Rocky ist Australiens Hauptstadt der Rinderzucht, und sie lieben das Vieh wirklich sehr. Heute waren wir allein unter Cowboys und 1000ten Rindern - beim Australian Beef Festival!
Wir wissen nun über alles Bescheid, von der Besamung bis zu den Sex Toys der lieben Tieres. Ja und Rassen gibt es auch unzählige, sogar das Deutsche Gelbvieh. Wir haben schon für Verwunderung gesorgt, das wir das Gelbvieh nicht kannten. Natürlich haben wir auch einen leckeren Beefburger gegessen, bei den Bewertungen des schönsten Tieres zu gesehen und beobachtet wie die Tiere frisiert worden. Natürlich waren auch die Anti-Beef-Gegner da, und verteilten ihre Zettel vorm Eingang. Abgehalten hat es uns nicht, im Gegenteil es war ein herrlicher Tag im Sinne des Rindviehs!
9. Mai 2012
Beef Festival / Rockhampton
8. Mai 2012
Rockhampton
Heute haben wir wieder viel Zeit mit Fahren verbracht, gegen 9 Uhr sind wir gestartet. Auf dem Weg nach Rockhampton waren wir noch einkaufen und als wir auf dem Campingplatz eingecheckt haben, war es auch schon wieder fast dunkel. Es hört sich an als wären wir durch halb Europa gereist, aber es war wieder nur ein Bruchstück auf Australiens Highway A1, der einmal um den ganzen Kontinent geht. Auf allen Highways wird man binnen weniger Kilometer gewarnt, dass Sekundenschlaf tödlich ist. Deswegen gibt es viele Restareas und heute wurden wir mit Knobelfragen über Queensland auf der langen Fahrt beschäftigt. Ja, es stehen tatsächlich große Schilder am Straßenrand, wo drauf steht: was ist der höchste Berg in Queensland? Nach einem weiteren Kilometer kam die Auflösung...
Morgen gehen wir hier zum Beef-Festival, was aller 3 Jahre stattfindet. Year Fleisch! :) Mal sehen was uns erwartet.
Eungella National Park (07.05.2012)
Heute Morgen haben wir mit viel Wehmut Airlie Beach und somit den schönen Norden Australiens verlassen. Es ging weitere 160km in den Süden. Nach über 2 Stunden Autofahrt sind wir im Pioneer Valley angekommen. Es ging vorbei an satten grünen Zuckerrohrplantagen und es ähnelt der Eifel.
Jeder von euch kennt doch das Dschungelcamp? Da sind wir heute gelandet, nur dass es hier Buschcamp heißt. Wir campen mitten im Regenwald, umgeben von Palmen,einem Fluss der vor unserem Van rauscht und einer riesen Spinne. Katja hat sie aus 5m Entfernung entdeckt, denn sie misst 15cm im Durchmesser!!! Katjas absoluter Alptraum! Ein Aussie hat uns erzählt, dass, Achtung jetzt wirds ekelig, wenn die Spinne uns beisst, die Haut um der Wunde herum abstirbt und darin die Babyspinnen wachsen. Katja kann heute Nacht bestimmt nicht schlafen und ihr krabbelts überall!
Und hier gibt es 2 aufgepeppelte Kakadus, die mal von einem Auto angefahren wurden. Katja hat gefragt, ob man sie streicheln kann, nach der Antwort "sometimes" haben wir es dann doch lieber sein lassen.
Im Dschungelcamp gibt es Dschungelprüfungen und unser heutiger Wanderweg hat uns auf die Probe gestellt. Wir mussten durch umgestürzte Bäume kriechen und einen Fluss überqueren. Die Schwierigkeit war, die Schuhe trocken zu behalten. Aber die Prüfung haben wir beide nicht bestanden- patsch und wir standen mitten im Wasser. Weiter ging es wendeltreppenartig bergauf. Es war alles total zugewachsen und Lianen hingen von den Bäumen. Danach war es nur noch ein kurzer Weg bis zum Wasserfall und einem Wasserloch. Aber das Wasser war viel zu kalt zum Baden.
6. Mai 2012
Conway National Park
Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass wir im Paradies sind? Zum krönenden Abschluss sind wir heute im Conway Nationalpark mit Jo und Johanna auf den Berg gekrackselt, ja wir sind zu richtigen Gipfelstürmern geworden. Es war aufgrund der Hitze ziemlich anstrengend, aber wow der Ausblick von da oben war einzigartig traumhaft! Es sah wirklich aus wie auf Postkarten. Wir hatten einen Überblick über die Whitsunday Inseln und das türkisschimmernde Meer! Fotos folgen :)
Achja, und Schlangen waren da auch! Eine große schwarze, bestimmt 1,50m lange Schlange, hat buchstäbliche die Beine in die Hand genommen als Torsten an ihr vorbei lief. Sie hat sich bestimmt eben so sehr vor ihm erschrocken, wie umgekehrt. Wisst ihr wie verdammt schnell Schlangen sein können? Unglaublich! Eine weitere aber kleinere folgte dann auf unmittelbare Strecke und dann raschelte es nur noch überall!
Den Rest des Tages haben wir an der Lagune verbracht, und uns gesonnt. Es war ein schöner Abschluss hier im Paradies Airlie Beach!!
Wir haben eben von 2 Erfurtern erfahren, dass es in Brisbane kalt ist. Was machen wir nur? Hier bleiben wäre die bessere Option, aber wir müssen nach Süden.
5. Mai 2012
Whitsunday Island - Segeltörn
Whitsunday heißt zu deutsch Pfingstsonntag. Am einem Pfingstsonntag würde die Region und die Inseln entdeckt, Australier sind ganz schöne Einfallspinzel :) Eigentlich hätten die Inseln auch Whitesunday heißen können, denn weiß war der Sand umgebenen von türkisfarbenen Wasser wie in der Rafaelowerbung.
Wir wurden 7 Uhr von unserem Campingplatz abgeholt und nachdem wir alle mit dem Bus eingelesen hatten, ging es zum Hafen. Wir und weitere 30 Leute haben den Segeltörn gebucht und um 8 stachen wir schon in See. Obwohl die See ruhig war, wurden wir auf dem Katamaran hin und her geschaukelt. Tabletten gegen die "Kotzerei" hatten wir wieder im Gepäck und die waren auch von Nöten. Die Wellen machten uns pitschenass, während wir im großen Netz vorn chillten und die Sonne genossen. An der Whitsunday Insel am Whithaven Beach hatten wir eine Stunde Zeit, um uns zu vergnügen. Spazieren, Fussball, Schwimmen oder Frisbee konnten wir spielen. Und dort war es paradiesisch schön!!! Danach gab es Mittag und wir wurden reichhaltig versorgt, zu Torstens großer Freude gabs richtig viel Fleisch. Wein und Bier, alles war All Inclusive und wir nutzen es aus!. Es ging weiter zum nächsten Halt. Wir bekamen Taucherbrille und Flossen, aber leider war das Riff echt total enttäuschend. Es sah wie abgestorben aus. Das Wasser war trüb und das Riff total braun. Obwohl die Crew meinte, wir müssen weiter rechts schwimmen, gab es echt nichts sehenswertes zu sehen. Danach ging es wieder Richtung Hafen und wir haben den Sonnenuntergang auf dem Meer genossen. Es war ein richtig schöner Tag und er wird auch schön enden, denn die Briten, Jo and Johanna (sehr witzig) haben eben bei uns auf dem Campingplatz eingecheckt.
4. Mai 2012
Unsere Fotos von KW18 sind online
viel Spaß und ein schönes WE wünschen wir euch!
Airlie Beach - Tag 3+4
In Australien kann man echt noch einmal 18 sein. So viele Leute wie man hier trifft, erinnert mich stark an manche Klassenfahrten oder Sommerurlaube mit Freunden zurück. Man versteht sich blind und hat Spass.
Gestern haben wir nichts nennenswertes gemacht- einen Haushaltstag hatten wir. Waschen, einkaufen, putzen usw...
Abends sind wir wieder mit unseren Bayern und 2 Mädels los gezogen. Wir haben es 5m weit in die nächste Bar geschafft. Obwohl das Lokal genügend freie Plätze hatte, saßen wir mit einem pensionierten Rugbyspieler am Tisch. Er war 52, seine Schulter waren doppelt so breit, kam aus Neuseeland und war pigmentgesegnet.
Er war diesen Abend unser Gesprächspartner und weil wir uns alle so gut verstanden, hat er eine Runde nach der anderen geschmissen. Seine Augen waren wie von Teddybären und sein Auftreten total sympathisch. Unsere Leute sind einer nach dem anderen gegangen, weil alle so betrunken waren. Nur Katja und ich hielten tapfer durch und saßen mit Eduard bis halb 1 in der Bar.
Bei uns ist gerade Mittag. Wir werden gleich an die Lagune baden gehen. Die Briten von Rolingstone haben sich auch per SMS gemeldet und kommen vll auf unseren Campingplatz. Somit ist unser heutiger Abend auch wieder verplant. Wie ihr seht, langweilig wird uns nie.
Fotos laden wir heute Abend hoch und morgen starten wir unseren Segeltörn um die Whitsunday Inseln!
2. Mai 2012
Airlie Beach
Türkisfarbenes Wasser, grüne Hügel und weiße Strände, dass ist Airlie Beach und die Region von Whitsunday. Wir haben unsere neue Wohnung gefunden. Direkt mit Meerblick und ankernden Segelschiffen -traumhaft. In dieser kleinen Stadt kann man alt werden. Direkt im Zentrum ist ein riesengroßer Pool und ist für alle kostenlos. Stellt euch das mal in Chemnitz vor!
Heute früh haben wir mit Waranen gefrühstückt und sie sind uns fast über die Füße gelaufen, weil wir es nicht gemerkt haben. Alle Tiere in Australien sind sehr zutraulich, aber angreifen sollte man sie doch lieber nicht.
Auf dem Weg zum Campingplatz sind wir wieder auf unsere 2 Bayern gestoßen, Australien ist wirklich ein Dorf! Die Freude war groß und morgen wird es befeiert.
1. Mai 2012
Airlie Beach
Nachdem wir gestern mit 2 witzigen Briten und einem Frosch im Klo an einem Roadhouse genächtigt hatten, haben wir heute einen ungeplanten Roadtrip entlang des Bruce Highways gemacht. Es ging von Townsville nach Bowen, einem hübschen kleinen Städtchen direkt an der Küste mit wunderschönen Stränden. Bowen ist relativ breitgezogen, logisch alle 10.000 Einwohner wollen ein eigenes Haus mit Vorgarten.Trotzdem versprüht es unglaublich viel Charme.
Australien hat keine richtige Esskultur, sie haben leider das traurige Erbe des britischen Essens aber durch den ganzen Einwanderer-Multikulti aus aller Welt gibt es einfach alles. Angeblich soll der/die/das "Pie" doch ein typisches australisches Gericht sein. Heute haben wir es endlich probiert. Torsten fand es okay, aber wie immer hat das Fleisch gefehlt und ich fande es ziemliches lecker, auch wenn es sehr schwer im Magen liegt und an die Kalorien mag ich gar nicht ersj denken!
Australier bauen gerne sinnlose bzw komische Dinge überdimentional groß, so sind wir heute an einer riesigen Melone und an einer riesigen Mango (ca. 5m) vorbei gekommen.
Angekommen sind wir in Airlie Beach, hier wollen wir ein paar Tage verbringen.
30. April 2012
Townsville
Heute haben wir Townsville erreicht, hier wären wir herausgekommen, wenn wir den Flinders Highway vom Outback zur Ostküste genommen hätten und nicht über Normanton und dem Savanah Way gefahren wären. Townsville ist wie Cairns eine schöne Küstenstadt mit einem traumhaften Strand mit Palmen, Promenade und hübschen Hafen. In Australien werden Promenaden richtig gut ausgebaut und aller 100 Meter kann man Sit ups, Climbzüge und Stretchübungen machen - das schlechte Gewissen plagt uns also täglich. In der Mittagssonne, also der größten Hitze sind wir auf den Stadtberg geklettert- dem Castle Hill. Wir dachten schon, dass wir verrückt sind aber uns kamen mehrere Jogger entgegen. Crazy! Im Reiseführer stand zudem auch "kleiner Trampelpfad", das es aber 1315 Stufen waren, hat uns keiner verraten. Aber der Ausblick aufs Reef war traumhaft schön. Nun stehen wir an einem Roadhouse und ein Truckerfahrer hat uns ein Gespräch ans Knie genagelt. Er war kaum zu verstehen und Katja hat gleich die Flucht ergriffen. Aber so ist es mit den Aussies, entweder versteht man sie oder nicht.
Zum Abendbrot haben wir richtig groß gekocht, es gab Roster mit Kartoffeln und Mischgemüse- für uns war es wie ein Weihnachtsessen, seitdem wir uns hauptsächlich von Nudeln und Reis ernähren.
Ein was stört uns an Australien, es wird verdammt zeitig dunkel und dann kommen die Mossies!
29. April 2012
Nothing...
Damit die Kette der News nicht unterbrochen wird, hier die kurze Info das wir heute so gar nichts gemacht haben. Doch 1,5h Stunden mit Caro telefoniert und Torsten hat geschlagenen 100 Seiten im Buch gelesen. Im Buschklo gibts Monsterkröten von 25cm und nackische Geckis.
28. April 2012
Jourama Falls und Paluma Dam
Heute waren wir wieder wandern- wir waren an einem riesigen Wasserfall und an einem Wasserloch.
Eigentlich wollten wir etwas lesen, aber als ich Fische gesehen habe, ging der Instinkt mit mir durch. MANN + FISCH = FANGEN! Wir hatten zwar keine Angel mehr aber gespulte Angelleine. Daran etwas Blei und einen Haken und los ging der Spass. Der Haken wurde mit Weissbrot bespickt. Leider haben sich nur die kleinen Fische interessiert. Die Großen sind vorbeigeschwommen. Katja hat Schildkröten im Wasser fotografiert. Auf dem Weg zum Highway sind wir an einem Obststand mit Selbstkasse vorbei gefahren. Wir haben erntefrische Bananen, Kokosnüsse und Passionsfrüchte mitgenommen.
Die Kokosnuss haben wir eben geknackt. Es war ganz schön harte Arbeit. Zu erst musste eine 3cm dicke fasrige Schale entfernt werden, bevor wir die eigentliche Nuss in den Händen hielten. Aber die Mühe hat sich gelohnt, sie war köstlich.
27. April 2012
Regen, Regen, Regen...
Warum heißt der Regenwald Regenwald? Richtig, weil es regnet! Und weil wir die letzten Tage nur Sonnenschein hatten, gab es heute Regen wie aus Eimern. Die Wolken hingen in den Bergen und um uns war es grau. Wir waren sogar kurzzeitig gezwungen anzuhalten, weil es zu heftig war.
In Australien haben wir McDonald's lieben gelernt. Nein, nicht wegen dem Essen, sondern es ist immer angenehm kühl, es gibt kostenlos Internet und natürlich ein Klo. Und diesen Service bietet McDonald's wirklich in jedem kleinen Dorf. Heute saßen wir bestimmt 2,5 Std. herum, haben Fotos sortiert und einen Kaffee getrunken, weil es draußen zu sehr geregnet hat.
In Queensland gibt es überall Zuckerrohrfelder, so wie es in Deutschland der Raps ist, ist es hier der Zuckerrohr. Vereinzelt haben wir auch Bananenplantagen gesehen. Ich hatte immer gedacht, dass die Bäume größer sind. Dabei hängen die Stauden auch nur in 1,5m Höhe.
26. April 2012
Daintree National Park
Gestern war der ANZAC Day, ein Nationalfeiertag der gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg bzw. allen Kriegen. In Canberra war sogar eine große Militärparade, aber wir haben nicht viel davon mit bekommen, wie denn auch, wir lagen ja wieder am Pool. Es gibt nicht viele Tage im Jahr, wo die Geschäfte geschlossen sind. Ein Ladenschließungsgesetz oder das die Kirche sich einmischt, gibt es hier nicht.
Nachdem wir von so vielen Leuten gehört haben, dass wir noch in den Norden fahren sollen, haben wir es heute doch noch kurz in Angriff genommen. Jawohl, wir sind endlich von Cairns aufgebrochen! Wir waren in einem Teil des Daintree Nationalparks. Er gehört zum Unesco Weltkulturerbe und ist der älteste Regenwald der Welt, und wirklich toll. Aber irgendwie ist hier immer alles toll! Nur leider haben wir keine Schlangen und Riesenspinnen gesehen, wir waren ganz traurig. Nur geschwitzt, bei gefühlter 100%iger Luftfeuchte, haben wir. Nun haben wir die Fährte Richtung Süden wieder aufgenommen. Wir sind gespannt auf die Eastcoast und befinden uns indirekt schon auf der Heimreise.
25. April 2012
Cairns
Ja wir sind immer noch in Cairns, aber morgen heißt es dann doch Abschied nehmen. Heute lagen wir wieder nur am Pool und haben uns im Reiseführer belesen.
Falls ihr Australien auf eine ironische Art und Weise kennenlernen wollt, können wir euch ein Buch empfehlen: "Frühstück mit Kängurus" von Bill Bryson. Katja hat heute mit lesen begonnen und lacht laut, weil wir vieles so erlebt haben wie es beschrieben ist.
Heute Abend gehen wir mit einem Schweizer Pärchen in die City. Wir hatten sie im Wilsons Promontory National Park kennengelernt. Sie sind gen Norden und wir in Richtung Süden weiter gefahren. Sie haben hier in Cairns unser Auto auf dem Campingplatz wieder erkannt und haben uns einen Zettel hinterlassen. Australien ist also auch ein Dorf :)
Ich glaube sogar es war der Blogeintrag in dem wir geschrieben hatten, dass wir alleine reisen und viele Backpacker die verschiedensten Interessen haben. Aber seitdem wir auf Nadine und Sven gestoßen sind bzw. wir an der Ostküste sind, waren wir fast keinen Tag mehr allein.
Katja trägt unsere Route auf einer Landkarte ein. Die schwarze Linie sind wir bereits abgefahren. Da bekommt man eine gutes Gefühl wie groß Australien wirklich ist.
24. April 2012
Ein weiterer Tag in Cairns
Wir haben hier in Cairns das erste Mal das Gefühl nach der langen Reise angekommen zu sein und so leben und genießen wir es hier. Zwar hatten wir heute noch einmal einen kurzen Versuch gestartet Arbeit zu finden, aber die Hitze und unsere mangelnde Motivation taten das Übrige. Also lagen wir wieder am Pool. Was soll man auch bei tropischen 37Grad anderes machen?
Cairns ist eine typische Urlaubshochburg mit allem was das Herz begehrt, vorallem guten Essen! Wir haben lecker beim Asiaten geschlemmt und danach haben wir uns 40 Minuten von einem Koreaner und einem Thailänder massieren lassen. Ehm, ja.... Uns gefällt es hier wirklich sehr!
23. April 2012
Tauchen und Schnorcheln am Great Barrier Reef / Cairns
https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW16Schnorcheln?authkey=Gv1sRgCIramamn-OvZyAE#slideshow/5734501210184797874
22. April 2012
Botanischer Garten / Cairns
Pubtour die Zweite war ein größerer Erfolg. Wir sind mit 2 Bayern losgezogen, die noch 2 weitere aus Bayern kannten. Somit waren wir 2 Sachsen unter bayrischer Führung. Auch wenn der Altersdurchschnitt jung war (18,20,20,27) hat unsere Gruppe gepasst. Am Anfang hat zwar einer den Osten belächelt, aber es war ihm schon beim Sagen peinlich. Später sind wir auf die Problematik Dialekt eingegangen und er meinte, dass die Münchner ein großes Problem haben, da ihre Mundart ausstirbt. Alle reden nur türkisch oder hochdeutsch. Er selber fühlt sich als Fremder in seiner eigenen Stadt- was den Dialekt betrifft.
Was ist der Vorteil, wenn man mit Jüngeren ausgeht? Man wird selber jünger geschätzt. Und mein Alter war geschätzte 26. Man kommt im Leben an einem Punkt, wo es einem schmeichelt jünger geschätzt zu werden. Und in weißer Voraussicht klopf ich mir jetzt schon auf die Schultern, wenn ich mit 50 wie 35 aussehe. Aber das waren jetzt nur Gedanken- nicht ernst nehmen.
Heute waren wir im botanischen Garten von Cairns- Regenwaldfeeling pur. Blumen, die bei uns im Topf stehen sind hier ganze Sträucher und die Blätter sind 3x so groß. Die Blüten haben stechende Farben, sind kunterbunt, geschlungen und andere eckig. Es gab Bananenbäume, Kokosnüsse und vieles mehr. Die Tierwelt war ebenso bunt; Riesenschmetterlinge, sonnende Krebse und Libellen.
Morgen ist schnorchel und tauchen im Reef angesagt und wir haben uns eine Unterwassercamara ausgeliehen, ihr dürft euch freuen...
21. April 2012
Pubtour / Cairns
Heute sind wir etwas schwer in die Gänge gekommen. Haben viel relaxt,waren im Pool und im ShoppingCenter.
Hier auf dem Campingplatz sind nur Backpacker wie wir, nicht so jung wie im Hostel. Was uns jedoch aufgefallen ist, wenn sich Backpacker im Outback treffen grüßen sie sich. Hier geht der Kopf nach unten und man will nicht gesehen werden. Wir sind frohen Mutes und Grüßen fleißig weiter. So sind wir heute mit Holländern und 2 Bayern ins Gespräch gekommen. Mit denen wollen wir heute Abend noch einmal um die Häuser ziehen und somit kann Katja ihren neuen Fummel ausführen. Das Shoppen fehlt ihr sehr!!
20. April 2012
Cairns
Heute morgen haben wir Palm Cove verlassen und sind nach Cairns gefahren. Auf dem Weg sind wir zu einer Art Carglas-Werkstatt gefahren. Der Preis war 350$, ganz schön happig. Der Verwalter vom Campingplatz war so nett und hat mir die Gelben Seiten gegeben, wir haben noch 3 andere Werkstätte angerufen und haben beim billigsten zugeschlagen. Der beste Preis der Stadt waren 200$ und der Wechsel hat keine 10 Minuten gedauert. Very quickly! Wir konnten sogar gleich weiter, weil nichts geklebt wurde. Danach ging es in die Touriinfo, und haben uns über ev. Jobs und Schnorcheltouren im Reef informiert, letzteres klang viel versprechender ;) Danach ging es endlich auf einen Campingplatz in Cairns, wo wir wieder auf Sven und Nadine gestoßen sind. Heute Abend machen wir eine Pubtour, dass erste mal in Australien - endlich laute Musik und viele Menschen um uns.
Fotos von KW16 sind online
https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW16?authkey=Gv1sRgCKXfjfTi5p-QZg#slideshow/5733241715681326754
19. April 2012
Palm Cove / Cairns
Wir sind jetzt schon den dritten Tag auf einem traumhaften Zeltplatz. Er liegt direkt am Meer, die Wassertemperatur beträgt 27 Grad aber schwimmen ist nur in einem abgegrenzten Bereich erlaubt. Nach den Hinweisschildern soll es Giftquallen und Salzwasserkrokodile geben, ein komisches Gefühl. Unser Auto steht direkt unter Palmen und der Strand ist nur 50m entfernt. Urlaubsfeeling pur. Wir haben die letzten Tage nicht viel gemacht gemacht. Waren angeln und haben Krabben aus dem Meer geholt. Sie waren klein aber köstlich!
Eine kleine Aufregung gab es heute morgen, wir wurden diese Nacht auf dem Campingplatz bestohlen. Die Ironie ist, es waren nur Deutsche. Einem anderen Paar der Bikini und die Badehose, Sven und Nadine der Eski mit 20 Dosen Bier und bei uns ein Benzinkanister voll mit Wasser und die Angel - für uns der größte Verlust. Idioten gibt es eben Überall. Hoffentlich wird deren Auto nun mit Wasser getankt.
18. April 2012
Fotos von KW15 sind online
https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW15?authkey=Gv1sRgCJTGif_NnaeVcQ#slideshow/5732492751299575746
die Nächsten kommen wieder pünktlich.
17. April 2012
Cairns here we are
Die lange Reise hat ein Ende. Heute Mittag haben wir Cairns, die Ostküste erreicht und wir sind wieder in der Zivilisation gelandet. Hier gibt es Autos anstelle Fliegen, Menschen anstelle Steppe.
Das Landschaftsbild hat sich wieder total verändert. Nicht mehr rot sondern sattes grün. Auf dem Weg nach Cairns sind wir schon durch einen Regenwald gefahren und wir haben die verrücktesten Tierlaute gehört. Heute Abend wollen wir groß Grillen, unseren Abschied von Sven und Nadine feiern. Sie wollen noch ein Stück in den Norden. Wir fahren wieder in den Süden. Die letzte Etappe unserer Australienrundreise hat begonnen, noch knapp 3 Monate und 2500km trennen uns von unserer Rückreise. Wenn man zurück blickt nur noch ein Katzensprung auf den wir uns total viel Zeit lassen können.
Vom Pech verfolgt (16.04.2012)
... und wieder haben wir den Tag nur mit Fahren verbracht, und Spaß macht es nun wirklich nicht mehr.
Und zu allem Überfluss hatten wir heute einen Steinschlag: Herzlichen Glückwunsch, unsere Scheibe ist hinüber. Torstens Haare wollten wir heute auch mit der Haarschneidemaschine stutzen, der Akku hat den Geist aufgegeben und nun sieht er noch wilder aus. Achja und weil wir solche Glückspilze sind, ist unser Bett im Van auch kaputt gegangen.
Ist heute Freitag der 13. oder warum haben wir solch ein Pech?
180 Puls (15.04.2012)
Die Fahrt nach Cairns ging wieder früh weiter, und sie war ätzend und lang. Es scheint hier einfach kein Ende zunehmen, willkommen in der australischen Weite!
Wir möchten euch nun sagen, dass wir wohl auf sind und es uns gut geht. Liebe Eltern, liebe Leser, keine Panik!
Torsten: schau dir mal die komische Wolke an!
Katja: das ist keine Wolke, das ist Rauch!
Und dann kam das Feuer! Flammen und eine Rauchwand taten sich vor uns auf, uns rutsche das Herz in die Hose. Nadine und Sven hielten mutig drauf zu und ließen sich von den Flammen links nicht entmutigen. Wir drehten um, uns war es im wahrsten Sinne zu heiß.
Wir rasteten in einer Bucht, und wussten nicht weiter, kehrt machen und einen Umweg von 300km in Kauf nehmen oder warten. Wir entschieden uns fürs Warten. Ein Auto kam aus Richtung Feuer und wir fragten, ob die Straße okay sei, ja ihr könnt fahren, es sei ein kontrollierter Brand, lautete die Antwort.
... wir fuhren durch, und waren froh als wir Nadine und Sven hinter dem Feuer wieder trafen.
Übrigens haben wir gestern unsere 10.000 km Marke geknackt, und das innerhalb 74 Tage.
Die Tagestemperatur beträgt 42 Grad, nachts sind es stolze 29 Grad und es ist eine gefühlte Luftfeuchte von 100%.
Und noch ein paar Zahlen: mein Hintern hat 43 Mosquitostiche, mein Rücken 20, meine Füße 15 und mein Gesicht 3 - in nur einer Nacht!
Torsten hat: EINEN EINZIGEN!!!!
Die Tropen begrüßen uns mit ihrer tollen Breitseite.
14. April 2012
Die Fahrt nach Cairns (14.02.2012)
Fahren, fahren, fahren.... Wir haben heute nichts weiter gemacht außer gefahren. Der Highway geht wirklich nur gerade aus. Keine Kurve, nur kleine Hügel geht es hoch und runter. Wir haben heute Mt. Isa passiert, eine Stadt mit 22.000 Einwohnern mitten im Nichts und die Grenze zu Queensland. Mal sehen ob wir wieder unsere Uhren umstellen müssen :)
Mit den Bildern müsst ihr noch ein wenig warten bis wir an der Ostküste sind.
Die Fahrt nach Cairns (13.04.2012)
Die ersten 500km sind geschafft. Juhu! Wenn man sich eine lange Strecke in Teilstrecken einteilt und jeden Tag ein Ziel vor Augen hat, dann kommt einen das auch nicht ganz so unerträglich lang vor durchs Nichts zu fahren. Wieder geht es nur gerade aus und rechts und links nur Steppe.
Ein kleines Highlight hatten wir heute Vormittag, da haben wir einen Stop bei den Devils Marbles gemacht, ein wackelig aussehender Haufen riesiger Felskugeln. Die Aborigines verbinden damit viele Geschichten und Mythen. Von weiten betrachtet sehen sie wie riesen Eier aus. Und ein Dingo lag in der Sonne und interessierte sich für uns überhaupt nicht. Katja möchte nun auch noch einen Dingo haben...
13. April 2012
Aufbruch nach Cairns (12.04.2012)
Es kam alles anders als geplant. Eigentlich wollten wir noch einen Tag in der MacDonnell Range bleiben, aber in unserem Reiseführer stand wieder nur Mist drin. Wir wollten auf einen Zeltplatz direkt an einer Schlucht übernachten, die wir besuchen wollten, die Schlucht war da nur der Campingplatz nicht. Wir haben nicht lange überlegt und sind direkt weiter nach Alice gefahren, dort haben wir wieder getankt und dann ging es los. 100km von 2500km haben wir hinter uns. Wir haben den Tropengürtel überquert - und die Tropen begrüßten uns mit satten Regen!
12. April 2012
MacDonnell Range (11.04.2012) - Tag 2
Ihr werdet es nicht glauben, aber unsere Decken sind letzte Nacht zum Einsatz gekommen. Es war doch keine Fehlinvestition. Es waren bestimmt nur 10 Grad diese Nacht. Wir haben sogar Glühwein gestern getrunken um wohl gewärmt den Abend zu überstehen.
Wir sind nun heute an der Ormiston Gorge, einer riesigen Schlucht mitten im ziegelroten Gebirgszug der MacDonnell Range.
Eigentlich wollten wir heute wieder wandern, aber der Wanderweg war geflutet und klettern wollten die Mädels nicht. Es wäre Abenteuer pur gewesen. Aber wir wollen auch nichts riskieren. Dafür ging es bergauf zu einem Lookout und wir haben den Ausblick in das Tal genossen.
Uns fehlt momentan der Elan für grosse Erkundungstouren und wir wollen uns hier in der schönen Natur der Range ausruhen, bevor wir die 2500km an die Ostküste in Angriff nehmen. Auf der Strecke wird es nichts zu erkunden geben und uns graut es schon vor der langen und öden Fahrt.
Heute stehen wir wieder auf einer Restarea auf einem Berg. Wir können in das ganze Tal schauen. Ich mach noch schnell bei Sonnenuntergang ein Foto für euch :)
MacDonnell Range (10.04.2012)
Man soll sich zwischendurch eine Erholung gönnen. Deswegen sind wir nicht weit gefahren. Durch Alice Springs mussten wir einmal quer durch um Essensvorräte, Wasser und Benzin zu tanken. Wir wollten uns eigentlich etwas umschauen aber wir waren froh, dass wir die Stadt schnell hinter uns gelassen haben.
Hier in Allice wohnen hauptsächlich Aborigines. Die sehen hier total heruntergekommen aus; verwahrlost, stinkend und kriminell! Also völlig das Gegenteil von Cooper Pedy bzw. Port Augusta. Sie hausen in Gruppen vor Supermärkten und anderen öffentlichen Plätzen. Ich möchte nicht abschreckend oder diskriminierend schreiben aber wir waren echt froh, dass wir aus der Stadt heraus waren. Weiter ging es mit dem Auto Richtung Westen, der Macdonnell Range. Hier stehen wir seit dem Nachmittag in einer Schlucht und lassen die Seele baumeln und morgen geht es wieder wandern.
Übrigens war es letzte Nacht kalt! Ich habe das Gefühl, dass wir diese Nacht unsere warme Decke brauchen :)
10. April 2012
Auf dem Weg nach Alice Spings (09.04.2012) - Outback Tag 8
Heute haben wir wieder Kilometer geschruppt und haben unsere Route gen Norden aufgenommen. Auf dem Weg nach Alice Spings sind wir an Meteoreinschlägen vorbei gefahren. Aber irgendwie haben wir uns mehr darunter erhofft. Aber die Fahrt dorthin auf der Schotterpiste hat Spaß gemacht, wir wurden in unseren Van ordentlich durchgeshaket und er war vom Sandstaub rot eingepudert.
Wir sind 60km vor Alice Spings auf einem Rastplatz angekommen. Katja fühlt sich heute nicht gut und hat ab 16Uhr im Van geschlafen. Ansonsten gibts nix besonderes zu berichten.
Kings Canjon (08.04.2012) - Outback Tag 7
Heute war wieder wandern im National Park angesagt. Unsere Etappe waren 7km in 4 Stunden bei 36 Grad und keiner Wolke am Himmel. Der Schwierigkeitsgrad war "moderat" obwohl es streckenweise eher difficult war. Zu Beginn mussten wir 200 Höhenmeter hinauf, der Anstieg war steil aber der Ausblick hat sich dafür gelohnt! Wir waren direkt auf dem Gebirgszug. Es ging entlang an steilen Klippen. Man mag es nicht glauben in der Hitze und auf den Gestein sind Palmen und andere Pflanzen gewachsen. Nach 3km ging es wieder bergab zu einer Oase "Garden of Eden". Hier war es total grün und in der Schlucht war ein kleiner See zum baden. Das haben wir natürlich ausgenutzt. Es war eine wunderbare Erfrischung. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, dort oben herum zukrackseln. Und der Track war einfach fantastisch!
Nun geht es weiter Richtung Alice Springs. Wir sind also nun in der Mitte des Outbacks angekommen.
The Olgas und Weiterfahrt nach Kings Canjon (07.04.2012) - Outback Tag 6
Heute morgen wollten wir eigentlich wieder wandern. Wenn ihr denkt, boar immer nur wandern, nein es ist wirklich toll. Man lernt die Orte besser kennen und kann sie wirklich anders genießen, als wenn man nur hinfährt und ein Foto schießt. Zumal die Natur und die Landschaften so atemberaubend schön sind.
Also ging es heute zu Kata Tjuta oder auch "The Olgas" genannt. Diese Felsformation ist ca. 50km vom Uluru entfernt und es sind 36 Felskuppeln mit vielen Schluchten und Tälern.
Leider mussten wir abbrechen, da es angefangen hat mit regnen. Zur Erinnerung wir sind im Outback und es regnet!! Unbelieveable!! Die normale Niederschlagsmenge lt. Wikipedia für April sind 9mm. Aber das Unwetter vorletzte Nacht hat das Maß bereits voll ausgeschöpft.
Katja war ganz traurig das wir abgebrochen haben, da sie fande das die Olgas wie Dinosaurierland aussähe. Aber es ist zu gefährlich auf den nassen Steinen herum zuklettern.
Resüme zum Uluru-Katja Tjuta-Nationalpark: Ja Ja Ja, es ist unbeschreiblich toll, und die lange Fahrt hierher lohnt sich auf jeden Fall.
... wir lieben es barfuß im roten Sand zu laufen!
6. April 2012
Uluru - Outback Tag 5
nur und irgendwie will man es gar nicht so richtig glauben, aber es
ist wahr: er ist wirklich atemberaubend und er versprüht diese
"Hach-Momente"!
Den Sonnenuntergang haben wir gestern Abend am Uluru gesehen und er
leuchtete im satten rot! Die ganze Zeit ist er dunkel, und plötzlich,
wenn die Sonne im richtigen Winkel steht, leuchtet er - wow!
Letzte Nacht hat hier ein ziemliches Unwetter gewütet und heute morgen
stand hier alles unter Wasser! Im Outback!!! Aber dafür bot sich heute
der Uluru von einer wunderschönen Seite -mit Wasserfällen! Es war echt
toll! Heute haben wir den Base Walk ringsum den Uluru gemacht (13km)
aber es war ein easy Track, nur die schwüle Luft hat uns etwas zu
schaffen gemacht.
Lasst euch von den Fotos verzaubern und Frohe Ostern!!!!
Fotos von KW14 sind online
https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW14?authkey=Gv1sRgCMv2rpvbw4Gu2QE#slideshow/5728203908132494130
5. April 2012
Uluru - Outback Tag 4
Wir haben es endlich geschafft. Wir haben die Hauptattraktion von Australien erreicht- der Uluru. Es hat uns viel Sprit und Schweiß gekostet. Aber wir sind da. Den Uluru haben wir bis jetzt nur aus der Ferne gesehen, aber er ist beeindruckend. Wir haben auf einem Campingplatz eingecheckt. Die Distanz zwischen kostenloser Rastarea und National Park ist uns zu groß. Wir sind sofort in den Pool gegangen, es sind Temperaturen um die 42 Grad. Heute Abend wollen wir bei Sonnenuntergang den Uluru bestaunen und Morgen früh zu Fuss eine Runde herum.
Wir wünschen euch frohe Ostern! Einen Osterhype wie in Deutschland gibt es hier nicht, wo direkt die Osterhasen nach den Weihnachtsmännern im Supermarktregal landen. Es gibt nur eine kleine Ecke und der Preis von $9 schreckt ganz schön ab, solch eine Schokofigur zu kaufen.
Grenze zu Northern Territory (04.04.2012) - Outback Tag 3
Ich muss noch einmal die Frage in den Raum stellen, wer hat behauptet dass es Nachts in der Wüste kalt wird? Ich bin verdammt froh, dass wir extra eine warme Decke gekauft haben und bedauere es sehr, dass wir auf das Angebot des Verkäufers nicht eingegangen sind - denn er wollte uns noch Handschuhe und Mütze andrehen. Aber Spaß bei Seite, die Nacht war wieder verdammt warm.
Heute morgen haben wir Cooper Pedy angeschaut. Echt eine beeindruckende Stadt. Kirchen und Wohnungen sind in Fels geschlagen. Und im inneren der Gebäude sieht es wie Speckstein aus. Ziemlich glänzend und angenehm kühl. Aber da die ganzen Attraktionen viel mehr auf den Verkauf von Opalen ausgelegt war, sind wir schnell wieder los. Cooper Pedy erinnert Katja an Fred Feuerstein. In Port Augusta und Cooper Pedy leben viele Aborigines, sie arbeiten wie normale Menschen auch. Das Klischee, dass sie nur betrunken abhängen, können wir bisher nicht bestätigen.
Danach ging es auf den Stuart Highway weitere 400 km in den Norden. Man kann es sich nicht vorstellen, aber wir fahren wirklich immer nur gerade aus. Wir wechseln uns oft ab, da die Hitze und die langen geraden Strecken sehr anstrengen.
Wer kann uns sagen, was hier im Outback in den Büschen hängt, aussieht wie ein Cocon und verwebt ist? Wir denken es sind Spinnen. Auf die Plätze, google los!
Wir übernachten heute genau auf der Grenze zu Northern Territory. Unser 6. Bundesstaat den wir bereisen :)
Achja, einen Radfahrer haben wir auch gesehen, irre!! Und die Roadtrains sind gigantisch!
3. April 2012
Cooper Pedy - Outback Tag 2
Wer hat gesagt, dass es in der Wüste Nachts kalt wird? Unser Abend war wie ein Sommerabend im August. Es war lange warm und nachts hat es sich nicht merklich abgekühlt. Trotzdem haben wir das Flair genossen. Um uns war auch ein Gewitter, ständig hat es geblitzt und der Himmel war rotgefärbt wie der Boden.
Heute morgen sind wir zeitig aufgestanden, um nicht in der großen Glut zu fahren. Wir haben einen kurzen Abstecher ins 8km entfernte Woomera gemacht. Woomera war 1946 eine Koordinationszentrale für britische Raketen- und Atomwaffentests. Heute stehen alte Raketen und Flugzeuge am Straßenrand und zieren das Bild des kleinen Dorfes.
Es ging weiter Richtung Norden. Nur 50 km weiter kam die nächste Attraktion im Outback- der Lake Hart. Ein ausgetrockneter Salzsee. Nicht die Farbe rot, sondern weiss dominierte das Landschaftsbild.
Leider war es dann auch das Einzigste was wir auf unserer heutigen Fahrt gesehen haben. Erreicht haben wir Cooper Pedy (auch Opalhauptstadt genannt), eine Stadt wo sich das Leben unter der Erde abspielt. Wir haben in einem Campingplatz eingecheckt. Zum Glück gibt es hier einen Pool, den haben wir auch gebraucht, denn es waren heute 38Grad. Morgen Vormittag schauen wir uns die Stadt an und danach geht es weiter Richtung Norden.
2. April 2012
Pimba - Outback Tag 1
Heute morgen sind wir sehr zeitig aufgewacht, Zeitverschiebung!! Deswegen sind wir auch sehr zeitig aufgebrochen. Wir wollten noch Aboriginespaintings sehen, aber die haben wir nicht gefunden. Es ging mit dem Auto zu einem weiteren Lookout, hier haben wir den Krater in voller Länge und Schönheit gesehen. Verdammt beeindruckend!!
Danach ging es zurück nach Port Augusta, um zum letzten Mal zu tanken, Essensvorräte aufzufüllen und Wasser aufzufüllen. Und endlich ging es los, ab ins Outback, jippi! Die Stadt ist das Tor in die Wüste. Es folgt wirklich nichts, nur Steppe und hier und da Kühe am Straßenrand. Und eine glühende Hitze!! Wie in der Sauna sitzen wir in unseren Van!
Gelandet sind wir heute auf einer Restarea in Pimba. Pimba ist keine Stadt, auch kein Dorf sondern nur eine Tankstelle und ein Fleck zum Schlafen. Morgen schruppen wir weitere 380km um wieder ein Stückchen weiter zu kommen, immer weiter in die Wüste und wir sind bester Laune :)
... haben wir eigentlich schon erwähnt wie sehr wir diese Fliegen hassen???
Fotos von KW13 sind online
https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW13?authkey=Gv1sRgCMLUz7mEo6S_lAE#slideshow/5726628412569901602
Flinders Range (01.04.2012)
Heute wollten wir euch einen kleinen Aprilscherz posten, dass wir ein weiteres Jahr hier in Australien bleiben. Und morgen wollten wir es auflösen. Aber da wir kein Internet haben, klappt unser Scherz nicht. Heute, nach dem wir mit Kängurus gefrühstückt haben, ging es wieder wandern im National Park. Die Felsen und die Erde leuchten im satten rot. Der National Park ist ein riesiger Krater, aber nicht von einem Meteroriten sondern von der Plattenverschiebung, sieht verdammt gigantisch aus, zu min. auf dem Bild. Wir sind mitten im Krater drinnen bzw. steht unser Van zum Übernachten ausserhalb des Gebirgszug. Daher können wir den Krater nicht im vollem Ausmaß sehen. Und der Rundflug ist uns zu teuer. Morgen schauen wir uns hier noch etwas um und dann geht die Tour auch weiter. In uns steck die Aufregung. Wir wollen weiter, weiter, weiter....
Übrigens sind unsere Uhren eine Stunde zurückgesprungen. Australien hat jetzt Winterzeit, jetzt sind wir euch nur noch 7,5h vorraus.
Flinders Range (31.03.2012)
Heute morgen sind wir sehr zeitig aus Parham gestartet. Wir haben auf einer Restarea übernachtet. Der Strand hat nicht zum angeln eingeladen, deswegen fiel uns die Entscheidung leicht, schnell aufzubrechen. Unsere Tagesetappe waren ca. 450km Richtung Norden. Unser Ziel ist die Flinders Range, einen kleiner Abstecher bevor es richtig ins Outback geht. Flinders Range ist ein National Park- auf dem Weg hier her gab es nur Steppe aber hier gibt es wieder Bäume und Sträucher UND die Erde ist hier rot- echt ein Highlight. Selbst die Schafe die auf der Steppe weiden haben rotes Fell! Nur die Fliegen treiben uns in den Wahnsinn! Es sind unglaublich viele und machen einen richtig aggressiv, zum Glück haben wir noch Fliegennetze fürs Gesicht gekauft. Ein Foto von Heidi würden wir zwar nicht bekommen, aber egal! In den nächsten Tagen schauen wir uns den National Park an, mal sehen was wir alles schönes entdecken.
30. März 2012
Ein Tag voller Aufregung
Was für ein Tag- voller Aufregung, Tränen und einem offenen Ende.
Bis zum Mittag verlief alles wunderbar. Wir haben Torstens ersten selbstgefangenen Fisch zu Mittag gegessen, Reifen gecheckt und 80 Liter Wasser befüllt. Wir waren also startklar fürs Outback - wenn da nicht meine Balarinas waren. Diese hab ich nämlich auf der Farm in den Adelaide Hills vergessen. Da wir eh in diese Richtung mussten, sind wir zum Glück noch einmal vorbei gefahren und haben sie geholt.Auf der Strecke haben wir Dragans und Nayumis Auto am Straßenrand gesehen, leider haben wir sie nicht gesehen. Aber wir haben einen Zettel an die Scheibe geheftet - was für ein Zufall in Australien. Unser Auto hat da schon ein komisches Geräusch gemacht. Ich dachte Torsten verarscht mich nur, weil es wie ein Schlange klang. Beim zweiten Mal meinte er nur das er keine Witze bei dem Auto mache, und ich wurde nervös. Wir waren mitten in den Hills als ein eintöniger ununterbrochener Ton uns zum Anhalten zwang. Zum Glück waren Nadine und Sven immer an unserer Seite! Wir hatten keinen Handyempfang, und die Hills sind auch recht dünn bewohnt und so standen wir. Torsten und Sven haben das Vorderrad abgebaut und gleich festgestellt, dass die Bremsen hinüber sind. Nun kamen wir nicht mehr weiter. Ich bin auf ein Grundstück gelaufen und habe bei einem alten süßen Opa, der allerdings schwerhörig war, Mrs Young angerufen. Sie kam auch einige Minuten später und sagte das wir zu ihr kommen sollen. Als sie dann da war und alles halb so schlimm war, wie es anfangs gedacht schien, fiel die Anspannung von mir und ich heulte. Wir sind im Schneckentempo und mit einem unschönen Klang wieder auf die Farm gefahren und Will der größere Sohn, ein Hobbyschrauber, hat die Bremsklötzer ausgebaut und neue eingebaut. Sven hatte welche auf Reserve. Wir hatten wieder einmal Glück im Unglück! Jetzt haben wir die Fährte wieder aufgenommen und suchen einen Fleck zum Übernachten. Hoffentlich finden wir bald einen, denn nachts springen die Kängurus, und das würde uns heute gerade noch fehlen!
Von meinem Mobilephone gesendet
Victor Harbor (29.03.2012)
Sonne pur und einen ganzen Tag am Strand, so war unser Tag. Vormittags haben wir geangelt. Diesmal hatte ich mehr Glück- zwar ist unsere Fangquote niedrig aber wir freuen uns sehr wenn ein Fisch an der Angel zappelt. Nachmittag haben wir uns mit Essen im Supermarkt für die nächsten 2 Wochen im Outback eingedeckt. Gegen Abend ging es nochmal ans Meer. Sven und Nadine waren Bodyboarden, die Wellen sind mega groß und haben enorm viel Kraft und ziehen einen die Füße unter den Boden weg. Obwohl Sven versucht hat mich zu überreden, bin ich nicht ganz mit ins Meer baden gegangen. Mir ist das Wasser hier zu kalt!!!
Morgen wollen wir nach dem Mittag aufbrechen und gen Norden starten. Port Augusta und Flinders Range sind unsere nächsten Stationen.
Die nächsten Tage werden wir viel im Auto verbringen und Kilometer schruppen. Wir werden sicherlich keinen Handyempfang mehr haben. Wir schreiben trotzdem fleißig weiter und alle Beiträge bekommt ihr später zu lesen. Also macht euch keine Sorgen, wir sind nur mal kurz die Aborigines besuchen und den Uluru bestaunen.
29. März 2012
Victor Harbor und Buschfeuer (28.03.2012)
Heute sind wir von den Adelaide Hills abgereist. Wir sind noch einmal an die Stadtgrenze von Adelaide gefahren um in einem Secondhand Shop nach einer Schlafdecke zu schauen. Die gab es auch für $6. Und Katja hat sich noch ein Kleid gekauft. Ins Stadtzentrum sind wir nicht noch einmal weil uns der Verkehr total genervt hat. Die Straßen sind 3 bis 4 spurig, alle 500m eine Ampel. Wir haben bestimmt 30 rote Ampeln pasiert ehe wir auf der Autobahn waren. Die Vorstadt von Adelaide hat nur Häuser mit einer Etage bzw. ist gesäumt mit kleinen Läden und Werkstätten, gefolgt von Shopping-Centren und Fastfoodrestaurants. All das erstreckt sich auf einer Ebene mit vielen Menschen und noch mehr Autos.
Wir sind 80km in den Süden zu Sven und Nadine gefahren. Die haben gestern schon in Victor Harbor eingecheckt. Wir waren Nachmittag erst hier. Das Wiedersehen hat uns Freude bereitet. Als Sven mir den Strand gezeigt hat, haben wir in weiter Entfernung ein Buschfeuer entdeckt (ca. 30km). Qualm stieg auf. Uns war es anders zu Mute! Wir haben 2 Aussies angesprochen, die waren jedoch nicht aus der Ruhe zu bringen und meinten: wir sind sicher hier. Das Feuer muss wohl auf Kangaroo Island wüten. Im Internet haben wir noch nichts gelesen. Als es dunkel war haben wir das Flammeninferno immer noch gesehen. Ganz schön krass...
27. März 2012
Der letzte Arbeitstag
Heute ging es richtig zur Sache. Wir haben zu viert Holz gesplittet und gestapelt. Alle Finger sind noch dran. Morgen gehts für die anderen weiter. Wir werden bestimmt noch einmal nach Adelaide fahren und flanieren gehen. Nadine und Sven sind erst Donnerstag hier. Wir musizieren mit den Kindern, springen Trampolin und spielen Karten. Leider gibt es heute nicht viel zu berichten. Dafür die nächsten Tage wieder :)
26. März 2012
Adelaide
Heute war sozusagen unser freier Tag, und den haben wir auch in vollen Zügen genossen. Wir haben schön ausgeschlafen, gefrühstückt und uns fertig gemacht. Wir hatten ja sturmfrei! Mrs. Young ist so loveley: in der Küche lag ein Brief was wir in Adelaide alles sehen und erleben können, an den hielten wir uns auch. Adelaide ist ein Raster aus Straßen, es geht immer nur gerade aus. Im Grunde ist es wie Canberra, nur hat Adelaide mehr Charme. Wir schlenderten mit unseren Eis in der Hand die Sehenswürdigkeiten ab und genossen die Sonne.
Auf der Farm sind schon die neuen Helfer angekommen, Engländer. Mit ihnen hacken wir morgen Holz, bzw mit einem Holzcutter. Das wird unsere letzte und einzig wirkliche Arbeit hier sein.
25. März 2012
Arbeitsalltag...
Gestern Abend waren wir mit Mrs. Young und ihren Kindern in der Dorfkneipe. Hier treffen sich alle aus der Umgebung und jede Familie hatte ihre Kinder mit. Ich habe 5 Spiele Billard gegen den ältesten Sohn gespielt und immer verloren und Katja hat den Arbeitalltag von dem Anderen gelauscht. Es wurde weniger getrunken, viel mehr gegessen. Wir haben einen Megaburger bekommen, so einen grossen Bürger haben wir noch nie gesehen.
Heute Vormittag haben wir wieder etwas Unkraut gejätet. Danach noch mit einem anderen befeundeten Ehepaar in Adelaide ein Whirlpool abgeholt und aufgestellt. Danach hatten wir wieder Freizeit. Ich habe endlich ein paar Reparaturen an unserer Küche im Van durchgeführt. Uns geht es wirklich gut, und uns kommt es vor als ob Mrs. Young all das schöne hier zeigen will. Und ist immer auf unser Wohl bedacht, loveley!
Wir sind mit ihr zu ihren Freunden gefahren, die verwaiste Babytiere bei sich aufnehmen und großziehen. Ein Kängurubaby in der Tragetasche und eine Flasche warme Milch - der Wahnsinn! Auf ihrer Farm haben wir noch die anderen Kängurus gefüttert und anschließend ging es auf ein Weingut. Hier wird sich jeden Sonntag, nach der Farmarbeit getroffen um Pizza zu essen und Wein zu trinken. Und wir haben wieder feststellen müssen, dass die australische Offenheit und Gastfreundschaft uns förmlich umhaut. Jeder sucht den Kontakt zu uns, fragt uns über unsere Reise aus und gibt uns Tipps. Wirklich alle Leute waren so freundlich und geben sich wahnsinnig viel Mühe mit uns. Es war ein wundervoller Tag!!
Morgen haben wir einen Tag frei, weil Mrs. Young arbeiten geht. Wir werden wohl nach Adelaide fahren und die Stadt anschauen.
Unsere Farmarbeit macht uns Spass :)
Nadine und Sven haben sich inzwischen gemeldet und uns gesagt, dass sie Ende der Woche in Adelaide sein wollen. Wenn alles klappt fahren wir zusammen weiter und unsere Reise durch das Outback kann beginnen.
24. März 2012
unser Arbeitsleben
Kuckucksuhren und Nussknacker stehen im Regal. Es gab auch eine deutsche Fleischerei wo wir 2 Wiener Würstchen gekauft haben. Wir vermissen deutsches Fleisch und die deutsche Wurst sehr!!!
Gestern war unser erster Arbeitstag. Gemacht haben wir nicht viel. Wir haben von einem Schwimmingpool die Fliesen gekehrt und gewischt. Haben Schutt vom LKW abgeladen und 2 Kühe mit Stroh gefüttert.
Heute haben wir 2 Stunden Unkraut gejätet. Anschließen ging es mit Mrs. Young und ihrem Sohn nach Adelaide in die Markthalle und zum Chinesen Mittag essen.
Wir kommen uns hier wie zu Hause vor, denn wir dürfen hier alles tun. Alles ist selbstverständlich. Man wird ständig gefragt ob man den PC nutzen will, ob man ein Bier will, eine Dusche, etwas Essen, Fernsehen
in der Stube... Wir sind so erzogen, dass wir nicht aufdringlich wirken wollen und verneinen die meisten Fragen. Und auf jede verneinte Frage wird noch einmal nachgefragt ob wir es wirklich nicht wollen.
Die Offenheit der Menschen ist hier ganz anders als in Deutschland.Aber wir lernen langsam JA zu sagen. Heute Abend geht es mit Frau Young und Ihren Freunden in einen Pub hier im Dorf. Frühstück, Mittag
und Abendbrot essen wir mit der Familie zusammen. Leider haben wir auch heute erfahren, dass wir nur bis Mittwoch bleiben können. Denn dann kommen andere Backpacker. Die Nachfrage ist
sehr groß. Wir schauen uns schon jetzt nach etwas Neuem um. Wir haben 2 Telefonnummern fürs Fruitpicking. Äpfel hängen hier noch mehr als genug.
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| ein lustiges Schwein |
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| Babyemu |
22. März 2012
Wir haben den Job in Basket Range
Das unser Vorstellungsgespräch so einfach wird, hätten wir nicht gedacht. Es war wohl eher Kaffeeklatsch. Aber dazu gehörte auch viel Glück. Wir müssen wohl die Ersten gewesen sein die angerufen haben und sich vorgestellt haben. Unsere neue Arbeit ist auf einer kleinen Familienfarm mit 30 Schafen, 3 Kühen ein paar Hasen und einen verspielten süßen Hund namens Rocky. Wir sind bei einer Frau untergekommen deren Mann auf Übersee arbeiten ist. Und wir sollen sie bei der täglichen Arbeit unterstützen, d.h. heisst Unkraut jähten, Samen säen, Rasen mähen, Ställe misten. Nach dem Kaffee hatten wir auch schon ihren Autoschlüssel in der Hand und wir haben ihren Sohn in die Uni gefahren. Danach ging es zum Secondhandshop und wir haben uns billige Arbeitskleidung gekauft (Hose $5, Pullover $4). Wir bekommen kein Geld, dafür gibt es Unterkunft und warmes Essen, endlich keins aus der Dose bzw. keine Nudeln. Wir schlafen in einem alten Schulbus, ohne Sitze aber dafür mit einem riesengrossen Bett, Teppich und einem roten Ledersofa und endlich können wir mal nach Einbruch der Dunkelheit stehen (19:30Uhr ist es finster wie im Bärenarsch) Bilder folgen!! Wir sagen Gute Nacht!
21. März 2012
Aboriginal Zeichnungen und Weiterfahrt nach Adelaide
Letzte Nacht haben wir wieder kein Auge zubekommen. Die Nacht war schwül-warm und wir haben geschwitzt. Gegen 4 Uhr hat es angefangen zu regnen, ein Segen, trotz der Regentropfen auf unserem Vandach. Unausgeschlafen und morgenmuffig sind wir in den Tag gestartet. Es ging ca. weitere 40 Minuten mit dem Auto durch die Grampians Richtung Norden. Wir wollten Aboriginalzeichnungen sehen und wir haben Sie auch im Felsen gefunden. Katja war ein wenig enttäuscht und ich verblüfft. Sie meinte ihre Oma hat bei ihr früher Kinderhandabdrücke gemacht. Es waren nämlich Kinderhandabdrücke an dem Felsen, aber wahrscheinlich schon uralt.
Eigentlich wollten wir noch eine weitere Nacht im National Park bleiben. Aber ich habe momentan genug von der Natur und sind nach Adelaide aufgebrochen. Katja hat während der Fahrt nach Jobs im Internet geschaut und siehe da für morgen haben wir ein Vorstellungsgespräch auf einer Farm in den Adelaide Hills. Unsere Tagesetappe waren knapp 450km in 7 Stunden mit Pausen. Jetzt liegen wir Knülle im Van und sind gespannt auf Morgen und üben das Reden, damit es morgen ein Erfolg wird und wir den Job in der Tasche haben.
Achja, wir haben die Grenze zu South Australia überquert und durften die Uhren eine halbe Stunde zurück drehen!
Grampians National Park (20.03.12)
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| The Grampians |
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| The Grampians |
Hier in den Grampians haben wir mal wieder keinen Handyempfang, daher kommt der Blogeintrag auch verspätet. In Halls Gaps leben 280 Menschen. Es gibt einen kleinen Foodstore, eine Tankstelle und Unterkünfte für weitere 6000 Mann, ja sechstausend! Sonst nichts!
Heute waren wir wieder wandern und wir haben es das erste Mal geschafft!! Wir waren auf dem Gipfel, genauer auf dem Pinacle Lookout. Unser Weg führte entlang von Felsen und Schluchten, und war echt richtig cool. Er war zwar nur 4,2 km lang, hatte es aber in sich. Auf den Gipfel hat sich uns ein herrliches Panorama über die Region geboten. Jedes Mal sind wir geflasht von der Natur, und denken es geht nicht schöner. Aber Australien hat zauberhafte und atemberaubende Ecken. Danach ging es wieder zum Carpark und mit dem Auto zum 40 minütig entfernten Mac Kenzie Wasserfall. Aber das war eher ein Abendspaziergang. Wir schlafen heute in einem anderen freien Camp Ground im National Park und haben soeben unsere tolle Solardusche genossen, d.h. Regenwasser in der Sonne erhitzen und ab gehts :) Morgen wollen wir Aboriginal Culture auf den Felsen anschauen, aber es ist auch mal wieder Regen gemeldet. Mal sehen was draus wird...
Übrigens, diese sch*** Fliegen fliegen in jede Körperöffnung: Nase, Mund, Ohren etc. Und die Mossi-Bites ( Mückenstiche) können wir schon gar nicht mehr zählen!
20. März 2012
Grampians National Park (19.03.12)
Am Strand und im Stadtpark von Warrnambool waren überall "no camping" Schilder. Deswegen haben wir uns Stadtauswärts auf einem Parkplatz gestellt. Heute Morgen wurden wir von Jugendlichen geweckt die sich zum Sport erwärmten. Wir sind immer total neugierig was außerhalb unseres Van's passiert, aber wir stellen uns immer tot, so dass unser Van unbewohnt wirkt. Wir haben ausgeschlafen und sind anschließend zur Autowerkstatt gefahren. Wir hatten nur eine kleine Reparatur- zum Glück. Unser Kühlwasserschlauch hat geleckt und wurde ersetzt. Nach 1,5 Stunden Warten konnten wir endlich starten...
Wir sind heute in den Grampians National Park gefahren, weil so viele ihn uns empfohlen haben. Der liegt ca. 150km nördlich von Warrnambool. Aus der Ferne sehen die Grampians wie ein Zickzackgebirge mitten im nichts aus- gigantisch.
Wir haben uns Bratkartoffeln zum Mittag gemacht (Nudeln können wir bald nicht mehr ersehen), dabei wurden wir von vielen Wespen geärgert und das kochen hat keinen Spass gemacht. Wir stehen wieder auf einen Camp Ground der nichts kostet. Den Abend haben wir mit 2 australischen Rentnerehepaaren verbracht und haben uns über Gott und die Welt unterhalten. Mal sehen wie lange wir hier bleiben. Auf jeden Fall gehen wir morgen wieder wandern, denn hier gibt es wieder viel zu entdecken.
18. März 2012
Warrnambool
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| Warrnambool Beach |
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| Warrnambool Park |
Wir sind heute nur eine kleine Etappe nach Warrnambool gefahren, um einiges zu erledigen (richtig, und das zum Sonntag). Wir haben unsere LPG-Gasflasche befüllen lassen, haben uns einen kleinen Wassertopf gekauft. In dem Alten hat unser Kaffee immer nach Chilli geschmeckt. Und wir haben uns mit Kleinkram eingedeckt, den wir noch im Van brauchten. Zwar haben die Geschäfte hier auch Sonntags auf, aber den Verkäufern kann man auch die Schuhe bei der Arbeitsgeschwindigkeit besohlen. Ich denke wir sind um einiges entspannter und gelassener, wenn wir wieder zurück sind. Alles zu seiner Zeit, eine schöne Einstellung hier.
Danach ging es in den Park, und wir haben wieder Sonne getankt und gechillt. Morgen wollen wir nochmal unseren Van checken lassen, bevor wir weiter ziehen. Daumen drücken ist also angesagt ;)
Die nächste Route steht noch nicht fest, jetzt hängt es von der Arbeit ab. Wir haben uns fürs Fruit Picking gemeldet, da wir die Reisekasse aufbessern möchten.
17. März 2012
Great Ocean Road - 12 Apostels
16. März 2012
15. März 2012
Great Ocean Road - Cape Otway - Tag 3
Heute war der große Angeltag, ich habe mich schon sehr gefreut. Wir sind entlang des Lavagesteins weit hinaus ins Meer gelaufen. Nach nur einer Minute hatte Sven Glück, bei ihn hatte einer angebissen. Ich habe zielstrebig meine Rute in die gleiche Richtung ausgeschmissen. Doch das einzigste was ich aus dem Meer geholt habe war Seetank. Ich habe auch mehrere Angelhaken eingebüßt, weil sie sich am Fels verfangen hatten. Aber ich habe gefühlt wie die Fische an meinem Köder geknabbert haben, daran gezogen haben- das war jedoch mein einziger Erfolg. Nach 2 Stunden haben wir aufgehört, weil die Flut wieder kam- es ist immer wieder erstaunlich wie schnell das Wasser wieder kommt und man darf nicht die Zeit verpassen. Am Strand haben wir den Fisch ausgenommen. Nadine und Sven hatten heute zum Mittag Fisch, wir haben aus unseren Eierkuchen Fische geschnitzt und mit etwas Neid gegessen ;)
Wir sind nun noch immer hier und kommen das erste Mal nach fast 2 Monaten etwas zur Ruhe. Wir kommen uns vor wie Robinson Cruiso oder wie bei Lost, allein auf einer Insel - so schön! Aber morgen brechen wir wirklich auf! Müssen wir auch, denn das Trinkwasser neigt sich dem Ende.
14. März 2012
Great Ocean Road - Cape Otway - Tag 2
13. März 2012
Great Ocean Road - Cape Otway
Uns hat sie sehr gefallen! Die Strasse führt direkt an der zerklüffteten Küste entlang und die Serpentinen winden sich um den Busch und den Bergen. Mit Musik im Van und Sonnenschein, haben wir die Fahrt bis ans Cape Otway fortgesetzt und haben uns hier mitten im Busch niedergelassen. Hier am Cape sind früher die Schiffe auf Grund gelaufen, da es sehr felsig im Wasser ist, vielleicht finden wir noch einen Schatz - das wäre doch toll!
Morgen setzten wir die Fahrt fort, vorbei an den 12 Apostels, wahrscheinlich die bekanntesten Felsformationen Australiens.
Heute wird unsere Solardusche eingeweiht und Torsten hat die Angel ausgepackt, vielleicht gibt es heute Abend noch Fisch, ausnehmen tu ich ihn auf jeden Fall nicht ;)
12. März 2012
Wir chillen
11. März 2012
Zurück in Melbourne
.... was für eine Fahrt!! Hoch, runter, rüber und nüber und genau das selbe spielgelte sich in unseren Mägen wieder! Die Kotztüte immer in Griffweite! Mit 55km/h und mit 1000 Autos beladen, flog die Spirit of Tasmania förmlich über die Bass Strait.
Zum Glück hatten wir wieder Jana und David aus Wuppertal dabei, die uns mit Schokokuchen und Hammelfleisch verköstigten und uns wieder, wie bereits auf der Hinfahrt, die Zeit mit herrlichen sinnfreien und sinnvollen Gesprächen vertrieben.
Nun stehen wir mal wieder vor dem Meer und den Van so ausgerichtet, dass wir die Wellen einzeln zählen können, aber von denen hatten wir heute eigentlich bereits genug.
Morgen starten wir die Tour auf der Great Ocean Road, wir sind gespannt und werden berichten.
10. März 2012
Marakoopa Cave und Latrope
Heute haben wir die Marakoopa Cave's besucht. Eine wunderschöne Höhle mit Stalaktiten, -miten und einem Fluss. Bewohnt wird die Höhle von Glühwürmchen, und die Decke sah aus wie unter einem Sternenhimmel.
Danach ging unsere Reise weiter in den Norden- nach Latrope. Hier sind wir auf einem kostenlosen Campingplatz. Hier sieht es wie in einem Flüchtlingslager aus. Das sind bestimmt alles Leute die morgen früh mit uns aufbrechen und mit der Fähre nach Melbourne zurück fahren. Hoffentlich hat uns die Flut von NSW nicht eingeholt und wir können unsere Tour auf der Great Ocean Road, der angeblich schönsten Strasse der Welt, fortführen.
Wir sagen Good Bye Tasmanien, du hast uns sehr gefallen.
9. März 2012
Achtbeiner erobern Australien - Naturschauspiel
Leider konnten wir das Naturschauspiel nicht miterleben.
We love Tasmania
Tasmanien liegt ja nun wirklich am Arsch der Welt. Demzufolge ist hier auch das Internet vertreten, also fast gar nicht. Deswegen folgt heute das Tasmania Resümee und wenn wir wieder auf dem Festland sind folgen die Happy Friday Fun Pics (also Montag).
Tasmanien, wie schön. Okay, das Wetter könnte wesentlich besser sein, aber auch schlechter. Für Badenixen ist es hier auch nicht gerade toll, da es, wie bereits erwähnt, sehr sehr kalt im Wasser ist. Die Landschaft ist ein Traum. Dramatisch, wie ich in den letzten Tagen zu pflegen sagte. Es scheint so als ob Van Gogh zu viel Absinth getrunken hätte, um dann die gesamte Farbpalette auf Leinwand zubringen. Die Natur gibt eine wahnsinnige Farbenvielfalt wieder und formt sich von Flachland innerhalb weniger Kilometer zu einem spektakulären Gebirgszug zusammen. Für Wanderer, Naturliebhaber und Motorrad-Fans ist Tasmanien einzigartig und sensationell. Ich weiß nicht, wo auf so wenige Fläche so viel landschaftliche Schönheit noch zu finden ist.
Für Großstädter, die Party und Getummel lieben, ist Tassi nicht zu empfehlen, da hier wirklich gar nichts geht, also wirklich nichts. Die Hauptstadt ist kleiner als Chemnitz, das sagt doch schon alles!
Ich bin verliebt! In Torsten und jetzt auch in Tasmanien.
Love and Peace
8. März 2012
Hobart und Mt. Field National Park
Das Australien teuer ist wussten wir ja schon, aber Tassi ist unverschämt teuer. Hier einige Beispiele zum Schautern: eine Schachtel Zigaretten $20, ein Six-Pack Bier $36, ein Paprika Mix $7 und eine Waschmaschine für 30 Minuten mit kalten Wasser $4. Wir würden dann gern eine Spendenkonto für uns einrichten ;) Please Donate
7. März 2012
Port Arthur
Freycinet National Park - Tag 2
Das Wandern ist des Müllers Lust, und unsere inzwischen auch. Nachdem wir uns Zeit mit dem Aufstehen gelassen haben und frisch gestärkt waren, ging es zum Besucherparkplatz des National Parks. Auf dem Parkplatz hüpften Wallabies herum, die waren so zam, dass man sie streicheln konnte, so süss! Katja wollte es am liebsten behalten, aber gänge es nach ihr, hätten wir jetzt schon ein Känguru, einen Koala, einen Wombat und einen Zwergpinguin. Nach der Streichelstunde haben wir unsere Wandertour begonnen. Wir wollten ursprünglich auf den Mount Amos. Er war mit 1,5km und 3 Stunden sowie Schwierigkeitsstufe "difficult" beschrieben. Doch auch diesen Berg haben wir nicht bestiegen. Nach ca. 500m häuften sich die Hinweisschilder, dass es sehr glatt bei Nässe sei (und es war natürlich nass, was sonst). Als der Pfad in Stein überging und ein Vorkommen nur auf allen Vieren möglich war, drehten wir um. Wir haben uns eine andere Route herausgesucht, die wir aber beim Umkehrpunkt verlängerten und einen nächsten Track anhingen. Über Stock und Stein, von einem Strand zum Anderen, über Dünen, durch Wälder und über Felsen sind wir gelaufen, und ja Tasmanien lohnt sich auf jeden Fall,wenn es nur nicht so verdammt weit weg wäre! Somit waren wir heute 5 Stunden auf den Beinen und wir sind 13 km gewandert. Unsere Beine fühlen sich jetzt auch ziemlich wie Gummi an.
Wir haben unsere Reise weiter in Richtung Hobart fortgestezt, stehen aber auf halber Strecke an einem kostenlosen Campingplatz mit Plumbsklo am Meer. Unser Auto ist so ausgerichtet, dass wir im liegen die Wellen beobachten können. Hören tun wir sie auch so, da ein heftiger Wellengang ist. Das Wasser hier ist übrigens eisigkalt, und ohne Neoprenanzug ist baden unmöglich, oder man ist einer von den ganz Harten!
5. März 2012
Freycinet National Park
Tasmanien besteht aus ca. 75% aus National Parks. Diese Kosten immer ordentlich Eintritt. Dafür kann man dann entweder sehr günstig campen oder sogar kostenlos. Nach dem wir gestern die Fähre verlassen haben, sind wir noch ein Stückchen ins Landesinnere gefahren und haben mit gefühlten 100 Wallabies wild gecampt. Hier sieht es wie in Europa aus. Kühe auf den Feldern, bunte Mischwälder und wir haben das erste mal Nadelbäume in OZ gesehen. Vor 200 Jahren wurde hier alles abgeholzt um Landwirtschaft zubetreiben. Daher sieht das Landesinnere very british aus.
Auf dem Weg in den Freycinet National Park haben wir die wahnsinnig tolle Landschaft von Tassi schon erlebt. Leuchtende goldene Felder mit Krüppelbäumen und dahinter die dunklen Gebirgszüge, davor noch ein River der sich durchschlängelt.
Morgen werden wir uns den Nationalpark hier genauer unter die Lupe nehmen, vielleicht erreichen wir dieses Mal den Gipfel??!
Katja ist heute das erste Mal gefahren, unsere neue Formel 1 Weltmeisterin, auch Sie hat wie ich beim ersten Mal alle Schlaglöcher mitgenommen :)
4. März 2012
Tasmanien
Halb 6 sind wir heute aufgestanden und das nach einer kurzen Nacht, da wir mit den Beiden von gestern doch noch mit Wein und Bier im Camp-Kitchen versackt sind. Natürlich hat es geregnet, und die Tropfen die auf unseren Camperdach fallen, klingen wie ein Maschinengewehr.
Das Einchecken auf die Fähre hat bestimmt 1,5 Stunden gedauert. Jedes Auto wurde nach Obst, Gemüse, Fleisch und Pflanzen untersucht. Das darf man nach Tasmanien nicht einführen. Wir sorgten kurzzeitig für Panik und Aufregung und machten alle Angestellten nervös, weil wir kein Boardingticket hatten, sondern nur die ausgedruckten Unterlagen vom Reisebüro. Rechts ranfahren, Ausweis mitnehmen, aussteigen und mitkommen hiess es. Als wir aussteigen wollten, vielen die Unterlagen auf den Boden und die Boardingtickets lagen da. Wir und mittlerweile 3 Angestellte lachten, freuden sich und waren froh und wir konnten die große Rambe zur Fähre passieren. Um 9:30Uhr ging es dann endlich los und unsere Fahrt dauerte lange,unwohlfühlende, wellenstarke 9 Stunden.
3. März 2012
Regen, Regen und nochmal Regen in Melbourne
Bis vorhin hätten wir nicht gedacht, dass wir den Campingplatz verlassen. Wir sind mit einen deutschen Paar ins Reden gekommen und die wollten zum Fussball. Jetzt sitzen wir mit denen im Stadion. Fussball ist hier nicht so populär wir in Deutschland. Das Stadion ist so gross wie in Leipzig und es sitzen nur gefühlte 1000 Mann hier. In 30 Minuten ist Anstoß und hier gibt es kein BIER, vll gehen deswegen Australier nicht zum Fussball ;)
Mal sehen was der Abend mit denen noch so bringt :)
Ach, es spielen: Melbourne Victory - Newcastel Jets; ein Erstligaspiel.
2. März 2012
Fotos von KW09 sind online
https://picasaweb.google.com/108522143519421630754/KW09?authkey=Gv1sRgCMqViba___zveg#slideshow/5715136898110665730
1. März 2012
Melbourne
Jetzt sind wir schon knapp 1 Monat in Australien und unser toller Van hat jetzt 2000km mehr auf dem Buckel. Unser Navi hat uns heute wärend der Rush-Hour einmal quer durch Melbourne geschickt. Das hat ganz schön unsere Nerven strapaziert. Hier machen wir nun drei Tage Rast.
Wenn Australier Melbourne aussprechen verschlucken sie gleich mehrere Konsonanten. Das klingt dann wie: MLBN. Anfangs haben wir gerätselt was die meinen...
Melbourne hat wieder faszinierende Hochhäuser. Es ist nicht ganz so sauber wie in Sydney und hier herrscht mehr Multi-Kulti, so wie in Berlin. Alles ist bunt und viel Kunst prägt das Straßenbild.
Wir sitzen gerade beim Chinesen und warten auf unser Essen. Vorhin haben wir in den Nachrichten gesehen, dass es in Victoria Überschwemmungen gibt. Aber das ist "noch" nicht bei uns. Die Überschwemmungen wundern uns nicht mehr, denn der Boden scheint überhaupt nichts aufzusaugen. Wenn man auf eine Wiese tritt, hat man das Gefühl auf einen nassen Schwamm zu treten... Wir sind gespannt, ob und wann unsere Tour wegen einer closed Street unterbrochen wird.
Morgen erkundigen wir uns wegen einer Fähre nach Tasmanien, oder wir fliegen - mal sehen wonach uns ist. Haben wir schon eigentlich schon erwähnt, dass wir völlig ohne Zeitgefühl leben?!
Witz des Tages : Wer lief uns heute in Melbourne über den Weg? Jawohl, die foto- verbots- ignorierende Ordensschwester!!!!


































