert. Wir sind 10 Uhr vormittags in Chemnitz gestartet und waren genau zwei Tage später 10 Uhr in Sydney.
Der Flug von Frankfurt nach Abu Dhabi war sehr anstrengend. Es war sehr eng, und das bei Torstens Beinlänge ein Kraus. Und auch die Passagiere waren generell sehr unruhig, sodass wir kaum ein Auge zu machten.
In Abu Dhabi hatten wir 3 Stunden Wartezeit. Dort sahsen wir unter Vermumten, schon ein komisches Gefühl. Und angestarrt haben sie uns auch. Fehlendes Kopftuch? Keine Ahnung...

Von Abu Dhabi ging es dann in einem 13 Stunden Flug weiter nach Sydney. Der Flug war viel angenehmer. Wir konnten viel herumlaufen, coole Filme und Serien schauen und eine Spielkonsole war auch noch an jedem Platz. Somit waren wir die ganze Zeit beschäftigt.
Aber trotzallem extremst anstrengend, und wir sind uns einig ohne Stop Over würden wir es nicht noch mal machen.

Bei 10 Stunden Zeitverschiebung,  lässt der Jetlag grüßen. Den Anreisetag haben wir ziemlich gerädert verbracht. Wir wollten uns zwingen wach zu bleiben, aber es hat nicht wirklich funktioniert. Gegen 16 Uhr hat uns die Müdigkeit gepackt und wir schliefen ein. Bis genau 23:30Uhr! Ja und dann? Waren wir wieder munter.... und jetzt sind wir wieder müde (8 Uhr)  :)

Achja, das Frühstück hier im Hostel, wenn man es so nennen kann fiel recht spärlich aus. Und ohne mitgebrachtes Besteck und Geschirr hat man ein ziemliches Problem, so auch wir! Zum Glück standen noch 2 Schalen und 2 Löffel da, die wir uns schnappten, somit konnten wir wenigstens eine Schüssel Cornflakes essen. Und Torsten ist der Meinung das die Eier hier anders schmecken, woran das wohl liegen mag? Wir werden es noch herausfinden!

13. Januar 2012

Wechselkurs Euro - Australischer Doller

Und wir können nur hoffen, dass sich der schwache Euro wieder erholt.
Bekanntlich folgt nach jedem Tief ein Hoch :) Australien ist teuer
genug.

31. Dezember 2011

Der letzte Tag im Jahr 2011

Es sind nur noch 33 Tage bis wir Deutschland verlassen. Langsam kommt
ein komisches Gefühl in uns auf. Es ist keine Angst- eher ein
kribbeln!
Momentan lesen wir alles über Australien was es zu lesen gibt.
Reiseführer, WHV-Tipps, Reisebineforum und ganz Google... Und doch
stellen wir uns die Frage ob wir etwas vergessen haben. Wir werden
sehen ;)

29. Oktober 2011

Noch 95 Tage

1. Oktober 2011

Flugtickets sind da...

... und dass schon seit einer Woche. Und wie unkompliziert ein Flug zu
buchen geht, zeigt uns das Internet. Ein Click und man fliegt mal
schnell ans andere Ende der Welt!