12. November 2017

Weiterfahrt zum Bryce Canyon

11.11.17- in Deutschland ist Karneval- bzw Faschingsbeginn und in Amerika ist Veterans Day. Ja, die Amerikaner verherrlichen ihr Militär, dass es schon regelrecht bizarr ist. In Supermärkten hängen die "Wall of Honor" wo die Gefallenen mit Fotos als Helden des Landes betitelt werden. Amerika ist Patriotismus pur. An einem staubigen Auto stand heute: Thanks Veterans - viel mehr haben wir auf unserer Weiterreise heute nicht mit bekommen. 
St. Georg verließen wir er recht zügig, so richtig wohl fühlten wir uns hier nicht. Unser Motel war schäbig und mit der Stadt wurden wir nicht warm. Es mag daran liegen, dass unser Reiseführer uns offenbarte das Utha die Hochburg der Mormonen ist ( hier wird ernsthaft noch Polygam gelebt). Und was uns auch beeinflusste, dass in 50er Jahren hier Atomwaffentest waren und Radioaktivität gemessen wurde. Motel schlecht, Mormonen, Radioaktivität- drei Gründe warum wir St. Georg rasch verließen. 
 
Wir sind im Bryce Canyon angekommen, und haben ein wunderschönes Motelzimmer bezogen.  Aktuell sind wir auf über 2400m und in den Nächten gibt es Frost. Wir wurden aber mit herrlichen Sonnenschein empfangen und spielten noch eine ganze Weile mit Adele "Fussball" auf dem fast leeren Parkplatz. Wir fühlen uns ein wenig wie Pfadfinder. Das Resort und vor allem die Bäume, sehen so aus wie man es aus dem TV kennt. Mal sehen, vielleicht entdecken wir morgen neben Bären noch eine Gruppe Pfadfinder auf ihrer Exkursion. 

11. November 2017

Valley of Fire State Park

Heute ging es wieder in die Natur. Nur ca. 1 Autostunde von Las Vegas entfernt liegt der wunderschöne Valley of Fire State Park. Im Reiseführer wird ihm so gut wie keine Aufmerksamkeit gewidmet, wir können nicht nachvollziehen warum. Wir haben uns hier wie in Australien gefühlt - der Sand war rot und die Felsen glühten ebenfalls rot bei der tiefstehenden Sonne. Wir haben jeden Fotospot mitgenommen, bestaunten Indianer-Paitings und mit Adele in der Kraxe sind wir noch einen kurzen Trail gelaufen. Eigentlich waren es nur 2 km, aber wir waren trotzdem knapp 1,5 Stunden unterwegs, im Sand zu laufen und dann noch bergauf erwies sich als ziemlich anstrengend, aber wir wurden mit einem herrlichen Farbspiel zwischen roten und weißen Marmorierungen der Felswände belohnt.  Adele quickte wie immer laut bei jedem Streifenhörnchen und Eidechsen die uns über den Weg liefen. Von Spinnen, Schlangen und Skorpionen blieben wir verschont, sonst hätte Katja wohl gequickt, aber nicht aus Freude.
Auf unserer Weiterfahrt haben wir nun Nevada verlassen. Er gilt als der Laizesse-Faires unter den Staaten der USA. Alkohol trinken, Marihuana und Prostitution sind erlaubt, genauso wie das sehr lockere Heirat- und Scheidungsverfahren. Wir sind nun in Utha angekommen, und müssen uns wieder an eine neue Zeit gewöhnen,so langsam haben wir gar kein Zeitgefühl mehr und richten uns nur noch nach Hunger und Müdigkeit von Adele. Der Kindergarten wird sich freuen... 

10. November 2017

Las Vegas- Baby!

Oh Las Vegas Baby! Heute Vormittag haben wir erst einmal Adele durch einen Indoor Spielplatz gejagt. Die Maus vermisst andere Kinder und das ausgiebige spielen, zu mindest denken wir es. Danach war sie so platt, dass wir erst nach dem Mittagsschläfchen uns noch einmal auf den Strip, dem Las Vegas Boulevard, wagten. Nur der Strip ist das Imposante an Vegas, sobald man sich ein paar Straßen entfernt, ist es eine liebenswert ruhige Stadt, die den Anschein erweckt, dass man sich hier zu Hause fühlen könnte.  Der Tourismusmagnet, der Strip, ist 9km lang und es reihen sich die tollsten Hotels, Casions, Bars und Shopping Malls aneinander. Es klitzert, funkelt, Musik dröhnt aus jeder Box und alle versuchen sich zu übertrumpfen. Es macht schon allein gewaltigen Spaß die Straße entlang zu laufen und sich mitreißen zu lassen. Wozu herum reisen und andere Länder kennenlernen, wenn es doch Las Vegas gibt? Wir waren heute in Paris, New York, Venedig und Rom - Las Vegas bietet alles was das Herz begehrt. Es wirkt so künstlich und real zugleich.

Wir kamen unerwartet in eine Demo rein, bekamen Shirts in die Hand gedrückt und Menschen strömten den Strip entlang. Vegas Strong- oh der Amoklauf. Die Fahnen wehen auf Halbmast und überall steht #vegasstrong, eine Stadt ist zusammengerückt. Morgen verlassen wir leider Las Vegas, die Stadt hat uns verzaubert und wir überlegen, ob wir nicht noch einmal auf unserer Reise hier entlang kommen... denn wer Las Vegas müde ist, der ist das Leben müde...! 

9. November 2017

Hoover Dam & Nelson Ghosttown

Heute ging es raus aus der künstlichen Welt Las Vegas. Sobald man den Boulevard verlassen hat, wird es flach und danach sofort kahl. Las Vegas ist eben eine Wüstenstadt. Nach 45min Fahrt kamen wir zum Hoover Dam. Hier wird der Colorado River mit einer gigantischen Mauer von 220m angestaut, ist Trinkwasser- und Stromlieferant für die Wüstenregion. Der Damm ist die Grenze zwischen Nevada und Arizona und so konnten wir zwischen 2 Zeitzonen hin- und herhüpfen, Mittagszeit - noch keine Mittagszeit. Nachdem wir den Damm in seinem vollem Ausmaß von der gegenüberliegenden Brücke bestaunt hatten fuhren wir noch einmal drüber. Erst hier konnte man die enorm angestauten Wassermassen erst richtig einsehen.

Anschließend fuhren wir weiter zu einer Ghosttown. Mit dem Goldrausch sproßen kleine Arbeiterstädte aus dem Nichts, und wie so plötzlich kamen, so verschwanden sie auch wieder. Zu mindest verschwanden die Leute, alles andere blieb und verwildert. So eine Stadt hat etwas faszinierendes, wie in eine andere Welt wurden  wir versetzt. Andere Autos, Mienen, ein Salon,...  Nach unserer kleinen Spritztour freuten wir uns, dass wir wieder in unserer kleinen Märchenburg waren. Katja fühlt sich hier, wie in dem Spiel „Hotel" und ist ganz happy, dass wir morgen noch einen ganzen Tag in dieser Kunstwelt verbringen können. 

8. November 2017

Las Vegas

Gestern Abend haben wir Las Vegas erreicht. Wir standen beide voller Adrenalin. Es war dunkel, der Highway pro Fahrtrichtung hatte 7 Spuren und keiner der Amis hielt sich an das Tempolimit. Torsten hat navigiert, Spurwechsel angesagt, rechts, links gerufen und Katja hat gelenkt. So haben wir dann alles prima gefunden, eigentlich ganz easy aber in der Situation hat es uns doch sehr abgefordert. 

Als wir im Hotel, dem Escalibur,eingecheckt hatten, ist Adele sofort eingeschlafen. Die Größe des Hotels ist überwältigend und zählt zu den Größten der Welt. Es hat über 4000 Zimmer und sieht aus wie eine Burg. Gleich im Eingangsbereich kamen uns Spielwütige entgegen, der Teppich hat abgedrehte Verzierungen und aus jeder Ecke hat es lautstark gelacht. Tausend Eindrücke und schon wieder bot Amerika ein anderes Bild von sich. 

Den Tag heute hat Adele bestimmt. Wir haben uns nicht viel vorgenommen. Wir wohnen so ziemlich am Ende vom Strip, somit war das Ortseingangszeichen nur 1,3 km entfernt. Auf dem Weg sind wir wieder an andere Hotels & Casinos vorbeigelaufen. Am Luxor, was wie eine Pyramide aussieht bzw. dem Mandalay Bay wo der Todesschütze nächtigte. 

Hier in Las Vegas wirkt alles sehr plastisch, überdreht und künstlich und wir kommen uns wie in einem Freizeitpark vor. Alles scheint so Unreal aber das ist es nicht, es ist die Stadt, wie sie tatsächlich ist. Irgendwie dachten wir, dass Las Vegas schicker sei, aber die Menschen Rennen hier in ihrem Schlumpi-Klamotten herum. Sowieso hat der   Alltags-Ami keinen Stil: Jogginghose, Shirt und Badeschlappen, das muss reichen. 

Am Fabulous Las Vegas war eine Gedenkstätte für die Opfer des Massakers eingerichtet worden. Uns lief ein kalter Schauer über den Rücken und die Leute im Hintergrund lächelten in die Kamere als wäre nichts gewesen um nur ein Selfie mit dem legendären Wahrzeichen zu erhaschen. 

7. November 2017

Death Valley und Weiterfahrt nach Las Vegas

Mit etwas Unbehagen nahmen wir heute unsere Route durch das Death Valley auf. So ganz ohne Grund wird es ja nicht „Todestal" heißen. Hier ist Wüste, hier gib es nichts außer Sand, Steine, Berge, oder etwa doch? Unsere Fahrt ging durch karges Land, immer nur stur gerade aus, Meile um Meile ratterten wir mutterseelenallein den Highway entlang. Diese Stille hier war teilweise so erdrückend, dass es schon unangenehm wurde. Man hörte das  vertrocknete Gras unter den Füßen knacken. Das Death Valley wird im Sommer bis 57 Grad  heiß und ist somit die heißeste Region der USA. Wir hatten heute ca 28 Grad und es hat vollkommen gereicht. Wir kamen an der wunderschönen Mosquite Sanddüne vorbei und Adele erfreute sich über den Sand zwischen ihren Zehen. Wir fuhren weiter zum Golden Canyon und gingen dort einen kurzen Trail zur Red Cathetrale, der es aber bei der Hitze in sich hatte. Vercheckt wie wir waren, gingen wir ohne Wasser los. Und Adele schlummerte friedlich in der Kraxe und bekam von unserem Strapazen nichts mit. Als wir endlich zurück am Auto waren, wunderten wir uns warum es plötzlich dämmerte. Oh nein, die Zeitumstellung hatten wir auch ganz außer acht gelassen und es kam noch so viel im Death Valley zu sehen. So sprangen wir ins Auto und fuhren fix zum Badewater Basin, ein großer ausgetrockneter Salzsee mitten in der Wüste, der 86 m unter Meeresniveau liegt. Wir liefen 500m auf getrockneten Salz in den „See" alles klitzerte Weiß und die Sonne verschwand hinter dem Gebirgszug. Nun wollten wir aber zügig weiter, so im Finsteren wollten wir dann doch nicht hier im Valley sein. Aber nein, es kam noch ein Lookout auf unserer Route, wieder hielten wir an, liefen einen Berg nach oben und hatten nochmal einen abschließenden wunderschönen Blick über das Valley. Später hielten wir dann nicht mehr an, aber wir hätten das Spiel hier im wunderschönen Death Valley noch ewig weiterspielen können. Es gibt so viel zu sehen. Es ist ein fantastischer Nationalpark mit einer ausgeprägten Natur und Landschaft, die Wüste verzaubert einen in ihrer vielfältigen Farbenpracht. Das Weiß des Salz, das Gelb des Sandes, das Rot der marmorierten Berge und das vertrocknete Grün der Wildblumen. Death Valley hat einiges mehr zu bieten als das was wir heute sehen konnten. Im Dunklen erreichten wir Las Vegas. Wir sind überflutet von Eindrücken- erst das Death Valley und nun glitzerte, flackert es hier wieder ganz anders. Und die Stille hat sich auch wieder in Straßenlärm verwandelt.

6. November 2017

Weiterfahrt Richtung Las Vegas

Heute sind wir ca. 350 km gefahren, genau die Hälfte bis Las Vegas. Die ganze Strecke können wir nicht am Stück fahren. Somit schlafen wir vor den Toren von Death Valley, dass wir morgen durchqueren wollen. Auf dem Weg haben wir die Landschaft genossen. Wir haben uns wie nach Australien bzw. Island zurück versetzt gefühlt. Die Natur ist karg und kahl, es ist jedoch nicht die Kälte sondern die Hitze die hier nichts wachsen lässt...

Amerikaner sind so bequem und unflexibel, ja keine Handbewegung bzw. einen Schritt zu viel machen... Man stelle sich einen deutschen Supermarkt vor, dieser würde dann von Leuten durchquert die auf elektrisch angetriebenen Einkaufswagen durch die Gänge fahren. So hoch kann doch die Invalidität hier nicht sein, oder doch?!? Oder anderes Beispiel, wir wurden heute aufgefordert unseren Einkauf 10cm näher zur Kassierin zustellen, da sie sonst nicht an die Waren heran gekommen wäre- wie wäre es mit Arme ausstrecken?! 
Es sind nur Kleinigkeiten, aber uns fallen sie auf und bringen uns oft zum Lächeln. 


5. November 2017

The Redwoods

Wir merken sehr, dass wir im Landesinneren sind, denn die Menschen hier werden deutlich dicker. Dieses Phänomen ist uns damals schon in Australien aufgefallen, umso ländlicher es wird umso mehr Rundungen treten auf. Ist das in Deutschland auch so? In unserem Motel gab es ein Frühstück, eigentlich toll, denn ein richtiges Frühstück hatten wir hier selten. Aber es ist alles aus Plastik! Alles! Messer, Gabel, Pappteller, Becher.. alles zum wegwerfen. Auf unserem Tisch stapelte sich der Müll und nachdem wir fertig waren, flog alles in den naheliegenden Mülleimer. Traurig, dass die Amerika absolut keinen Sinn für unsere Umwelt haben! 
Heute stand der Sequioa-Nationalpark und Kings Canyon auf dem Plan. Als wir  im Giant Forest ankamen, waren wir von den Giganten der Wälder überwältigt. Stolz stehen sie da, trotzdend den Wetterbedingungen und wirken anmutend zugleich. Über 3000 Jahre sind die Kollose alt, und eigentlich sind sie nur aus Holz und beeindruckend enorm mit ihrer Standfestigkeit und Größe. Wir liefen dort entlang, da entlang, besuchten das Museum, Picknickten, liefen zum Auto Log, zum Tunnel Log und bemerkten nicht wie wir die Zeit in diesem wunderschönen Wald völlig vergaßen. Es war definitiv zu spät um weiter zum Kings Canyon zu fahren. So sagten wir noch dem General Sherman, dem höchsten Baum unser Erde mit 83m Hallo und sagten anschließend Bye Bye zu den Meisterstücken der Natur und fuhren wieder zurück nach Three Rivers wo wir wieder bei unserem Mexikaner einkehrten.  Entspannt ließen wir den Abend hier ausklingen und rätseln warum die Amerikaner solcher Naturschönheiten in ihrem Land haben, Nationalparks errichten um diese zuschützen und parallel ihr Land so verdrecken und vermüllen lassen.  

4. November 2017

Weiterreise nach Sequoia Nationalpark

Heute morgen hieß es Koffer packen und wir waren wieder auf dem Highway unterwegs. Jede Minute, die wir weiter südlicher kamen, wurde es wärmer. Wir erreichten gegen Mittag unser Motel, die Unterkunft für die nächsten 2 Nächte in Three Rivers. Der kleine verschlafene Ort liegt kurz vorm Sequoianationalpark. Eigentlich wollten wir nach dem Check In direkt weiter zu den Redwoods- den Giganten unter den Bäumen. Aber eine Rangerin vom Park sagte uns, dass die Straße wegen Bauarbeiten 16Uhr gesperrt wird. Planänderungen stehen ja täglich bei uns auf dem Programm, so fuhren wir nur wenige Meilen in den Nationalpark hinein, parkten ab und gingen einen kurzen Trail hinunter zum Fluss. Wir schauten uns Indianer Paintings an und sammelten Kastanien ohne Stachteln und Eicheln.

Hier im Park leben Bären, okay wir haben es gewusst, aber jetzt immer darauf hingewiesen zu werden, dass wir uns in einer „aktive bear area" befinden, ist schon angsteinflößend. Zu min für Katja, die stets hofft, ja keinem zu begegnen. 
Der Hunger trieb uns zurück ins kleine Dörfchen und wir gingen zu einem Mexikaner direkt gegenüber von unserem Motel. Und da war es, das Gefühl: AMERIKA! Hier beim Mexikaner (!!) es lief laute Musik, Adele tanzte und schaute kurz in der Küche vorbei, es gab eine XXL-Portion für jeden, amerikanische Gelassenheit wehte uns entgegen, jeder der reinkam, grüßte uns freundlich, obwohl man uns an der Nasenspitze ansah, dass wir Fremde waren. Es war herrlich! Ja, dass Feeling überkam uns hier, wir schnappten es auf, und nehmen es mit auf unsere weitere Reise. 

3. November 2017

Yosemite Nationalpark Tag 2

Als wir heute morgen die Tür unserer Lodge öffneten, wehte uns eine eisige Kälte entgegen. Schnell liefen wir zum Hauptgebäude, wo es Frühstück gab. Unsere Vermieterin erklärte uns wo der nächste Spielplatz ist, und so standen wie um 10Uhr bei 9Grad auf dem Spielplatz, und Adele eroberte unermüdlich die Rutsche und brüllte jedesmal unten angekommen: nochmaaaaa?!!! 
Wir waren etwas planlos was wir heute machen sollten, es war kalt, Torsten hat Männerschnupfen und ist unleidlich und Adele interessiert sich nur noch für ihre Rutsche. Nichtsdestotrotz schwangen wir uns erneut ins Auto und führen die Serpentinen des Yosemites NP hoch. Dicke Nebelschwaden machten die Sicht erschwerlich, doch schließlich kamen wir auf dem Glacier Point (2200m) an. Bei 2Grad stiegen wir aus und sahen,... Ehm nichts... irgendwie auch logisch, denn wir standen oberhalb der Wolken. Trotzallem war es fantastisch- es war eine sagenhafte Ruhe. Die Wolken und Nebel schotteten alles ab und wir waren wir auf einer kleinen einsamen Kuppel umgebend vom nichts. Adele hüpfte freudig jeden Streifenhörnchen nach und sammelte gigantisch große Tannenzapfen. Kein Wunder, denn so riesige Kiefern wie hier, haben wir noch nie gesehen. 
Morgen verlassen wir unsere hübsche Lodge und unsere Fahrt geht ein wenig nach Süden. 

Bilder:

2. November 2017

Yosemite Nationalpark

Heute ging es in die Natur. Endlich! Wir sind unendliche Serpentinen hoch und runter gefahren und haben ca 1000 Höhenmeter überwunden. Straßenarbeiten haben uns ziemlich ausgebremst aber irgendwann sind wir dann doch im Yosemite Village angekommen. Adele liebt ihren neuen Kindersitz. Sie quängelt nicht und hatte ihren Spaß in zweiter Reihe. 
Wandern stand auf dem Programm- Adele hatte Freigang und wir sind nicht wirklich schnell vorwärts gekommen. Sie wendete wieder jedes Blatt, sammelte Tannenzapfen und wir konnten Rehe und Eichhörnchen in freier Wildbahn beobachten. Wir gingen zu den Yosemite Falls, eigentlich die höchsten Nordamerikas, aber anstelle tosend in den Abgrund zu stürzen, plätscherte nur ein kleiner minimalistischer Wasserstrahl die 700m nach unten. Das Flussbett unten im Tal war völlig ausgetrocknet. Nichts desto trotz hatten wir einen herrlichen Tag im Valley. 

Wir reisen wieder in der Nebensaison. Das hat wieder den Vorteil dass die Spots nicht überlaufen sind und die Hotels moderate Preise haben.

So langsam können wir auch den amerikanischen Flair genießen. Hier in unseren Dörfchen ist es schön ruhig und der sonnige Herbst lässt uns auch die Seele runter fahren. Deswegen haben wir hier auch um eine weitere Nacht verlängert. 

1. November 2017

Endlich beginnt unsere Reise

So langsam gewöhnen wir uns an die Zeitverschiebung und schlafen alle von Tag zu Tag ein wenig länger. Gefrühstückt haben wir heute gleich um die Ecke. Es gab French Toast mit Rührei. Wir hatten noch viel Zeit bis wir unser Auto entgegen nehmen konnten. Deshalb haben wir uns auch keinen Stress gemacht. Nach dem Frühstück haben wir unsere Koffer gepackt und haben ausgecheckt. Anschließend ging es ins Kaufhaus unseren Kinderssitz kaufen. Die Leihe hätte 100$ gekostet. Ein Neuer nur 60. Danach ging es mit dem Sitz zur Autovermietung. Auf dem Weg dahin haben wir mit Abstand unser schlimmstes Erlebnis erfahren. Vor uns lief eine Obdachlose. Sie hatte im wahrsten Sinne eingeschissen und einuriniert. Vor sich hin schob sie einen Kinderwagen, eigentlich hätten wir hier ihr Hab und Gut vermutet aber es war ihr halbnacktes Baby. Ganz schlimm. Wenn man so etwas nicht mit den eigenen Augen sieht, kann man es nicht glauben. Lieber Donald Trump, fang an erster Stelle hier an America great again zu machen. Geschockt von diesem grauenhaften Bild liefen wir weiter und rätselten ob es in Amerika so etwas wie Jugendämter gibt. Später bei der Mietwagenfirma ging alles ruckzuck. Unsere erste Fahrt ging zurück zurück ins Hotel um unsere Koffer zu holen und dann ging schon unsere eigentliche Reise los. Die ersten Kilometer waren der Horror aber jetzt hat sich Torsten daran gewöhnt. Heute ist Halloween und die Amerikaner sind kostümiert, und trällern uns Happy Halloween entgegen. Als wir raus aus San Francisco kamen veränderte sich die Landschaft in ödes karges Land, wir fuhren auch an verbrannten Wäldern vorbei. Nach ca 300 km haben wir in einer Lodge in der Nähe vom Yosemite Nationalpark eingecheckt. Hier ist es traumhaft schön, wir sind mitten in einem kleinen Waldstück an einem Fluss, und wir hören seit Tagen das erste Mal NICHTS. Unsere Lodge ist ebenfalls wunderbar. Adele ist auch ganz entzückt. Unsere Vermieterin schmeißt heute eine Halloween Party, anscheinend hat sie das halbe Dorf eingeladen, uns ebenfalls. Leider ist Adele zeitig eingeschlafen, ein bisschen wehmütig hören wir nun die Livemusik von unserer Lodge aus. Das wäre wirklich toll gewesen, eine Halloween Party und dann noch in Amerika. Vorhin kam in den Nachrichten, dass in New York ein Anschlag war. Uns überkommt ein komisches Gefühl, vor ein paar Tagen waren wir auch mitten in Manhattan und heute mussten 8 unschuldige Menschen sinnlos sterben...

31. Oktober 2017

San Francisco Tag 2

Unser Tag fing wieder zeitig an. Adele war der Meinung uns um vier wecken zu müssen.  Da mussten wir durch- wir kuschelten, wir blödelten und schon war es halb acht als wir unser Hotel verließen. Sobald die Stadt zum Leben erweckt, werden die Spuren der Nacht regelrecht weggespült. Ladenbesitzer kärchern den Fussweg zum Eingang ihres Geschäftes und vertreiben die Obdachlosen vor ihrer Tür. Wenn die Stadt voll Leben ist, merkt man nichts von diesem Trauerspiel. Als erstes sind wir heute zur Autovermietung gelaufen. Wir wollten uns erkundigen, ob sie auch wirklich einen Kindersitz für Adele haben. Hier haben wir den Tipp bekommen einen zu kaufen als zu mieten, da es billiger sei. Keine 10 Minuten zu Fuß war ein Kaufhaus und wir standen mitten in der Kinderabteilung. Der Kindersitz ist noch nicht gekauft aber wir wissen welchen wir morgen mitnehmen werden. Zwischendurch gab es noch Frühstück, auch für einen Obdachlosen, dem wir 2 Bananen hinlegten -  und dann ging unsere Sightseeingtour los. Heute sind wir laut Google 14km gelaufen. Haben Adele getragen, geschoben, angefeuert, huckepack genommen bis wir an der Golden Gate Bridge standen. Auf dem Weg dorthin  liefen wir  an der Lombard-Street vorbei, der wohl schönsten Straße San Frans. Hier schlängeln sich die Autos serpentinartig berab. Wir kamen anschließend zum Fisherman's Wharf, einem alten Hafenviertel. Das ist geprägt mit vielen Restaurants, Museen und Antiquitäten- hier fühlt man sich direkt noch einmal ein Zeitalter zurück versetzt. Wir liefen bergauf- bergab, die Beinmuskulatur bedankte sich. Wir kamen an Parks vorbei, an Seebrücken und genossen den langen Stadtspaziergang und die weite Aussicht.  Irgendwann kamen wir endlich zur Golden Gate Bridge- na gut wir standen noch 3 km entfernt aber von hier hat man die ganze Dimension eingesehen und weiter wollten unser Füße uns nicht mehr tragen.
Später fuhren wir die Strecke mit dem Bus zurück und ärgerten uns über alte rücksichtslose drängelnde Chinesen. 
San Francisco ist toll, wir freuen uns das wir noch einmal hierher kommen, denn es gibt noch viel zu sehen. Morgen geht aber endlich unser Roadtrip los- der eigentlich Plan unserer Reise....

Vergesst nicht euch die Bilder anzuschauen: 

30. Oktober 2017

San Francisco

Oh San Francisco- was bist du nur für eine Stadt? Heute morgen verließen wir wieder viel zu zeitig das Hotel. Die Stadt erwachte erste langsam aus ihrem Schlaf. Nur auf den Gehwegen lagen überall Obdachlose in Decken und Pappen gehüllt. Ein trauriger Anblick der uns sich bot. Adele wurde gegen ihren Willen in den Buggy geschnallt. Katja hatte zu großen Ekel, dass sie hinfällt und in Urin fällt- denn so roch es die ganze Straße entlang. Überhaupt nicht happy, wo wir hier gestrandet sind, holten wir uns einen Kaffee to Go und gingen Richtung Meer . Die Wolken hingen tief und hüllten Hochhäuser und die Golden Gate Bridge in dichtem Nebel ein. Wir liefen den Pier entlang und fühlten uns das erste Mal so richtig, als wären wir in den USA. Ja, hier kommt das USA-Feeling definitiv auf. Alcatraz lag gespenstisch im Bay und der Nebel ringsum lies es noch düsterer und geheimnisvoller aussehen.  Am Pier 39 sind die Seelöwen zu Hause. Wir beobachteten sie lange und Adele horchte aufgeregt deren Rufe. 

Wir spazierten weiter die Straßen entlang, Berg hoch, Berg ab. Die Cabel Cars ratterten so vor sich hin, und es ist eine Freude dem Treiben zuzuschauen. Es ist ganz genau wie man es aus dem Fernsehen kennt. 
Wir kamen später an einem kleinen Park vorbei, wo eine kleine Gallerieausstellung war. Im Grunde eine schöne Sache, wenn nicht 20 Meter weiter, wieder die Obdachlosen lagen. Bekamen wir das nur so mit? Mitleid kommt auf, wenn man all dieses Elend sieht. Und nebenher wird ganz normal weitergelebt und diese Menschen werden regelrecht ignoriert. In San Francisco leben ca. 5000 bis 7000 Oberdachlose, warum ausgerechnet hier? In so einer Stadt die mit zu den schönsten der Welt zählt. Oh ja, und dies zu recht! San Fran ist wunderschön, diese Stadt verzaubert- warum? Keine Ahnung, man muss ja nicht für alles eine Erklärung haben :-) 
Hier liegt eine sehr angenehme Aura in der Luft - vielleicht ist immer noch der Sommer of Love allgegenwärtig. 
Wir sind zu mindest sehr angetan von dieser Stadt und freuen uns sie weiter zu entdecken, nur mit den Obdachlosen bleibt ein bitterer Beigeschmack. Aber wenn wir um die halbe Welt reisen können, können wir hier und da auch einen Dollar für die vergessenen Seelen lassen... 

29. Oktober 2017

Weiterreise nach San Francisco

Heute hieß es „Bye Bye" New York City - oder eher Manhattan, denn da hielten wir uns ja ausschließlich auf. Mit der U-Bahn ging es zum JFK Airport. In der Bahn verschütteten wir noch unseren Kaffee to Go und sahen anschließend das Schild, dass Essen und Trinken in der Bahn nicht erlaubt sei- ups....  :-) 
Der Sicherheitscheck hatte es in sich, Torsten wurde durch den Nackt-Scanner gejagt, Katja musste barfuß laufen und Adeles Trinkmilch wurde auf Sprengstoff untersucht. Der Flug nach San Francisco verlief unproblematisch und dauerte knapp 6h. Adele zeigte allen was ein kleines deutsches bockisches Kind sein kann, und als sie schlief, genossen alle die Ruhe, wir inbegriffen. Am Airport angekommen, nahmen wir die erste Bahn ins Centrum. Katja erschrack sehr, als ein Mann mit einem Messer im Kopf auf uns zu lief- ah ja es ist ja bald Helloween. 
Von der U-Bahn Haltestelle zu unserem Hotel sind es kaum 300m. Aber auf  diesen wenigen Metern sahen wir gehäuft wo wir uns befinden. Ja, wir sind nicht mehr im schicken reichen Manhattan. Viele Obdachlose, Junkies und ja wirkliche Freaks (!!) kreuzten unseren Weg. Himmel, wo sind denn wir? Torsten fragte im Hotel ,ob diese Gegend safe sei. Der Hotelier lachte und meinte wir sollen die „Crazy People" in Ruhe lassen, dann lassen sie auch uns in Ruhe. Katja laß später, dass man das Viertel, wo wir uns befinden meiden solle- jetzt hat sie Angst :-) 

28. Oktober 2017

New York Tag 4

Es ist kalt geworden in New York, binnen weniger Tage kam es zu einem Temperatursturz und wir haben ganz schön gebibbert. Wir flohen heute wieder in den Central Park. Weit weg von Menschen und vom Lärm, dachten wir uns. Tja, die Wege des Parks sind genauso überlaufen wie der Fußweg auf der 5th Avenue, nur das Tempo ist wesentlich angenehmer. Zuerst waren wir wieder auf denn Spielplatz. Adele war wieder völlig hin und weg von der Deluxe-Schaukel, sodass es, als wir gehen wollten noch dicke Tränen kullerten. Hier auf dem Spielplatz tummelten sich die Nannys mit ihren reichen Schützlingen der Upper Eastsider. Anschließend gingen wir dann in den Central Park Zoo. Er war nett angelegt und man konnte die Tiere ziemlich gut beobachten. Leider waren die Gehege nicht sehr groß, sodass ein Zoobesuch immer einen komischen Beigeschmack hat. Adele trällert aber seitdem fleißig Papagei. 
Nachdem Zoo liefen wir weiter im Park umher, bloß nicht wieder zurück in die Lärmhölle, dachten wir uns. Straßenmusiker, -Maler und allerlei Verkäufer tummelten sich auf den zahlreichen Wegen.  
4 Typen drehten die Musik auf, ermunterten die Leute näher zu kommen, animierten zum Klatschen und zack zogen auch sie uns in ihren Bann und wir blieben stehen. Sie tanzten, spaßten und zogen das Publikum in ihre kleine Show mit ein. Am Ende ging das Hütchen rum, und alle gingen wieder ihre Wege, als ob nix gewesen sei. Die 4 Männer hoffen bestimmt jeden Tag, dass sie entdeckt werden- vielleicht leben sie den Amerikanischen Traum, hier ist ja bekanntlich alles möglich. 
Torsten zog anschließend alleine los um noch sein perfektes Foto zubekommen. Später kam er glücklich zurück, er hat es erwischt :-) 

Morgen geht unser Weiterflug nach San Francisco. Die Stadt der berühmten Cabel Cars. 

27. Oktober 2017

New York Tag 3

Gestern sind wir einfach eingeschlafen. Einfach so, wie konnte das denn passieren. Achja, Herr Jetlag ist immer noch allgegenwärtig. Über den Tag haben wir uns gesagt, dass wir ihn nun gut weggesteckt haben. Aber wir wurden wieder eines besseren belehrt.

New York ist unglaublich laut, so laut, dass es uns regelrecht aggressiv macht. Es ist ein ständiges Hintergrundrauschen von Autos, Klimaanlagen, Polizei, U-Bahn, Menschen, usw. zu hören. Man versteht das Wort des Partners aus 2 Meter Entfernung nicht mehr. Es ist wirklich belastend!

Ebenso ist es unfassbar teuer, zumindest was die Lebensmittel betrifft. Wir versuchen uns gesund zu ernähren, vorallem weil wir Adele etwas frisches bieten wollen. Aber Street- und Fastfood kosten genauso viel als wenn man sich etwas im Supermarkt kauft, teilweise ist es sogar günstiger.  

Heute hatten wir uns nicht viel vor genommen. Adele ist nicht so happy den ganzen Tag im Buggy zu sitzen, aber sie auf dem Fussweg laufen zu lassen, grenzt schon fast an Selbstfolter. Rechts läuft man, links wird man überholt, und wenn dann noch kurze Zwergebeinen umher flitzen, oje.... 
Wir waren früh morgens unseren Kaffee bei Mc Donalds holen und danach ging es mit der U-Bahn noch Brooklyn. Von dort liefen wir über die wunderschöne Brooklyn Bridge Richtung Manhattan und hatten einen atemberaubenden Blick auf die Skyline. Die Brooklyn Bridge zählt als "8.Weltwunder" ob sie den Namen verdient hat? Keine Ahnung, wir haben schon viele impulsante Brücken gesehen. 
Anschließend ging es zum Ground Zero, ein trauriger Ort der Weltgeschichte. Das Mamorial ist wunderschön gelungen, auch wenn man hier im Grunde auf einem Friedhof steht. Zwei Pools stehen sinnbildlich als Fußabdrücke der Twin Towers. Vom Rand stürzt Wasser in die Tiefe und außen stehen alle Namen der Opfer und an einigen Stecken Rosen und die Amerikanische Flacke. Gänsehaut ist an diesem Ort vorprogrammiert und immer wieder schaut man in den Himmel ob sich nicht ein Flugzeug nähert. 

Leider können wir keine Bilder mehr direkt  in den Blog stellen. Die müsst ihr über den Link verfolgen. 

26. Oktober 2017

New York Tag 2

Der heutige Tag begann wieder zu utopischen Zeiten. Hallo Jetlag du bist ja immer noch da! Die Nacht endete für uns 3:00Uhr. Wieder schlugen wir die Zeit mit Bausteinen, Büchern und amerikanischen Frühstücks-Fernsehen tot. Gegen 6:30Uhr, noch vor Sonnenaufgang, verließen wir das Hotel. Wow, so früh am Morgen auf Sightseeingtour zu sein hat auch enorme Vorteile, man ist so gut wie allein an den Hotspots. Den Sunrise erlebten wir auf dem Times Square wo gigantische Werbebanner um die Wette leuchten. Auf einmal kann Werbung auch total spannend sein und man schaut munter zu, wie sie über die Hochhäusern flackert. Nach dem morgendlichen Kaffee im Mc Donalds bummelten wir weiter durch Upper Manhattan. Die Stadt wurde minütlich voller und die arbeitende Bevölkerung war auf den Gehwegen zu gange. 
Unser Weg führte uns an der St. Patricks Kathedrale vorbei. Mitten zwischen zwei Hochhäusern taucht eine alte Kirche auf, der Baustil passt so gar nicht in das Stadtbild, oder vielleicht gerade doch. Die wunderbare Radio City Hall und das Rockefeller liegen dicht aneinander. Menschenmassen und Polizei tummelten sich vorm Rockefeller- irgendein Promi war dort. Aber wir konnten nicht erkennen wer und gingen desinteressiert weiter. Wir nutzen die Gelegenheit so zeitig unterwegs zu sein und holten uns kurzentschlossen Tickets für Top of Rock- dem Operdeck des Rockefellers. Von der 70. Etage hatten wir einen herrlichen Blick auf New York und dem grandios beeindruckenden Empire State Building. Irgendwie hat man das Gefühl vor einem großen Bild zu stehen und nicht gerade just in diesem Moment New York vor sich zu haben. 
Da wir uns vorgenommen hatten, etwas zu entschleunigen gingen wir heute in den Central Park. Raus aus der Großstadt und rein in die Grüne Lunge. Der Lärm verstummte und man war umgeben von Familien, Joggern und Pferdekutschen. Wir gingen mit Adele auf einen Spielplatz und sie konnte sich schön austoben. Nachdem sie sich ko rutschte und wieder freiwillig in den Buggy ging, liefen wir weiter. Unser Weg führte zum Trump Tower, der für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Klar, ... Trump muss sein eigen geschaffenes Denkmal präsentieren. Pompös und prunkvoll, mit einem Wasserfall im Foyer steht er da.  Die Polizei hält Wache und jeder Besucher wurde gescannt. Angeblich sei Trump auch in der Stadt... 
Wir liefen noch fix am Grand Central Station vorbei, bevor wir ins Hotel zurück gingen. Es war 16Uhr, logisch, Herr Jetlag zerrte schon wieder an uns.
Mal schauen, wann wir diese lästige Reisebegleitung ablegen können. 

24. Oktober 2017

Anreise und die ersten Eindrücke in New York

Erstes Ziel unserer Reise ist New York. Unser Flug ging von Berlin, über München, direkt weiter nach New York. Kurz kamen wir ins Zittern, da der Flug schon in Berlin Verspätung hatte und wir nur eine kurze Umsteigezeit in München hatten. Mit Adele im Buggy rannten wir quer über den Flughafen. Die Anzeigentafel teilte uns mit das wir 11Minuten Gehweg benötigten, wir brauchten nicht einmal die Hälfte. Wir hatten Sitzplätze inkl. Babybett gebucht. Welch tolle Möglichkeit, die können wir nur wärmstens Weiterempfehlen. So wird Reisen mit Kleinkind sogar noch mit viel Beinfreiheit belont. Der Flug verlief völlig problemlos, aber es schlauchte uns 3 trotzdem sehr. Nach 8:15h landeten wir endlich und nach dem Sicherheitscheck und Passportkontrolle ging es mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in unser Hotel.

Der Jetlag hat uns voll im Griff, eigentlich mehr Adele. Ihre Nacht war heute 2:30Uhr vorbei, unsere somit auch und wir spielten mit Bausteinen und schauten Bücher an. Ein Jetlag an sich ist schon krass, aber ein Jetlag mit Kind ist noch krasser. Gegen 6:30Uhr verließen wir das Hotel, Hallo New York, wir wollen dich kennenlernen. Mit Sonnenaufgang liefen wir los, hat die Stadt überhaupt geschlafen? Wahrscheinlich nicht- Lärm ist hier an der Tagesordnung. NY ist laut, furchtbar laut, sodass sich selbst Adele manchmal die Ohren zu hält.
Das Wetter zeigte sich heute von keiner schönen Seite, es war zwar warm, aber es wehte ein heftiger Wind, und es regnete immer wieder. Torstens Hubschrauber-Rundflug, sein Geburtstagsgeschenk wurde aufgrund des Wetters gecancelt. Torsten schien gar nicht traurig zu sein, sogar eher erleichtert. Später sagte er mir, ich solle bitte nichts mehr mit Adrenalin schenken, er ist zu alt für sowas... 
Nach der Planänderung fuhren wir mit kostenlosen Staten Island Ferry. Die kreuzt auf ihrer Route, die Statue of Liberty und man hat von Board aus einen prima Blick. Adele interessierte dies wenig, und flitze währenddessen über die Fähre und trällerte jeden ein freudiges Hallooooo-Naaaa? entgegen. 
Auf dem Rückweg ins Hotel peitschte und trieb uns regelrecht der Regen die Blocks entlang. 5th Ave, 7th Ave, Park Ave, 49th,50th... permanent wird gehubt, Reklame flaggert überall auf und die Memschenströme starren stur auf ihre Handys. 
Ja New York pulsiert, aber es ist anstrengend hier mit zu halten. Wir müssen entschleunigen, unbedingt, Adele zu liebe. Wir sind erschlagen von Eindrücken- erschlagen von New York. 

22. Oktober 2017

Bilder USA

Heute gibt es den LINK mit den Bilder zuerst. Hier werden wir verstärkt Bilder hochladen, damit der Text im Blog nicht untergeht!!!

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